Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.
Goldprojekt vor dem nächsten Meilenstein: Mexiko prüft neue Minenpläne!

Zwei Umweltunterlagen eingereicht
Bei den Dokumenten handelt es sich um die regionale Umweltverträglichkeitserklärung MIA-R und die Umweltrisikostudie ERA. Sie bilden eine wesentliche Grundlage für die behördliche Prüfung des geplanten Untertagebetriebs. Nach Angaben von Heliostar sei die Einreichung außerdem mit der Anpassung bestehender Genehmigungen und den Planungsarbeiten für die bevorstehende Machbarkeitsstudie verbunden gewesen. SEMARNAT soll nun die Auswirkungen und Risiken des Vorhabens bewerten. Die Einreichung bedeutet noch keine Genehmigung. Das weitere Verfahren und mögliche Auflagen würden daher mit darüber entscheiden, in welcher Form und nach welchem Zeitplan Ana Paula entwickelt werden könnte.
Untertagebau verringert Flächenbedarf
Die deutliche Verringerung der beanspruchten Oberfläche geht laut Heliostar vor allem auf den Wechsel vom Tagebau zum Untertagebau zurück. Dadurch entfalle die große Tagebaugrube. Zudem seien eine kleinere Abraumhalde und eine kleinere Aufbereitungsanlage vorgesehen. Letztere solle an einem anderen Standort errichtet werden. Auch bei der Lagerung der Rückstände plant das Unternehmen Änderungen. Die sogenannten Tailings, also fein gemahlene Rückstände aus der Erzaufbereitung, sollen trocken gestapelt werden. Heliostar erklärt, die Anlage würde nach führenden Branchenstandards ausgelegt. Ein Teil des Materials solle außerdem als pastenförmiger Versatz zurück unter Tage gebracht werden. Damit würden Hohlräume verfüllt und weniger Rückstände an der Oberfläche gelagert.
Machbarkeitsstudie schafft Planungsgrundlage
CEO Charles Funk bezeichnete die Einreichung als weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer Bauentscheidung. In einer Projektaktualisierung vom September hatte Heliostar berichtet, die Machbarkeitsstudie sei zu 34 Prozent abgeschlossen und solle im zweiten Quartal 2027 fertiggestellt werden. Eine solche Studie soll unter anderem den technischen Aufbau, den Betriebsplan sowie die erwarteten Investitions- und Betriebskosten belastbar untersuchen. Laut Funk könne ein Bau von Ana Paula zunächst rund 1.500 Arbeitsplätze schaffen. Für den späteren Betrieb rechne das Unternehmen mit weiteren etwa 600 dauerhaften Stellen, die vorwiegend mit Arbeitskräften aus der Region besetzt werden sollten. Diese Angaben sind Planwerte und hängen unter anderem von Genehmigungen, Finanzierung und der endgültigen Bauentscheidung ab.
Bauentscheidung für Mitte 2027 geplant
Heliostar würde die Entscheidung über den Bau nach aktueller Planung Mitte 2027 treffen. Die Machbarkeitsstudie soll bereits im zweiten Quartal 2027 abgeschlossen werden. Parallel dazu läuft das Genehmigungsverfahren, dessen zeitlicher Verlauf und Ausgang weiterhin offen sind. In der Projektaktualisierung vom September hatte das Unternehmen zudem erklärt, eine erste Goldproduktion würde vor Ende 2028 angestrebt. Die anstehenden Prüfungen und Studien sollten zeigen, welche Auflagen gelten und ob Zeitplan, Finanzierung und technischer Entwurf tragfähig wären.

