Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Heliostar Metals erstellt.
10,90 Gramm Gold über fast 100 Meter: Neue Treffer stärken die Minenplanung

Starke Treffer im Kernbereich
Im High Grade Panel, also dem besonders goldreichen Kern der Lagerstätte, meldete Heliostar 99,8 Meter mit 10,90 Gramm Gold je Tonne Gestein ab 50,5 Metern Tiefe. Darin enthalten seien 77,5 Meter mit 12,94 Gramm Gold je Tonne. Ein weiterer Abschnitt habe 37,0 Meter mit 6,95 Gramm Gold je Tonne ab 16,8 Metern Tiefe geliefert.
Gramm je Tonne zeigt, wie viel Gold rechnerisch in einer Tonne Gestein steckt. Entscheidend ist dabei nicht nur der Goldgehalt, sondern auch die Länge des Abschnitts. Ein langer Abschnitt mit hohem Wert kann für eine spätere Minenplanung wichtiger sein als ein kurzer Spitzenwert. Das Bohrloch AP 26 381 sei laut Unternehmen als Bestätigungsbohrung gesetzt worden. Damit würden bereits bekannte, aber bisher weniger sichere Goldbereiche genauer geprüft. Heliostar wolle diese Bereiche in der FS (Feasibility Study, Machbarkeitsstudie) mit höherer Sicherheit einordnen. Eine solche Studie soll zeigen, ob eine Mine technisch und wirtschaftlich gebaut werden kann.

Tiefe Zone bleibt offen
Neben dem Kernbereich hob Heliostar die Expansion Zone hervor. Damit ist ein tieferer Bereich unterhalb oder nahe der bisherigen Minenplanung gemeint. Dort meldete das Unternehmen 49,6 Meter mit 2,88 Gramm Gold je Tonne ab 539,4 Metern Tiefe. Darin enthalten seien 9,05 Meter mit 9,49 Gramm Gold je Tonne. Ein weiterer Abschnitt habe 16,95 Meter mit 3,49 Gramm Gold je Tonne ab 613,2 Metern Tiefe erreicht.
Die Bohrlöcher AP 26 385, AP 26 397 und AP 26 404A seien als Folgebohrungen rund um einen früheren Treffer gesetzt worden. Dieser frühere Abschnitt habe 101,0 Meter mit 5,34 Gramm Gold je Tonne geliefert. Nach Angaben des Unternehmens lägen die neuen Treffer nördlich, südlich und südwestlich davon. Die Goldzone sei damit in mehrere Richtungen noch nicht endgültig begrenzt. „Offen“ bedeutet hier nicht, dass zusätzliches Gold bereits sicher nachgewiesen ist. Es heißt, dass die bisherigen Bohrungen noch nicht gezeigt haben, wo die Zone endet.

CEO sieht weiteres Potenzial
Charles Funk, Chief Executive Officer, erklärte, die Expansion Zone wachse weiter. Die neuen Abschnitte lägen direkt unterhalb der Hülle der FS (Feasibility Study, Machbarkeitsstudie). Nach seiner Einschätzung deuteten sie auf ein deutlich größeres Potenzial bei Ana Paula hin. Der CEO sagte außerdem, die Bestätigungsbohrungen für die Studie lieferten weiter sehr starke Abschnitte. Das Unternehmen plane, im dritten Quartal 2026 ein Update zu Studie, Engineering, Genehmigungen und Projektentwicklung vorzulegen. Die FS solle im zweiten Quartal 2027 veröffentlicht werden. Die Produktionsaufnahme solle in der zweiten Hälfte 2028 erfolgen.

Neue Spur nach Norden
Auffällig ist auch das Bohrloch AP 26 401 nördlich des High Grade Panel. Es traf laut Heliostar 21,6 Meter mit 10,38 Gramm Gold je Tonne ab 127,0 Metern Tiefe. Darin enthalten seien 6,9 Meter mit 26,18 Gramm Gold je Tonne. Der Abschnitt liege etwa 180 Meter nördlich des bekannten Kernbereichs. Das Unternehmen deute diese Struktur als mögliche Verbindung zwischen dem High Grade Panel und einem nördlichen Suchziel. Einfach gesagt prüft Heliostar, ob das Goldsystem nicht nur nach unten, sondern auch nach Norden weitergeht. Bisher sei das ein Explorationsansatz und noch kein gesicherter wirtschaftlicher Wert.
Bohrprogramm fast abgeschlossen
Heliostar teilte mit, bisher 95 Bohrlöcher mit insgesamt 32.678 Metern im laufenden 35.000 Meter Programm abgeschlossen zu haben. Rund 25.000 Meter sollten bekannte Goldbereiche aus der PEA (Preliminary Economic Assessment, frühe Wirtschaftlichkeitsstudie) genauer absichern und für die FS höher einstufen. Weitere 10.000 Meter sollten tiefere Erweiterungen testen.
Acht weitere Bohrlöcher aus dem High Grade Panel und der Expansion Zone seien noch in Analyse. Parallel erfasse Heliostar Daten zur Festigkeit des Gesteins, zum Wasser im Untergrund und zur Metallurgie. Metallurgie bedeutet hier, wie gut sich Gold später aus dem Gestein lösen lässt. Nach Angaben des Managements würde Heliostar weiter an der FS arbeiten, ein aktualisiertes Ressourcenmodell erstellen und das Minendesign verfeinern. Im dritten Quartal 2026 würde das Unternehmen über technische Arbeiten, Genehmigungen und Projektfortschritte berichten. Weitere Bohrergebnisse von Ana Paula würden später im Sommer erwartet.
