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Sitz
Kanada
Branche
Gold-Developer
Website
www.heliostarmetals.com/

Goldrakete 2025: Wie Heliostar dieses Jahr über 360 % hingelegt hat!

Heliostar Metals hat 2025 Geschichte geschrieben: Innerhalb weniger Monate schoss der Aktienkurs von gerade einmal 0,50 auf über 2,60 kanadische Dollar. Doch dieser Erfolg ist kein Zufallsprodukt. Laut dem Management ist es die Kombination aus gezielten Übernahmen, technischem Know-how und einem kompromisslosen Wachstumsfokus, die Heliostar von vielen anderen abhebt. Im exklusiven Interview erklärt Stephen Soock, wie das Unternehmen aus vermeintlich wertlosem Gestein eine hochmargige Einnahmequelle gemacht hate und warum Heliostar aus seiner Sicht erst am Anfang steht.

Goldminen als Geld-Druckmaschinen

Für das Jahr 2025 zeichnet Stephen Soock das Bild zweier Minen, die sich nach seiner Darstellung von günstig übernommenen Projekten zu echten Geldmaschinen entwickelt hätten. In La Colorada setze Heliostar gezielt auf Material aus historischen Abraumhalden, das lange Zeit als wertlos gegolten habe. Heute enthalte dieses Gestein im Durchschnitt rund 2 Gramm Gold pro Tonne. Soock betont, dass genau hier der strategische Vorteil liege, da das aktuelle Goldpreisniveau diese liegen gelassenen Materialien in eine hochmargige Einnahmequelle verwandle. Was früher als Abfall gegolten habe, liefere nun kontinuierlichen operativen Cashflow.

Nach Aussage von Soock solle diese Phase bis Anfang 2026 andauern. Danach plane das Unternehmen den nächsten Wachstumsschritt mit dem Übergang in einen regulären Tagebau. Dort lägen die erwarteten Gehalte mit rund 7 Gramm Gold pro Tonne deutlich höher. Ab der zweiten Jahreshälfte 2026 könne dies nach Einschätzung des Managements Produktion und Cashflow nochmals spürbar beschleunigen.

Auch San Agustin nehme intern einen besonderen Stellenwert ein. Soock erklärt, dass diese Mine innerhalb des Unternehmens ebenfalls als „Money Printing Mine“ bezeichnet werde. Der Grund liege im äußerst geringen Kapitaleinsatz bei gleichzeitig stabilem laufendem Cashflow. Zunächst habe Heliostar dort ausschließlich Gold aus bereits ausgelaugtem Material gewonnen und so mit minimalem Risiko Einnahmen erzielt. Mit der Genehmigung zur Erweiterung des Tagebaus habe das Unternehmen nun den nächsten Hebel aktiviert und den Abbau frischen Erzes aufgenommen. Für 2026 rechne das Management laut Soock mit einer Produktion von rund 35.000 bis 40.000 Unzen Gold aus San Agustin.

Geplante Goldproduktion von Heliostar Metals bis 2030 in Unzen.

Von nichts zu Millionen-Cashflow

Stephen Soock beschreibt die finanzielle Ausgangslage als einen der größten Trümpfe des Unternehmens. Für rund 5.000.000 US Dollar habe Heliostar im Jahr 2024 gleich zwei produzierende Minen übernommen und damit die Grundlage für laufenden Cashflow gelegt. Dieser operative Mittelzufluss habe sich schnell bemerkbar gemacht. Bis September 2025 sei kontinuierlich freier Cashflow erwirtschaftet worden, wodurch das Working Capital auf mehr als 45.000.000 US Dollar angewachsen sei. Zum Quartalsende habe der Kassenbestand bei rund 35.000.000 US Dollar gelegen, bei vollständiger Schuldenfreiheit.

Soock betont, dass diese finanzielle Stärke dem Unternehmen strategische Freiheit verschaffe. Bohrprogramme, Studien und Projektentwicklungen könnten aus eigener Kraft finanziert werden, ohne auf externe Geldgeber angewiesen zu sein. Nach Darstellung des Managements lasse sich dadurch die Weiterentwicklung der Projekte deutlich kontrollierter, schneller und unabhängiger vorantreiben.

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Ana Paula als Kirsche auf der Wachstumstorte

Beim Projekt Ana Paula beschreibt Stephen Soock das zentrale Wachstumselement innerhalb der Unternehmensstrategie. Er spricht von einem hochgradigen Goldprojekt mit einem untertägigen Abbaukonzept, das sich technisch klar strukturieren lasse. Die geologischen Strukturen seien gut definiert, die Goldzonen breit und für den Abbau vergleichsweise leicht zugänglich.

Aktuell laufe ein 20.000 Meter umfassendes Bohrprogramm. Damit solle nach Aussage von Soock mehr als 500.000 Unzen Gold aus der Kategorie Inferred, also geschätzt, in höher gesicherte Ressourcenkategorien überführt werden. Besonders hebt er Bohrergebnisse mit außergewöhnlicher Mächtigkeit hervor, darunter Abschnitte von mehr als 80 Metern mit Gehalten von über 17 Gramm Gold pro Tonne. Nach Darstellung des Managements sei die Feasibility Study für 2027 vorgesehen. Ein Produktionsbeginn könne nach Unternehmensangaben in der zweiten Jahreshälfte 2028 erfolgen. Die angestrebte Jahresproduktion liege bei rund 100.000 Unzen Gold.

PEA-Kennzahlen für Ana Paula bei 2.400 und 3.800 USD Goldpreis.

Ein Projekt unter dem Radar

Zum Projekt Cerro del Gallo macht Stephen Soock deutlich, dass dieses Asset am Markt bislang kaum wahrgenommen worden sei. Nach seiner Einschätzung sei das wirtschaftliche Potenzial erst mit der neuen Vormachbarkeitsstudie sichtbar geworden. Es handele sich um ein groß angelegtes Tagebauprojekt mit Haufenlaugung und einem bedeutenden Silberanteil, das lange Zeit unter dem Radar vieler Marktteilnehmer gelegen habe.

Die aktuelle Studie gehe von einer Produktion von rund 1.300.000 Goldäquivalent Unzen über eine Laufzeit von etwa 15 Jahren aus. Goldäquivalent werde als AuEq (Gold Equivalent) bezeichnet. Soock betont, dass in dieser Planung bislang nur ein Teil der bekannten Ressource berücksichtigt worden sei, obwohl die Gesamtressource nach Angaben des Managements bei über 5.000.000 Unzen liege.

Als bisher limitierenden Faktor nennt Soock die verfügbare Fläche für Abraum und Laugung. Durch den möglichen Erwerb zusätzlicher Flächen könnte das Projekt nach Einschätzung des Managements jedoch deutlich ausgeweitet werden. Gerade dieser Erweiterungshebel mache Cerro del Gallo nach Aussage von Soock zu einem langfristigen Wachstumstreiber, dessen Bedeutung vom Markt bislang unterschätzt worden sei.

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