Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.
Mehr Gold als gedacht? Goldproduzent setzt auf Expansion

Goldfunde direkt an der Grubengrenze
Das Unternehmen berichtet, es habe erste Resultate eines laufenden Bohrprogramms veröffentlicht, das auf Erweiterungsbereiche nahe der bestehenden Tagebaugrube abziele. Im Mittelpunkt stehe die sogenannte Corner Expansion Zone, ein Bereich unmittelbar angrenzend an die aktuelle Mine. Dort seien mehrere Abschnitte mit Goldgehalten identifiziert worden, darunter 35,1 Meter mit 0,40 Gramm Gold pro Tonne Gestein, 19,8 Meter mit 0,60 g/t sowie 13,7 Meter mit 0,81 g/t. Das Unternehmen erklärt, diese Werte entsprächen dem Niveau des aktuellen Minenplans. Zur Einordnung: Die Einheit g/t beschreibt, wie viele Gramm Gold durchschnittlich in einer Tonne Gestein enthalten sind, eine zentrale Kennzahl im Bergbau.
Besonders hervorzuheben sei laut Unternehmen, dass sich die Mineralisierung über mehr als 200 Meter vom Rand der bestehenden Reserven erstrecke und weiterhin offen sei. Das bedeute, dass die Ausdehnung noch nicht vollständig abgegrenzt sei und weiteres Wachstum möglich erscheine.

Bedeutung für Kosten und Produktion
CEO Charles Funk erklärt, die Ergebnisse hätten das Potenzial, die Lebensdauer der Mine zu verlängern. Er führt weiter aus, die identifizierten Goldgehalte entsprächen jenen im aktuellen Minenplan. Das Management betont zudem das niedrige Abraumverhältnis von 0,9:1. Dieses Verhältnis beschreibt, wie viel unbrauchbares Gestein bewegt werden müsse, um eine Tonne Erz zu gewinnen. Ein niedriger Wert deute darauf hin, dass die Förderkosten vergleichsweise gering bleiben könnten. Das Unternehmen legt dar, dass selbst moderate Goldgehalte wirtschaftlich attraktiv sein könnten, sofern die Abbaukosten niedrig seien und stabile Cashflows ermöglicht würden.
Bohrprogramm wird deutlich ausgeweitet
Auf Grundlage der bisherigen Ergebnisse erklärt das Management, das Bohrprogramm sei erweitert worden. Statt ursprünglich 10.000 bis 15.000 Metern seien nun 15.000 bis 18.000 Meter für 2026 geplant. Das Budget beziffert das Unternehmen auf 9,75 Mio. US-Dollar. Zudem sei ein zweites Bohrgerät hinzugefügt worden, um die Arbeiten zu beschleunigen. Bislang habe das Unternehmen 75 Bohrlöcher mit insgesamt 7.230 Metern abgeschlossen. Die aktuell gemeldeten Ergebnisse stammten aus 53 Bohrlöchern in drei Zielzonen: Corner Expansion Zone, Phase 3 SW Zone und MKT Zone.
Drei Zielzonen mit unterschiedlichem Potenzial
In der Corner Expansion Zone sieht das Unternehmen das größte Potenzial. Dort zeigten die Ergebnisse eine zusammenhängende Goldverteilung über größere Distanzen, die eine Erweiterung der Grube ermöglichen könnte. In der Phase 3 SW Zone erklärt das Unternehmen, dass sich mineralisierte Strukturen über die bestehende Grube hinaus fortsetzen könnten. Weitere Bohrungen seien daher gerechtfertigt. Die MKT Zone habe hingegen breite, aber eher niedriggradige Abschnitte geliefert. Solche Bereiche könnten laut Unternehmen für großvolumige Tagebauprojekte relevant sein, auch wenn die Goldgehalte geringer ausfielen.

Fokus auf leicht abbaubares Gold
Das Bohrprogramm konzentriere sich laut Unternehmen gezielt auf sogenannte Oxid-Gold-Vorkommen. Dabei handle es sich um Gold in oberflächennah verwittertem Gestein, das sich einfacher verarbeiten lasse. Das Management erklärt, diese Art von Material könne häufig mit kostengünstigen Auslaugungsverfahren verarbeitet werden. Ziel sei es, zusätzliche leicht zugängliche Ressourcen zu definieren, um die bestehende Produktion länger aufrechtzuerhalten.
Strategische Bedeutung für das Gesamtportfolio
CEO Charles Funk erklärt, zusätzliche Produktion aus San Agustin könne erheblichen Cashflow generieren. Dieser könnte laut Unternehmen dazu beitragen, die Entwicklung des Projekts Ana Paula zu finanzieren, ohne neues Eigenkapital aufnehmen zu müssen. Das Management führt aus, dass eine Verlängerung der Minenlaufzeit daher nicht nur operativ, sondern auch strategisch von Bedeutung sei.
Nächste Schritte im Projekt
Das Unternehmen gibt an, als nächsten Schritt eine aktualisierte Ressourcenschätzung erstellen zu wollen. Parallel dazu sollen technische Untersuchungen durchgeführt werden, darunter Analysen zur Gesteinsfestigkeit, zum Wasserverhalten und zur Metallurgie. Auf dieser Basis werde geprüft, ob eine Erweiterung der Tagebaugrube möglich sei. Für die weiteren Arbeiten plane das Unternehmen den Einsatz zweier Bohrmethoden. Kernbohrungen sollen detaillierte Proben liefern, während RC-Bohrungen eine schnellere und kostengünstigere Untersuchung ermöglichen würden.
Ausblick
Das Management erklärte, die aktuellen Ergebnisse würden darauf hindeuten, dass San Agustin weiteres Wachstumspotenzial aufweise und nicht ausgereizt sei. Auf Basis der geplanten Bohrungen und Studien würde das Unternehmen prüfen, ob sich die Ressource erweitern und die Minenlaufzeit signifikant verlängern ließe.
