Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.
Goldprojekt: 35.121 Meter schärfen das Ressourcenbild in Mexiko

Neue Daten für die Ressourcenschätzung
Für die aktualisierte Ressourcenschätzung wertet Heliostar 74 Bohrungen mit einer Gesamtlänge von 25.072 Metern aus, die seit der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie vom November 2025 niedergebracht wurden. Das gesamte Arbeitsprogramm umfasse 122 Bohrungen über 35.121 Meter. Dazu zählten auch Bohrungen für metallurgische und geotechnische Untersuchungen sowie zur Prüfung geplanter Anlagenstandorte. Die hochgradige Kernzone sei auf einer horizontalen Länge von 300 Metern und über 330 Meter in Fallrichtung nachgewiesen. Ihr zentraler Bereich sei durchschnittlich 50 bis 60 Meter mächtig. Die angrenzende Erweiterungszone erstrecke sich bis zu 200 Meter weiter in die Tiefe. In das Ressourcenmodell seien zudem insgesamt 11.843 Dichtemessungen eingeflossen.
Aufbereitung weitgehend festgelegt
Laut Heliostar seien die Arbeiten am Flotationskreislauf abgeschlossen. Bei der Flotation werden goldhaltige Minerale vom übrigen Gestein getrennt. Ein größeres Konzentrat werde derzeit in einer Pilotanlage mit BIOX, einer biologischen Oxidation, geprüft. Danach soll das Gold im Carbon-in-Leach-Verfahren (CIL) gewonnen werden. Die bisherigen Resultate entsprächen den früheren Untersuchungen. Optimierungen des Kreislaufs würden im Oktober 2026 abgeschlossen.
Mehr Durchsatz und kleinere Oberfläche
Die Aufbereitungsanlage sei nun für 2.000 Tonnen Material pro Tag geplant. In der vorläufigen Studie waren 1.800 Tonnen vorgesehen. Der Zerkleinerungskreislauf solle bis zu 2.500 Tonnen täglich bewältigen können, damit später eine Erweiterung möglich wäre. Heliostar prüfe zudem, den Brecher unter Tage zu errichten und das Material über einen zweiten Zugang per Förderband zur Anlage zu bringen. Das könnte nach Einschätzung des Unternehmens Transportkosten senken. Für den reinen Untertagebetrieb wolle Heliostar im September oder Oktober 2026 einen neuen Umweltantrag bei der mexikanischen Umweltbehörde SEMARNAT einreichen. Gegenüber dem früher genehmigten Tagebauplan würde sich die beanspruchte Oberfläche nach Unternehmensangaben um etwa 65 Prozent verringern. Vorgesehen seien trocken gestapelte Aufbereitungsrückstände und deren teilweise Nutzung als Versatzmaterial unter Tage. Heliostar habe bei CONAGUA einen Antrag auf eine Wasserkonzession gestellt, der sieben mögliche Standorte für die Erkundung der Wasserversorgung umfasst.
Finanzierung und nächste Schritte
Heliostar wolle Bau und Inbetriebnahme mit eigenem Mittelzufluss und neuen Projektkrediten finanzieren. Hannam & Partners begleite die Vorbereitung der Fremdfinanzierung. Das Unternehmen rechne in den kommenden zwei Jahren mit rund 150 Millionen USD Mittelzufluss nach Steuern aus dem laufenden Betrieb. Zum 30. Juni 2026 habe der Kassenbestand 43,0 Millionen USD betragen, Schulden seien nicht vorhanden gewesen.
CEO Charles Funk erklärte, Ana Paula solle über zehn Jahre durchschnittlich 100.000 Unzen Gold jährlich produzieren. Zunächst würden jedoch die Ressourcenschätzung, der interne Minenplan und die metallurgischen Arbeiten fertiggestellt. Der Zeitplan bis zum ersten Gold würde außerdem den Abschluss der Machbarkeitsstudie sowie Finanzierung und Genehmigungen voraussetzen.
