Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von ESGold erstellt.
Gold & Silber: Explorer startet Bohrungen in Kanada

Bohrungen konzentrieren sich auf früheres Minengebiet
Der Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der historischen Montauban-Mine, rund 120 Kilometer westlich von Québec City. Die Bohrlöcher sind überwiegend in Ost-West-Richtung vorgesehen. Sie sollen bekannte mineralisierte Bereiche durchqueren, Verbindungen zwischen älteren Bohrungen untersuchen und mögliche Fortsetzungen der Mineralisierung in bislang wenig geprüften Zonen erfassen. Bei Diamantbohrungen wird ein zylinderförmiger Gesteinskern gewonnen. An ihm lassen sich Gesteinsaufbau, mineralisierte Abschnitte und Metallgehalte genauer untersuchen. Als Bohrdienstleister hat ESGold Forage Lamontagne beauftragt.
Historische Daten treffen auf moderne Exploration
Das Programm beruht auf umfangreichen historischen Bohr- und Geologiedaten. Frühere ESGold-Meldungen beschreiben zudem eine 70 Quadratkilometer große Untersuchung mit Ambient Noise Tomography. Dieses Verfahren nutzt natürliche und vom Menschen erzeugte Bodenschwingungen, um Strukturen im Untergrund dreidimensional abzubilden. Ein vorangegangenes Modell habe einen interpretierten mineralisierten Korridor von mindestens zwei Kilometern Länge und bis zu rund 900 Metern Tiefe gezeigt. Die Firma erklärte, ESGold wolle die Kontinuität und Form der bekannten mineralisierten Zonen bestimmen und zugleich weitere Explorationsziele ableiten. Director André Gauthier führte aus, neue Bohr-, Geologie- und Analysedaten sollten zeigen, wie belastbar die historischen Informationen seien.
Bohrkerne liefern neue Datengrundlage
Die geologische Leitung übernimmt Merouane Rachidi von GoldMinds Geoservices. Er verantwortet laut ESGold die Umsetzung der Bohrlöcher, die Beschreibung der Bohrkerne, die Probenahme und die geologische Auswertung. Die neuen Ergebnisse sollen mit historischen Bohrdaten, geophysikalischen Messungen und bisherigen Interpretationen in ein laufend verfeinertes dreidimensionales Modell einfließen. Die Bohrkerne werden beschrieben, fotografiert und beprobt. Für die Analyse will ESGold sowohl SGS als auch Swastika Laboratories einsetzen. Zwei Labore sollen die Probenbearbeitung flexibler machen und, soweit möglich, die Wartezeit auf Analyseergebnisse verkürzen. Sämtliche Resultate würden vor ihrer Veröffentlichung die Verfahren zur Qualitätssicherung und Qualitätskontrolle durchlaufen.
Weg zu einer aktuellen Ressourcenschätzung
Das Programm soll ESGold dabei helfen zu bestimmen, welche zusätzlichen Arbeiten erforderlich wären und ob eine aktuelle Mineralressourcenschätzung nach NI 43-101 künftig gerechtfertigt ist. Die historischen Schätzungen gelten dabei nicht als aktuelle Mineralressourcen oder Reserven und sollen erst durch neue technische Daten bewertet werden. Im weiteren Verlauf würde ESGold neue Resultate fortlaufend mit dem vorhandenen Datenbestand abgleichen und das Bohrprogramm bei neuen Erkenntnissen anpassen. Nach Erhalt, Prüfung und geologischer Interpretation der Laborwerte würde das Unternehmen regelmäßig über den Fortschritt und die Analyseergebnisse berichten.
