Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Centenario Gold Corp. erstellt.
27,9 Prozent Kupfer: Neue Funde schärfen die nächsten Bohrziele

58 Proben aus alten Abbaubereichen
Centenario Gold entnahm nach eigenen Angaben insgesamt 58 Gesteinsproben. Die Proben stammten aus oberirdischen Aufschlüssen, alten Halden, flachen Gruben und unterirdischen Stollen. Im Mittelpunkt der Arbeiten standen die rund 200 Meter voneinander entfernten Bereiche Jibosa und Tueda. Fünf Proben wurden an der Oberfläche genommen. Weitere elf stammten aus alten Halden und flachen Gruben nahe dem Tueda Schacht. Die übrigen 42 Proben kamen aus unterirdischen Bereichen. Davon entfielen zwölf auf Tueda und 30 auf Jibosa.
Die untersuchten Zonen befinden sich dort, wo ein erstarrter Magmakörper auf kalkhaltiges Gestein trifft. In solchen Kontaktbereichen können sich Metalle anreichern. Centenario Gold erklärte, die Ergebnisse würden auf ein System mit Kupfer, Zink, Molybdän und Gold hinweisen.

Jibosa liefert hohe Kupferwerte
Den höchsten gemeldeten Kupferwert lieferte Probe 417968. Sie enthielt nach Unternehmensangaben 27,9 Prozent Kupfer über 0,6 Meter. Die Probe wurde rund 20 Meter unter der Oberfläche entnommen. Das Material stammte aus einer mineralisierten Spalte an einer Stollenwand. Eine weitere Probe aus einem historischen Materiallager habe 7,19 Prozent Kupfer und 2,88 Prozent Zink ergeben. Das Unternehmen erklärte, das Material könne früher als Fördererz aus dem Jibosa Bereich vorgesehen gewesen sein. Auch mehrere Schlitzproben lieferten erhöhte Metallgehalte. Eine 1,3 Meter breite Probe enthielt 2,67 Prozent Kupfer und 1,48 Prozent Zink.
Über 1,5 Meter wurden 1,84 Prozent Kupfer und 0,87 Prozent Zink gemessen. Eine weitere Probe ergab über einen Meter 3,54 Prozent Kupfer und 0,45 Prozent Zink. Centenario Gold berichtete, viele Proben seien am Rand einer früher abgebauten mineralisierten Zone genommen worden. Historische Angaben hätten dort Kupferzonen mit Breiten von bis zu 30 Metern und Längen von bis zu 100 Metern beschrieben. Ob sich diese Ausdehnung bestätigen lasse, müsse durch Bohrungen geprüft werden.

Tueda zeigt Molybdän und Gold
Im Bereich Tueda meldete Centenario Gold neben Kupfer auch erhöhte Molybdänwerte. Molybdän ist ein Metall, das vor allem zur Herstellung besonders widerstandsfähiger Stähle eingesetzt wird. Proben aus alten Halden enthielten bis zu 2,19 Prozent Molybdän. Unter Tage ergaben weitere Proben bis zu 0,77 Prozent Kupfer, 0,67 Prozent Molybdän, 2,07 Prozent Zink und 0,35 Gramm Gold je Tonne.
Das Management erklärte, Gold sei damit ebenfalls Teil des Mineralsystems von Los Reyes. Die Gehalte könnten seitlich oder in größerer Tiefe zunehmen, müssten aber durch weitere Arbeiten bestätigt werden.

Labor untersucht die Proben
Centenario Gold erklärte, die Proben seien mit Hammer und Meißel aus freiliegendem Gestein entnommen worden. Jede Probe habe zwischen 1,5 und 2 Kilogramm gewogen. Anschließend seien die Proben direkt zum Labor von ALS Chemex gebracht worden. Dort habe das Labor das Material auf Gold und weitere Metalle untersucht. Proben mit mehr als einem Prozent Kupfer, Molybdän oder Zink seien mit zusätzlichen Verfahren erneut analysiert worden. Dadurch habe das Unternehmen die höheren Messwerte genauer überprüfen lassen.
Bohrungen sollen die Tiefe prüfen
Die bisherigen Ergebnisse hätten Centenario Gold dabei geholfen, die geplanten Bohrungen genauer auszurichten. Dadurch habe das Unternehmen Lage, Richtung und Tiefe der einzelnen Bohrlöcher festlegen können. Nach Angaben des Managements würde das Programm vier bis sechs Kernbohrungen mit einer Gesamtlänge von rund 1.500 Metern umfassen. Im Mittelpunkt würden die Bereiche Jibosa und Tueda stehen.
Mit den Bohrungen solle geprüft werden, ob sich die bekannten Metallzonen unterhalb der alten Stollen fortsetzen würden. Außerdem würde das Unternehmen untersuchen, ob größere zusammenhängende Bereiche mit Kupfer, Zink, Molybdän und Gold vorhanden wären.
