Heliostar Metals: Goldproduktion treibt Gewinnmarge auf über 50 Prozent

Starke Finanzkennzahlen ohne Schulden
Das Management berichtete von Verkaufserlösen in Höhe von 27,9 Millionen US-Dollar bei einem Absatz von 8.556 GEOs. Hervorgehoben wurde die solide Liquiditätslage: Mit 29,7 Millionen US-Dollar an Bargeldreserven und einem Betriebskapital von 51,7 Millionen US-Dollar verfüge das Unternehmen über keine Schulden. Das Betriebskapital sei gegenüber dem Vorquartal um 10,1 Millionen US-Dollar gestiegen.
Die konsolidierten Bargeldkosten (Cash Costs) hätten im Quartal bei 1.413 US-Dollar pro verkaufter GEO gelegen, während die All-in Sustaining Costs (AISC - Gesamtkosten der Goldproduktion inklusive Betriebskosten und nachhaltigen Investitionen) 1.541 US-Dollar pro GEO betragen hätten. Beide Werte lägen unter den Prognosen für das Gesamtjahr 2025, die mit 1.800 bis 1.900 US-Dollar für die Bargeldkosten und 1.950 bis 2.100 US-Dollar für AISC angegeben seien.

La Colorada übertrifft Erwartungen
Die La Colorada Mine in Mexiko produzierte im Quartal 3.538 GEOs und erzielte 12 Millionen US-Dollar an Erlösen. Das Management erklärte, dass die Förderung aus dem sogenannten Junkyard-Lagerbestand, einem historischen Erzhaufen, seit Januar 2025 wieder laufe. Die Bargeldkosten hätten bei 1.296 US-Dollar pro GEO gelegen. Das Unternehmen gab an, dass die Produktion aus diesem Lagerbestand im Quartal stetig zugenommen habe. Die Betriebskosten seien im erwarteten Rahmen geblieben, die Erzgehalte hätten dem Reservemodell entsprochen und die geförderten Erztonnen seien etwas höher als geplant ausgefallen. Die Förderung aus diesem Bereich solle bis 2026 andauern.
San Agustin vor Neustart
Bei der San Agustin Mine sei nach Angaben des Managements ein wichtiger Schritt erreicht worden: Nach Erfüllung aller Auflagen solle der Neustart der Bergbauaktivitäten im sogenannten Corner-Bereich noch vor Ende 2025 erfolgen. Die gewinnbaren Reserven in diesem Bereich würden auf 44.500 Unzen Gold geschätzt.
Im zweiten Quartal habe San Agustin durch die Wiederaufbereitung aufgeschichteter Erze 3.622 GEOs produziert und Erlöse von 14,9 Millionen US-Dollar erzielt. Die Bargeldkosten hätten bei 1.529 US-Dollar pro GEO gelegen. Der Neustart der regulären Bergbauaktivitäten solle vollständig aus den vorhandenen Bargeldreserven finanziert werden.
Ana Paula Projekt mit großem Potenzial
Für das Ana Paula Projekt in Guerrero habe Heliostar ein Explorations- und Entwicklungsprogramm im Umfang von 9,5 Millionen US-Dollar gestartet. Das Programm beinhalte mindestens 15.000 Meter an Bohrungen mit dem Ziel, Vorräte für eine Minenlaufzeit von über zehn Jahren nachzuweisen.
Ende August 2025 habe das Unternehmen erste Ergebnisse veröffentlicht, darunter einen Abschnitt von 30,2 Metern mit einem Goldgehalt von 6,29 Gramm pro Tonne Gestein. Die technischen und regulatorischen Programme sollten bis 2026 fortgeführt werden, um eine bankfähige Machbarkeitsstudie vorzubereiten.
Ausblick
Das Management kündigte an, in den kommenden Wochen einen aktualisierten technischen Bericht für La Colorada fertigzustellen. Zudem solle noch 2025 eine Vormachbarkeitsstudie (Pre-Feasibility Study) für das Cerro del Gallo Projekt vorgelegt werden. Die Arbeiten an der Machbarkeitsstudie für Ana Paula würden fortgesetzt.
Das Unternehmen erklärte, dass es sich mit seiner soliden Bilanz und dem Cashflow gut positioniert sehe, um seine Wachstumspläne umzusetzen und sich mittelfristig zu einem mittelgroßen Goldproduzenten zu entwickeln. Die Produktionsprognose für 2025 werde unverändert mit 31.000 bis 41.000 GEOs angegeben.

