Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ESGold erstellt.
Gold- und Silberreste sollen Baustoff werden

Altlasten aus historischem Bergbau
In der Region Montauban lagern nach Angaben von ESGold große Mengen Rückstände aus mehr als einem Jahrhundert Bergbau. Das Material befinde sich an der Oberfläche und enthalte Metalle sowie schwefelhaltige Minerale, die ohne fachgerechte Behandlung Umweltrisiken verursachen könnten. Die geplante Aufbereitungsanlage solle zunächst noch vorhandenes Gold und Silber zurückgewinnen. Anschließend würden die verbleibenden Stoffe behandelt, neutralisiert und stabilisiert.
ESGold verfolgt damit das Ziel, die Altlasten nicht lediglich an einen neuen dauerhaften Lagerort zu verlagern. Das Material solle stattdessen so aufbereitet werden, dass es sich bei entsprechender Eignung als Baustoff verwenden ließe. CEO und Director Gordon Robb erklärte, das Unternehmen wolle auf diese Weise eine langjährige Umweltbelastung verringern und zugleich einen nutzbaren Rohstoff schaffen.
Zusätzlicher Erlös aus Rückständen
Die mit Culture H. Dolbec geschlossene Absichtserklärung sieht vor, die mögliche Lieferung und Verwendung der neutralisierten Rückstände zu untersuchen. Gesteinskörnungen werden im Bauwesen beispielsweise als Bestandteile von Beton, Asphalt oder Tragschichten eingesetzt. Welche konkrete Anwendung für das Material aus Montauban infrage käme, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Eine erfolgreiche Nutzung könnte ESGold nach Unternehmensangaben einen zusätzlichen Erlös neben der geplanten Edelmetall-Gewinnung eröffnen. Die Vereinbarung enthält jedoch weder Preise noch Mindestabnahmemengen und begründet noch keine verbindlichen Lieferpflichten.
Prüfungen vor einer Vereinbarung
Materialanalysen, Umweltprüfungen und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen sollen nun zeigen, für welche Bauanwendungen die Rückstände geeignet wären. Lieferungen könnten erst auf Grundlage einer endgültigen Vereinbarung zwischen beiden Parteien beginnen. Damit hängt die Umsetzung von technischen Ergebnissen, regulatorischen Entscheidungen und den noch auszuhandelnden Vertragsbedingungen ab.
Montauban bleibt im Aufbau
Das Montauban-Projekt befindet sich im Bau und ist auf die Wiederaufbereitung historischer Rückstände ausgerichtet. In einer früheren Mitteilung vom 20. Oktober berichtete ESGold, mehr als 4.000 Meter des geplanten 5.000-Meter-Bohrprogramms abgeschlossen zu haben. Sämtliche verbleibende Ausrüstung für die Aufbereitungsanlage sei demnach bereits am Standort oder auf dem Transportweg. Neben der geplanten Gold- und Silbergewinnung untersucht das Unternehmen damit auch das weitere geologische Potenzial des Projektgebiets.
Als nächste Schritte würden ESGold und Culture H. Dolbec die Materialeigenschaften sowie die Umweltverträglichkeit bewerten und mögliche Bauanwendungen eingrenzen. Bei geeigneten Ergebnissen und vorliegenden Genehmigungen könnten beide Seiten anschließend die wirtschaftlichen Bedingungen und verbindlichen Liefermengen festlegen.

