Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.
Mehr Gold, Rekordkasse, keine Schulden: Analyst sieht Neubewertungschance

Zwei Minen liefern mehr Gold
Nach den von Stonegate ausgewerteten Unternehmenszahlen produzierte Heliostar im zweiten Quartal 2026 insgesamt 14.803 Unzen Gold. Damit lag die Förderung 26 Prozent über dem Vorquartal. San Agustin steigerte seinen Beitrag um 49 Prozent auf 7.216 Unzen und habe nach Angaben des Managements einen stabilen Betriebszustand erreicht.
La Colorada lieferte weitere 7.587 Unzen. Die Cashkosten, also die direkten Kosten der Goldproduktion, betrugen 1.531 USD je Unze. Einschließlich weiterer betrieblicher Aufwendungen lagen die Gesamtkosten bei 1.641 USD. Storms werte diese Entwicklung als Beleg für die Ertragskraft beider Minen.
Der Quartalsgewinn sank zwar von 14,1 Millionen USD auf 8,0 Millionen USD. Nach Einschätzung des Analysten sei dies jedoch vor allem auf Aktienoptionen, höhere Steuern und Wechselkurseffekte zurückzuführen. Gleichzeitig stieg der Kassenbestand trotz einer Zahlung von 10,0 Millionen USD für Goldstrike auf den Rekordwert von 43,0 Millionen USD. Schulden habe Heliostar nicht.
Cashflow soll Projekte finanzieren
Das Management rechne damit, dass San Agustin auch in der zweiten Jahreshälfte 2026 wesentlich zum Cashflow beitragen werde. Bei La Colorada würden bis zum Jahresende monatlich etwa 1.300 bis 1.400 Unzen Gold erwartet. Eine Injektionslaugung, bei der eine Lösung in bereits aufgeschüttetes Erz eingebracht wird, solle die Förderung bis zur Erschließung des Bereichs Veta Madre stützen.
Für 2026 halte Heliostar an seiner Prognose von 50.000 bis 55.000 Unzen Gold fest. Die Cashkosten sollten zwischen 1.850 und 1.950 USD je Unze liegen, die Gesamtkosten zwischen 2.025 und 2.125 USD. Nach Angaben des Managements könnten die Gesamtkosten das obere Ende dieser Spanne erreichen.

Ana Paula bleibt das Schlüsselprojekt
Storms sehe Ana Paula als wichtigsten Wachstumsschritt des Unternehmens. Im zweiten Quartal investierte Heliostar dort 5,6 Millionen USD in Bohrungen, metallurgische Untersuchungen und weitere Studien. Das laufende Programm solle genügend Reserven für eine Minenlaufzeit von zehn Jahren abgrenzen.
Die Machbarkeitsstudie werde laut Management für das zweite Quartal 2027 angestrebt. Die tiefer liegende Expansion Zone solle voraussichtlich noch nicht darin berücksichtigt werden, obwohl dort zusätzliche Goldmineralisierung nachgewiesen worden sei. Storms leite daraus weiteres Entwicklungspotenzial ab. Die Unterlagen für den geplanten Untertagebau wolle Heliostar im dritten Quartal 2026 einreichen. Eine Genehmigung werde zur Jahresmitte 2027 und die erste Goldproduktion vor Ende 2028 angestrebt.
Analyst sieht Bewertungsabschlag
Stonegate vergleicht Heliostar mit anderen kleineren Goldproduzenten und hält den Bewertungsabschlag für zu hoch. Beim Verhältnis von Unternehmenswert zu Nettovermögenswert, kurz EV/NAV, komme Heliostar auf rund 0,3. Der Median der Vergleichsunternehmen liege dagegen bei 0,9. Der Enterprise Value berücksichtigt Börsenwert, Schulden und liquide Mittel, während der Net Asset Value den geschätzten heutigen Wert der Bergbauprojekte nach Kosten abbildet.

Aus mehreren Bewertungsverfahren leite Stonegate Werte zwischen 2,03 und 3,91 USD je Aktie ab. Storms nenne für 2027 ein Kursziel von 2,79 USD, vergebe aber ausdrücklich kein Rating. Das Research bezeichnet sich als unabhängig, weist zugleich jedoch auf eine vertraglich vereinbarte Vergütung durch Heliostar für Research, Investor-Relations-Unterstützung und Investorenansprache hin. Als Risiken nennt die Analyse unter anderem schwankende Goldpreise, mögliche Finanzierungen, Genehmigungsverfahren und die Unsicherheit, ob erkundete Vorkommen wirtschaftlich erschlossen werden können.

Vergleich mit Wettbewerbern
Stonegate verweist besonders auf das Verhältnis von Unternehmenswert zu Nettovermögenswert, kurz EV/NAV. Dabei vergleicht der Analyst Heliostar mit anderen Wettbewerbern. Der Enterprise Value, EV, umfasst den Börsenwert zuzüglich Schulden und abzüglich liquider Mittel. Der Net Asset Value, NAV, entspricht dem geschätzten heutigen Wert der Bergbauprojekte nach Abzug der zu erwarteten Kosten.

Genehmigungen werden zum nächsten Prüfpunkt
Nach Einschätzung von Storms würden nun vor allem neue Reserven, die Umsetzung von Veta Madre und die Genehmigung von Ana Paula über das weitere Wachstum entscheiden. Das Management würde parallel zusätzliche Reserven bei San Agustin und La Colorada untersuchen sowie die Gold- und Antimonziele bei Goldstrike weiter bebohren. Erste Ergebnisse dieses Programms würden im vierten Quartal 2026 erwartet.
