Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ESGold erstellt.
Gold und Silber rücken näher: Der nächste Produktionsbaustein ist da

Vorbereitung auf Doré-Produktion
Der gelieferte Ofen sei für Hochtemperatur-Anwendungen ausgelegt. Laut ESGold wird er mit Propan betrieben, verfügt über ein hydraulisches Kippsystem, eine Temperaturüberwachung über Thermoelemente und passende Tiegel. Tiegel sind hitzebeständige Behälter, in denen Metall geschmolzen wird. Die maximale Temperatur liege bei 1.300 Grad Celsius. Die angegebene Kapazität betrage 150 Kilogramm Metall pro Beschickung. Damit ergänze ESGold die Ausrüstung, die für die spätere Edelmetall-Verarbeitung vor Ort vorgesehen sei.
Der Ofen solle nach Angaben des Unternehmens die künftige Schmelz- und Doré-Guss-Funktion unterstützen, sobald Montauban in Betrieb genommen worden sei. Doré ist ein noch nicht vollständig raffiniertes Edelmetallprodukt, das Gold und Silber enthalten kann. Die Anlage solle mit dem geplanten Gold- und Silber-Rückgewinnungskreislauf verbunden werden. Dazu gehöre auch das Merrill-Crowe-Verfahren, bei dem Edelmetalle aus einer Lösung zurückgewonnen werden. ESGold teilte mit, dieses Verfahren sei für genehmigtes Haldenmaterial vorgesehen.

Infrastruktur wächst weiter
Die Lieferung sei Teil der laufenden Bauarbeiten und Vorbereitungen für die Inbetriebnahme. ESGold arbeite weiter an Standortinfrastruktur, Mühlenkomponenten, Goldraum-Vorbereitungen und betrieblichen Systemen. Der Schmelzofen ergänze bereits gelieferte Verarbeitungstechnik, darunter Humphrey-Spiralen und Rütteltische. Diese sollen Teil des Schwerkraft-Kreislaufs werden. Dabei werden Materialbestandteile nach ihrem Gewicht getrennt, um wertvolle Minerale zu konzentrieren.

Fortschritt am Standort
Gordon Robb, Chief Executive Officer von ESGold, bezeichnete die Ofenlieferung als sichtbaren Schritt beim Übergang von der Bauphase in Richtung Betrieb. Der Ofen sei Teil der Ausrüstung, die für den Weg von der Mineral-Rückgewinnung zur Doré-Produktion benötigt werde. Mit Humphrey-Spiralen, Rütteltischen und dem Schmelzofen nehme die geplante Verarbeitungsinfrastruktur am Standort weiter Form an.
ESGold erklärte, die Arbeiten in Montauban konzentrierten sich weiter auf die Installation und Integration der Verarbeitungstechnik, den Aufbau der Edelmetall-Infrastruktur und die Vorbereitung des Goldraums. Parallel würden geologische, geophysikalische und historische Daten für spätere Explorationsziele ausgewertet. Nach Angaben des Unternehmens würde die Produktion im Jahr 2026 erwartet.
