Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ESGold erstellt.
Gold und Silber: Abnahmevertrag sichert Produktionsweg

Abnahmevertrag für Doré-Produktion
ESGold teilte mit, Ocean Partners werde 100 Prozent der Gold- und Silber-Doré-Produktion aus dem Montauban-Projekt kaufen. Doré bezeichnet grob gereinigte Metallbarren, die meist Gold und Silber enthalten und anschließend in einer Raffinerie weiterverarbeitet werden.
Die künftige Produktion solle nach Unternehmensangaben aus historischen Aufbereitungsrückständen und möglichem Material aus dem sogenannten Crown Pillar stammen. Aufbereitungsrückstände sind ältere Materialreste aus früherer Erzverarbeitung, in denen noch verwertbare Metalle enthalten sein können. Ein Crown Pillar ist ein stehen gelassener Gesteinsbereich nahe der Oberfläche oder über früheren Abbaubereichen. ESGold erklärte, die Vereinbarung umfasse Mindestlieferungen von 50.000 Unzen Gold und 1.000.000 Unzen Silber über die Laufzeit des Vertrags. Diese Mengen beruhten auf den Produktionsszenarien und Entwicklungsplänen des Unternehmens.
Finanzierung mit flexiblem Abruf
Die Vereinbarung verschaffe ESGold laut Management Zugang zu einer Betriebskapitalfazilität von bis zu 9 Mio. CAD. Eine solche Fazilität ist ein Finanzierungsrahmen, aus dem ein Unternehmen bei Bedarf Geld abrufen kann, ohne den gesamten Betrag sofort nutzen zu müssen. ESGold könne die Mittel nach eigenen Angaben flexibel einsetzen, um laufende betriebliche Schritte auf dem Weg zur Produktion zu unterstützen. Die Fazilität bestehe aus zwei Tranchen. Die erste Tranche umfasse 3 Mio. CAD, die zweite Tranche 6 Mio. CAD. Der Abruf hänge von üblichen Bedingungen ab, darunter Due-Diligence (sorgfältige Prüfung von Unternehmen und Projekt), Standortbesuche und Bestätigungen zum Produktionszeitplan.
ESGold müsse die Fazilität laut Management nicht sofort nutzen. Dadurch behalte das Unternehmen finanzielle Flexibilität, während gleichzeitig ein Abnehmer für die künftige Gold- und Silber-Doré-Produktion gesichert sei. Jede gezogene Tranche unterliege einer Gebühr von 1 Prozent. Die Verzinsung liege bei drei Monaten Term SOFR (Secured Overnight Financing Rate, Referenzzinssatz für kurzfristige Finanzierungen) zuzüglich 7 Prozent pro Jahr. Bei überfälligen Beträgen erhöhe sich der Aufschlag laut Unternehmen auf 11 Prozent. Die Rückzahlung könne durch Doré-Lieferungen, Barzahlungen oder eine Kombination erfolgen. Vorzeitige Rückzahlungen seien gegen eine Gebühr von 1 Prozent möglich.
Zusätzlich sehe die Vereinbarung vor, dass Ocean Partners vorläufige Zahlungen von bis zu 90 Prozent des geschätzten Werts jeder Doré-Lieferung leisten könne. Diese Zahlungen sollten innerhalb eines Geschäftstages erfolgen, sobald die erforderlichen Dokumente akzeptiert seien. Die endgültige Abrechnung solle folgen, wenn Gewicht und Metallgehalte bestätigt seien. Nach Einschätzung des Managements könnte dies die künftige Liquidität des Betriebs unterstützen, sofern die Produktion anlaufe und die Bedingungen erfüllt würden.
Management verweist auf Doppelstrategie
Gordon Robb, Chief Executive Officer von ESGold, erklärte, die Vereinbarung markiere einen wichtigen Schritt beim Übergang von einem Entwicklungsunternehmen zu einem möglichen Produzenten. Ocean Partners sei aus Sicht des CEO ein erfahrener Partner für Metallhandel, Minenfinanzierung und technische Beratung. Robb sagte weiter, ESGold treibe die Mühlenkonstruktion und Infrastruktur in Richtung Produktion voran und führe zugleich moderne Exploration sowie geologische Untersuchungen in Montauban durch. Damit entwickle das Unternehmen Produktion und Exploration parallel.
Exploration in Montauban
ESGold berichtete, die Feldarbeiten für die erweiterte ANT (Ambient Noise Tomography) über 70 Quadratkilometer seien abgeschlossen. ANT ist ein Verfahren, das Bodenschwingungen nutzt, um Strukturen im Untergrund dreidimensional darzustellen. Die Messgeräte seien entfernt worden, die Datenauswertung laufe. Das Unternehmen erwarte in naher Zukunft Bohrgenehmigungen. Danach würden systematische Bohrungen am Crown Pillar und gezielte Erweiterungsbohrungen beginnen. Diese Bohrungen sollten mögliche Fortsetzungen der Mineralisierung in der Tiefe und entlang der seitlichen Ausdehnung prüfen. Eine mögliche Gewinnung von Crown-Pillar-Material würde laut Management von technischen Prüfungen, Genehmigungen, Ingenieurarbeiten, weiteren Bohrungen und wirtschaftlichen Bewertungen abhängen.
