Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ESGold erstellt.
Gold und Silber: 4.074 Bohrmeter erreicht und die Suche geht weiter

Bohrungen reichen über die alte Mine hinaus
Zu Beginn konzentrierte sich ESGold auf das Gebiet, in dem früher bereits Rohstoffe abgebaut wurden. Mehrere Bohrungen trafen dort auf alte unterirdische Stollen und Hohlräume. Diese Informationen helfen den Geologen, die Lage der früheren Mine genauer in ihren Karten abzubilden.
Inzwischen habe das Unternehmen die Arbeiten nach Süden in Richtung der sogenannten Marcor-Zone ausgeweitet. Das Bohrloch MM-26-27 erreichte rund 408 Meter. Ein weiteres Bohrloch mit der Bezeichnung MM-26-28 sei zum Stichtag 4. Oktober 2026 in Arbeit gewesen und solle etwa 600 Meter lang werden und tiefere Gesteinsschichten untersuchen.

Sichtbare Minerale in den Bohrkernen
Die Bohrkerne enthalten nach Angaben von ESGold an mehreren Stellen Quarzadern, verändertes Gestein und sichtbare Sulfidminerale. Sulfide sind Mineralverbindungen, die Metalle enthalten können. Gefunden worden seien unter anderem Pyrit, Pyrrhotin und stellenweise Chalkopyrit. Chalkopyrit ist ein kupferhaltiges Mineral.
Besonders im Bohrloch MM-26-11 habe das Team mehrere schmale Bereiche mit Sulfiden erkannt. Einer dieser Abschnitte sei etwa 48 Zentimeter lang. Auch in vier weiteren Bohrlöchern seien entsprechende Hinweise gefunden worden.
Die Beobachtungen helfen dem Unternehmen bei der Auswahl weiterer Bohrziele. Sie belegen jedoch noch nicht, wie viel Gold, Silber oder Kupfer im Gestein enthalten ist. Das würden erst die ausstehenden Untersuchungen im Labor zeigen.

Ein digitales Bild des Untergrunds
ESGold übertrage die neuen Informationen aus den Bohrkernen in ein dreidimensionales Modell des Projekts. Dabei würden auch alte Unterlagen der Mine und geophysikalische Messungen berücksichtigt. Solche Messungen nutzen natürliche Schwingungen im Boden, um mögliche Strukturen unter der Erdoberfläche sichtbar zu machen.
Die Messungen wurden von CAUR Technologies durchgeführt. Geomatic World sei für die Zusammenführung der Daten im 3D-Modell verantwortlich. CEO und Director Gordon Robb erklärte, jedes neue Bohrloch verbessere das Verständnis des Untergrunds. Die Laborergebnisse würden anschließend dabei helfen, besonders interessante Bereiche für weitere Untersuchungen auszuwählen.
Technik für die Aufbereitungsanlage
Neben den Bohrungen arbeite ESGold an einer Anlage zur Wiederaufbereitung alter Bergbau-Rückstände. Aus diesen Rückständen sollen Gold und Silber gewonnen werden, die beim früheren Bergbau zurückgeblieben sind.
Nach Angaben des Unternehmens befänden sich 19 Container mit Ausrüstung auf dem Seeweg von China nach Montauban. Weitere acht Container sollten folgen. Nach der Lieferung würde das Team die Geräte installieren, miteinander verbinden und testen.
Laborwerte als nächster Schritt
ESGold würde nun die restlichen Meter des Bohrprogramms abschließen und die neuen Informationen in das 3D-Modell einarbeiten. Die erwarteten Laborwerte würden zeigen, welche Metallgehalte die untersuchten Gesteinsabschnitte enthalten. Danach könnte das Unternehmen festlegen, an welchen Stellen weitere Bohrungen sinnvoll wären. Gleichzeitig würde die Ankunft der restlichen Ausrüstung die nächsten Arbeiten an der Aufbereitungsanlage ermöglichen.

