Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ESGold erstellt.
Grünes Licht für neue Gold Bohrungen in Kanada

Genehmigung für erste Bohrziele
Nach Unternehmensangaben erlaubt die ATI die Mobilisierung von Auftragnehmern und die Vorbereitung der Bohrplätze. Im Mittelpunkt stehe zunächst der historische Kronenpfeiler. Damit ist ein oberflächennaher Gesteinskörper gemeint, der als Schutzbarriere zwischen der Erdoberfläche und unterirdischen Grubenbauen stehen gelassen wurde. ESGold wolle dort Geometrie, Mächtigkeit, Kontinuität und Erzgehalte der Mineralisierung besser bestimmen.
CEO Gordon Robb erklärte, die Genehmigung beseitige die wichtigste regulatorische Voraussetzung vor dem geplanten Explorationsstart. Das Unternehmen habe in den vergangenen Jahren historische Daten zusammengeführt, moderne geophysikalische Untersuchungen vorgenommen und ein integriertes geologisches Modell entwickelt. Nun könne diese Vorarbeit mit Bohrungen im Untergrund überprüft werden.
Montauban läuft auf zwei Ebenen
Die Exploration soll die kurzfristige Strategie nicht ersetzen. ESGold teilte mit, die Wiederaufbereitung alter Tailings bleibe der wichtigste nahe Meilenstein. Tailings sind Rückstände aus früherer Erzverarbeitung, die noch verwertbare Metalle enthalten können. Parallel zur Exploration treibe das Unternehmen den Bau und die Inbetriebnahme seiner genehmigten Aufbereitungsanlage weiter voran.
Diese Zweigleisigkeit prägt Montauban schon länger. Eine frühere Unternehmensmeldung beschrieb eine auf rund 70 Quadratkilometer ausgeweitete ANT-Untersuchung. ANT steht für Ambient Noise Tomography, eine Methode, bei der natürliche und künstliche Bodenschwingungen genutzt werden, um Strukturen im Untergrund dreidimensional abzubilden. Laut ESGold hatte eine erste Untersuchung einen interpretierten mineralisierten Korridor bis etwa 900 Meter Tiefe und über mindestens zwei Kilometer Streichlänge gezeigt.

Vom Modell zur Probe
Das neue Bohrprogramm soll diese geologischen Interpretationen direkt testen. Neben dem Kronenpfeiler wolle ESGold ausgewählte Erweiterungs- und Explorationsziele prüfen, die aus historischen Bohrungen, Grubenunterlagen, struktureller Interpretation, ANT-Daten und dem 3D-Modell abgeleitet worden seien. Bohrkerne sollen protokolliert, beprobt und in einem akkreditierten Labor analysiert werden. Die Ergebnisse würden anschließend in das geologische Modell eingearbeitet und sollten helfen, weitere Ziele genauer zu ordnen. Für die Einordnung ist wichtig: Die in der Meldung beschriebenen Explorationsziele seien konzeptioneller Natur, und für diese Ziele liege noch keine Mineralressource vor. Zusätzliche Bohrungen, technische Bewertungen und mögliche weitere Genehmigungen wären nötig, bevor eine spätere Gewinnung von Material aus dem Kronenpfeiler bewertet werden könnte.
Nächste Schritte in Québec
ESGold würde nun Bohrplätze vorbereiten, Zufahrten planen, Auftragnehmer mobilisieren und die Reihenfolge der ersten Ziele festlegen. Nach Angaben des Unternehmens sollte das Programm mit Bohrungen im historischen Kronenpfeiler beginnen. Danach könnten gezielte Erweiterungsbohrungen folgen, um mögliche Fortsetzungen der Mineralisierung entlang der Streichrichtung und in der Tiefe zu untersuchen. Als nächste Meilensteine würden die Mobilisierung von Personal und Ausrüstung, der Bohrbeginn, die Fertigstellung erster Kronenpfeiler-Bohrungen sowie Analyseergebnisse aus dem Labor erwartet. Die genaue Lage und Reihenfolge einzelner Bohrungen könnte ESGold je nach Feldbedingungen, geologischen Beobachtungen und eingehenden Resultaten anpassen.
