Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ESGold erstellt.
Gold-Explorer macht Tempo: 2.000 Meter bereits geschafft

Bohrkerne zeigen Sulfide
Nach Angaben von ESGold hätten die Arbeiten mehrfach verändertes Gestein, Quarz-Karbonat-Adern und örtlich sulfidführende Abschnitte durchschnitten. Beobachtet worden seien Pyrit, Pyrrhotit und Galenit. Diese Minerale, auch als Schwefelkies, Magnetkies und Bleiglanz bekannt, träten teils in oder neben den Adern sowie in umgewandelten Gneisen und strukturell beanspruchten Zonen auf. Genannt würden unter anderem die Bohrlöcher MM-26-03, MM-26-04 und MM-26-11.
Die Beobachtungen liefern Hinweise darauf, wo mineralisierende Prozesse gewirkt haben könnten. Sie erlauben jedoch noch keine Aussage über wirtschaftlich nutzbare Gold-, Silber- oder Basismetallgehalte. Diese würden erst durch die ausstehenden Laboranalysen bestimmt.

Alte Grubenbaue dienen als Bezugspunkte
Neun Bohrlöcher hätten historische unterirdische Grubenbaue oder Hohlräume getroffen. Für ESGold seien diese Treffer hilfreich, um die heutigen Bohrdaten mit der Geometrie der früheren Mine abzugleichen. Zugleich erfasse die laufende Kernbeschreibung wiederkehrende Amphibolit- und Gneisfolgen sowie Zonen mit Verkieselung, Gesteinsveränderung und Verformung.
CEO und Director Gordon Robb erklärte, das Überschreiten der Marke von 2.000 Metern sei ein wichtiger Schritt im Programm. Besonders relevant seien die wiederholt angetroffenen veränderten Gesteine, Quarz-Karbonat-Adern und Sulfide. Die Laborwerte sollten nun zeigen, welche Bedeutung diese Merkmale hätten.

3D-Modell lenkt die Exploration
Das Programm solle zunächst das Vorhandensein und die Kontinuität der Mineralisierung entlang der wichtigsten Struktur prüfen. Anschließend wolle ESGold mögliche Fortsetzungen außerhalb und unterhalb der historischen Grubenbaue untersuchen. Als Grundlage dienten alte Minendaten, zusammengestellte frühere Bohrinformationen, ein 3D-Modell von Geomatic World sowie ANT (Ambient Noise Tomography), eine passive seismische Methode zur Abbildung des Untergrunds, von CAUR Technologies.
Frühere Unternehmensmeldungen beschrieben in der Modellierung einen mindestens zwei Kilometer langen Korridor, der bis in etwa 900 Meter Tiefe reiche. Diese Interpretation sei konzeptionell und müsse durch Bohrungen bestätigt werden. Die neuen Bohrkerne liefern dafür direkte geologische Daten.
Weitere Ergebnisse sollen Ziele schärfen
Während die Bohrungen in Richtung der geplanten 5.000 Meter weiterlaufen würden, sollten Beschreibung, Schneiden und Beprobung der Kerne fortgesetzt werden. ESGold würde die geprüften Laborwerte veröffentlichen, sobald sie vorlägen und die interne Qualitätskontrolle durchlaufen hätten. Anschließend könnten geologische, strukturelle und analytische Daten gemeinsam in das 3D-Modell einfließen. Damit würde das Unternehmen flache und tiefer liegende Ziele auswählen, an denen mögliche Fortsetzungen des Montauban-Systems geprüft werden könnten.

