Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Centenario Gold Corp. erstellt.
Bis zu 27,9 % Kupferanteil: Jetzt drehen sich die Bohrer in Mexiko

Zwei historische Bergbauzonen im Fokus
Die Bohrlöcher sollen zwischen 200 und 500 Meter tief reichen. Im Mittelpunkt stehen die Schachtzonen Jibosa und Tueda auf der Konzession El Rey. Sie liegen entlang einer von Norden nach Süden verlaufenden mineralisierten Skarn-Zone. Als Skarn bezeichnen Geologen Gestein, das durch den Kontakt von heißem Magma mit kalkreichem Umgebungsgestein verändert wurde und dabei Metalle aufnehmen kann. President und CEO Doug Fulcher teilte mit, das Programm solle vor allem die Fortsetzung der Zonen in mehr als 100 Metern Tiefe prüfen. Die Zielgebiete befinden sich in alten Grubenbereichen, in denen ASARCO früher kupfer-, zink- und silberhaltiges Skarn-Gestein abgebaut habe.

Hoher Kupferwert bei Jibosa
An der Jibosa-Zone, rund 200 Meter südlich von Tueda, hatte die vorherige Untertage-Beprobung nach Unternehmensangaben Kupfergehalte von bis zu 27,9 Prozent über 1,3 Meter ergeben. Centenario Gold interpretiert Jibosa als oberen oder äußeren Teil einer annähernd senkrechten, kupferreichen Skarn-Zone. Diese könne sich demnach deutlich in die Tiefe fortsetzen. Die laufenden Bohrungen seien gezielt darauf ausgerichtet, diese geologische Annahme zu überprüfen.

Molybdän und Gold bei Tueda
Die Tueda-Zone weist nach Angaben des Unternehmens eine etwas andere Metallverteilung auf. Proben aus dem Tueda-Bereich lieferten nach Unternehmensangaben anomale Goldwerte und Molybdängehalte von bis zu rund 2,2 Prozent. Aufgrund der Ausdehnung der alten Grubenbaue und der Analysewerte ordnet Centenario Gold Tueda einem tieferen Bereich des Mineralisierungssystems zu. Beide Zielzonen wurden anhand von Kartierungen sowie Proben aus alten Halden und unterirdischen Grubenbauen ausgewählt. Diese im Mai abgeschlossenen Arbeiten hätten dem Unternehmen geholfen, Verlauf, Ausdehnung und geologische Kontrolle der Mineralisierung besser zu verstehen und Lage, Neigung sowie Tiefe der Bohrlöcher genauer festzulegen.

Bohrkerne sollen Tiefenmodell prüfen
Los Reyes liegt in einem regionalen mineralisierten Korridor, zu dem auch die historischen Skarn-Minen Santa Eulalia und Naica gehören. Weder einzelne hochgradige Proben noch geologische Ähnlichkeiten mit benachbarten Lagerstätten erlauben jedoch bereits Aussagen über Größe und durchschnittliche Metallgehalte einer möglichen Lagerstätte bei Los Reyes. Mit den Bohrkernen würde Centenario Gold nun erstmals direkte Daten aus den tieferen Bereichen von Jibosa und Tueda gewinnen. Die Ergebnisse sollten zeigen, ob die in alten Grubenbauen festgestellten Metallgehalte in der Tiefe anhalten und wie mächtig die mineralisierten Zonen dort ausfallen könnten.

