Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Centenario Gold Corp. erstellt.
Kupfer im Visier: Explorer prüft alte Stollen in Mexiko

Historisches Bergbaugebiet erneut untersucht
Centenario erklärte, das Los-Reyes-Projekt liege rund 225 Kilometer südlich der Stadt Chihuahua nahe der Fernstraße 49. Die wichtigste Konzession heiße El Rey und umfasse 36,0 Hektar. Eine zweite Konzession, El Rey 2, umfasse 9,3 Hektar und liege etwa 1,8 Kilometer entfernt. Beide Flächen deckten Abschnitte jener Gesteinsgrenze ab, an der die Vererzung auftrete. Nach Angaben des Unternehmens enthalten alte Regierungsunterlagen Hinweise darauf, dass früher rund 200.000 Tonnen Material mit Cu (Kupfer), Zn (Zink) und Ag (Silber) aus Los Reyes gewonnen worden seien. Viele der alten Stollen seien laut Centenario von ASARCO zwischen dem späten 19. und frühen 20. Jahrhundert angelegt worden. Diese historischen Arbeiten hätten die Grundlage für die aktuelle Überprüfung geliefert.

58 Proben aus Stollen und Halden
Das Unternehmen gab an, die erste Arbeitsphase habe vorhandene geologische Daten überprüft und eine erste moderne Beprobung unterirdischer Bereiche umfasst. Dabei seien frühere Arbeiten von IMMSA aus dem Jahr 1992 und Valterra Resources Corporation aus dem Jahr 2019 einbezogen worden. Laut Centenario sei der unterirdische Teil von Los Reyes zuvor nicht systematisch mit modernen Methoden beprobt worden.
Insgesamt habe das Team 58 Gesteinsproben gesammelt. Davon stammten 7 Proben von Gesteinsaufschlüssen an der Oberfläche, 11 Proben aus alten Halden und flachen Gruben nahe dem Tuesda-Schacht, 12 Proben aus dem unterirdischen Bereich der Tuesda-Mine und 28 Proben aus dem unterirdischen Bereich der Jibosa-Mine. Das Probenmaterial sei an ALS Chemex in Chihuahua übergeben worden. Dort würden die Proben auf Au (Gold) und 34 weitere Elemente untersucht.

Kupferminerale entlang der Kontaktzone
Centenario beschreibt die Vererzung bei El Rey als kupferreiche Skarnmineralisierung. Ein Skarn entsteht vereinfacht gesagt, wenn heißes mineralreiches Fluid auf Kalkstein trifft und das Gestein chemisch verändert. Solche Bereiche können Metalle wie Kupfer, Gold, Silber oder Zink enthalten.
Nach Unternehmensangaben trete die kupferreiche Zone unregelmäßig über mehr als 800 Meter entlang einer Nord-Süd-Struktur auf. An der Oberfläche könne die veränderte Zone bis zu 120 Meter breit sein. Genannt werden Chalkopyrit, Bornit, Malachit, Azurit und Chalkosin. Diese Minerale enthalten Kupfer oder weisen auf Kupfer hin. Unterhalb des Tuesda-Schachts habe Centenario eine unregelmäßige mineralisierte Zone mit einer Mächtigkeit von bis zu 20 Metern beobachtet. Bei Jibosa sei die Vererzung besser abgegrenzt gewesen, habe dort aber 15 Meter Mächtigkeit nicht überschritten. Frühere Abbaubereiche hätten laut Unternehmensangaben teils Längen von mehr als 125 Metern erreicht.

Jibosa und Tuesda als Bohrziele
Das Management erklärte, die Bereiche Jibosa und Tuesda stünden im Mittelpunkt der nächsten Arbeiten. In alten Halden bei El Rey seien Magnetit und weiteres verändertes Gestein gefunden worden. Magnetit ist ein eisenreiches Mineral, das in bestimmten Lagerstättensystemen zusammen mit Kupfer oder Gold auftreten kann. Centenario werte diese Beobachtungen als Hinweis auf ein mögliches Cu-Au-Skarnsystem. Die Laborergebnisse der 58 Proben sollten laut Unternehmen Mitte Juni vorliegen. Centenario erklärte, diese Daten würden helfen, die Verteilung und Ausdehnung der Vererzung besser zu verstehen. Nach Einschätzung des Managements würden die Ergebnisse auch die Grundlage für die Auswahl der nächsten Bohrpunkte bilden.
Nächste Phase: 1.500 Meter Bohrungen
Das Management teilte mit, nach Abschluss der ersten Explorationsphase solle ein Bohrprogramm folgen. Dieses Programm würde 1.500 Meter umfassen und die seitliche sowie tiefere Fortsetzung der kupferreichen Skarnzonen prüfen. Die Bohrungen würden vor allem Bereiche unterhalb und nahe der Schächte Jibosa und Tuesda testen. Dabei sollte die Vererzung in Tiefen von mehr als 50 Metern unter der Oberfläche untersucht werden.
Centenario würde damit von Kartierung und Probenahme zur direkten Prüfung des Untergrunds übergehen. Die Laborwerte würden zunächst zeigen, welche Metallgehalte in den beprobten Stollen, Halden und Grubenbereichen vorlägen. Anschließend könnten die geplanten Bohrungen klären, ob sich die beobachteten Kupferzonen in die Tiefe und entlang der Struktur fortsetzen würden.
