Cerro del Gallo PFS: Heliostar plant Mine mit bis zu 972 Mio. US‑Dollar Wert

Starke Wirtschaftlichkeit bei konservativen Annahmen
Das Unternehmen teilte mit, die Vor-Machbarkeitsstudie (Prefeasibility Study) basiere auf einem Basispreis von 2.300 US-Dollar je Feinunze Gold. Daraus ergebe sich ein Nettobarwert (NPV5) nach Steuern in Höhe von 424 Mio. US-Dollar. Die interne Rendite (IRR) werde mit 33,1 % beziffert, bei einer Amortisationsdauer von 2,3 Jahren. In einem Szenario mit einem Goldpreis von 3.900 US-Dollar steige der Kapitalwert auf 972 Mio. US-Dollar bei einer IRR von 59,3 % und einer verkürzten Rückzahlungszeit von nur 1,4 Jahren.

Produktionsvolumen und Förderkosten
Das Projekt soll im Schnitt 85.700 Unzen Goldäquivalent (GEO) pro Jahr liefern, in den ersten fünf Jahren seien laut Studie sogar 94.200 GEO jährlich möglich. Insgesamt sei eine Produktion von rund 1,31 Mio. GEO über die geplante Lebensdauer von 15,3 Jahren vorgesehen. Die prognostizierten laufenden Produktionskosten (All-in Sustaining Cost - AISC) würden bei 1.390 US-Dollar pro GEO liegen. Der durchschnittliche Erzgehalt betrage 0,73 Gramm Goldäquivalent pro Tonne Gestein, bei einem Abraum-Erz-Verhältnis von nur 0,32:1.
Kapitalbedarf für Inbetriebnahme
Die anfänglichen Investitionskosten (CAPEX) sollen sich auf 195,3 Mio. US-Dollar belaufen. Geplant sei eine konventionelle Tagebau-Mine mit Heap-Leach-Verfahren zur Laugung, ergänzt durch eine SART-Anlage zur Rückgewinnung von Silber und Kupfer. Die Anlage werde auf eine Verarbeitungskapazität von 16.438 Tonnen pro Tag (Tpd) ausgelegt sein. Der Chief Executive Officer Charles Funk erklärte, die Studie bestätige Cerro del Gallo als strategisch wertvolle Ergänzung des Projektportfolios. Die geringe Anfangsinvestition, der freie Cashflow sowie das zusätzliche Ressourcenpotenzial würden ideal zur geplanten Wachstumsstrategie passen. Ziel sei es, durch Ana Paula und Cerro del Gallo bis Ende der 2020er Jahre ein Produktionsniveau von 300.000 GEO pro Jahr zu erreichen.

Erhebliche Ressourcenbasis mit Erweiterungspotenzial
Die bekannten Vorräte umfassten laut Unternehmen 2,27 Mio. GEO an wahrscheinlichen Reserven. Darüber hinaus werde die angezeigte Ressource (Indicated) mit 240 Mio. Tonnen bei 0,63 g/t Goldäquivalent auf 4,9 Mio. GEO geschätzt. Hinzu komme eine vermutete (Inferred) Ressource von 0,4 Mio. GEO. Sollte eine bestehende Einschränkung an der Grundstücksgrenze aufgehoben werden, bestünde zusätzliches Ausbaupotenzial.
Heliostar plane, das Projekt in die nächste technische Phase zu führen. Hierzu sollen weitere technische Studien, Genehmigungsverfahren sowie die Abstimmung mit lokalen Gemeinden fortgesetzt werden. Ziel sei es, eine vollwertige Machbarkeitsstudie vorzulegen und das Projekt weiterzuentwickeln, um es mittelfristig in Produktion zu bringen.
