Heliostar mit Rekordproduktion und Wachstumsschub

Rekordproduktion und Finanzstärke
Heliostar erklärte, im dritten Quartal eine Goldproduktion von 8.949 Unzen erzielt zu haben. Die erzeugten 9.165 Goldäquivalent-Unzen stammten überwiegend aus dem sogenannten Junkyard Stockpile der La Colorada-Mine. Nach Unternehmensangaben belief sich der Verkauf auf 7.709 Goldäquivalent-Unzen. Das Management gab an, dass die Kombination aus Produktionsniveau und hohen Metallpreisen zu einem operativen Einkommen von 14,2 Mio. US-Dollar geführt habe.
Nach Abzug von 6,4 Mio. US-Dollar für Explorationsaufwendungen habe ein Nettogewinn von 1,3 Mio. US-Dollar bestanden. Die liquiden Mittel bezifferte das Unternehmen auf 34,6 Mio. US-Dollar bei einem Working Capital von 46,7 Mio. US-Dollar und ohne Schulden. Laut Management ermögliche diese Ausgangslage Investitionen aus eigener Kraft.

Investitionen in Ana Paula und La Colorada
Das Unternehmen berichtete über umfangreiche Investitionen in Bohrprogramme und technische Studien auf den Projekten Ana Paula und La Colorada. Diese Maßnahmen seien Teil der langfristigen Strategie zur Ausweitung der Produktion und zur Sicherung zusätzlicher Ressourcen. Für Ana Paula veröffentlichte Heliostar zuvor eine neue Wirtschaftlichkeitsstudie PEA (Preliminary Economic Assessment). Darin werde laut Management eine mögliche Jahresproduktion von 101.000 Unzen Gold bei einem AISC All in Sustaining Cost von 1.011 US-Dollar je Unze beschrieben.
Pläne für San Agustin und Veta Madre
Das Unternehmen teilte mit, die Wiederaufnahme des Abbaus auf der San Agustin-Mine sei für das vierte Quartal vorgesehen. Die erforderlichen Genehmigungen seien weit fortgeschritten und die Finanzierung könne aus dem bestehenden Kassenbestand erfolgen. Parallel dazu erläuterte das Management Pläne zur Erweiterung des Veta Madre-Tagebaus in La Colorada. Die dortigen Reserven werden mit 43.000 Unzen Gold angegeben. Zusätzliche Bohrungen im Bereich Veta Madre Plus sollen laut Unternehmen dazu führen, weitere Ressourcen in den künftigen Minenplan einzubinden.
Aussagen des CEO
Charles Funk, Chief Executive Officer, erklärte, die solide Finanzlage ermögliche es, San Agustin ohne Verwässerung in Betrieb zu nehmen. Dadurch könnten zusätzliche operative Mittel entstehen, mit denen sich Ana Paula weiterentwickeln lasse.
Zur strategischen Ausrichtung führte Funk aus, die PEA zu Ana Paula zeige, das Projekt könne eine Jahresproduktion von mehr als 100.000 Unzen liefern und dabei niedrige Produktionskosten erreichen. Damit könne Heliostar nach Einschätzung des Managements das langfristige Ziel realisieren, bis zum Ende des Jahrzehnts eine Jahresproduktion von 500.000 Unzen zu erreichen.
Ausblick
Das Management gab an, die weitere Entwicklung sämtlicher Kernprojekte könnte zu einer deutlichen Steigerung der Produktionsbasis führen. Zugleich könnten erweiterte Bohrprogramme nach Unternehmensangaben zusätzliche Ressourcen erschließen und operative Entscheidungen in den kommenden Jahren maßgeblich beeinflussen.

