Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Canuc Resources erstellt.
Zwei Billionen Dollar im Boden? Dieser Explorer sucht die nächste Jahrhundert-Lagerstätte

Unterinvestition trifft Nachfrage
Nach Einschätzung von Christopher Berlet, CEO von Canuc Resources, habe sich der Markt in den vergangenen Jahren strukturell verändert. Seit die ersten Rohstoff-ETFs im Jahr 2004 aufkamen, sei nach seinen Worten fast eine Billion US-Dollar in börsengehandelte Fonds für Metalle geflossen. Das Problem dabei: Wer heute einen Nickel- oder Kupfer-ETF kauft, lässt physisches Metall in ein Lager einlagern – Kapital, das früher direkt in Explorationsunternehmen geflossen wäre. Die Folge sei eine über zwei Jahrzehnte anhaltende Unterinvestition in die Suche nach neuen Kupfer-, Nickel- und Goldvorkommen, während die Nachfrage nach diesen Metallen gleichzeitig zunehme. Diese Kombination aus knappem Angebot und steigendem Bedarf sieht das Management als Chance gerade für kleinere Explorationsfirmen.
Die Jagd nach dem Jahrhundert-Fund
Was Canuc Resources eigentlich sucht, ist kein gewöhnlicher Fund. Das Management ist einem ganz bestimmten Lagerstättentyp auf der Spur: einer sogenannten IOCG-Lagerstätte – "Iron Oxide Copper Gold", zu Deutsch Eisenoxid-Kupfer-Gold-Lagerstätte. Dabei treten Kupfer, Gold und teils Uran gebündelt mit riesigen Mengen Eisenoxid auf, entstanden aus demselben geologischen Prozess tief im Erdmantel. Das Besondere: Wenn ein solches System tatsächlich existiert, kann es zu den größten Lagerstätten der Welt zählen. Nach Angaben aus der Unternehmenspräsentation reichen IOCG-Erzkörper von rund 10 Millionen Tonnen bis zu über 4 Milliarden Tonnen Erz und gelten wegen ihrer Größe sowie vergleichsweise einfachen Aufbereitung als potenziell extrem profitabel.
Der Name, an dem sich in der Branche alles misst, ist Olympic Dam in Australien, eine der größten Bergbaulagerstätten, die je entdeckt wurden. Laut Berlet steckt dort ein enthaltener Metallwert von umgerechnet rund zwei Billionen US-Dollar im Boden. Das entspricht etwa dem gesamten Börsenwert eines Konzerns wie Apple oder Microsoft – nur eben als Kupfer, Gold und Uran im Gestein, statt als Aktienkurs. Solche Funde sind extrem selten und gelten in der Branche fast als Mythos. Weitere bekannte Vertreter dieses Lagerstättentyps sind Ernest Henry in Australien und Candelaria in Chile. Genau nach einem System dieser Größenordnung hält Canuc Resources in Sudbury, Ontario, Ausschau.
Zwei Zielgebiete: Sudbury und Sonora
Canuc Resources verfolgt laut Unternehmensangaben zwei zu 100 Prozent eigene IOCG-Projekte. Das größere liegt im Osten von Sudbury, Ontario – dem sogenannten East Sudbury Project. Diese Region gilt seit über 140 Jahren als eines der bedeutendsten Nickel- und Kupferreviere Kanadas, direkt benachbart zu Branchengrößen wie Vale und Glencore. Geowissenschaftler hätten schon seit rund 20 Jahren vermutet, dass in der Nähe der historischen Gold- und Kupferminen eine größere IOCG-Quelle liegen könnte, so Berlet. Nach seinen Worten mehren sich inzwischen die Hinweise darauf. Neben Kupfer und Gold erwartet das Management dort auch Kobalt, Nickel und Platingruppenmetalle – Elemente, die laut Berlet ebenfalls im Erdmantel dieser Region vorkommen und typischerweise mit IOCG-Systemen auftreten.
Das zweite Projekt, San Javier im mexikanischen Bundesstaat Sonora, verfolgt laut Präsentation ein silberdominiertes IOCG-Modell. Dort habe man unter anderem massives Magnetit mit Silberanteilen sowie Hinweise auf sogenannte Silberhalogenide gefunden – Mineralphasen, die nach Einschätzung der hinzugezogenen Geologen zum typischen Erscheinungsbild solcher Systeme passen.

Cashflow statt Verwässerung
Neben der Exploration verfolgt Canuc Resources nach eigenen Angaben eine zweite Schiene: den Aufbau von Cashflow, um möglichst wenig neue Aktien ausgeben zu müssen. Berlet betonte im Gespräch, dass er selbst als bedeutender Aktionär ein direktes Interesse daran habe, die Verwässerung für alle Anteilseigner gering zu halten. Konkret verweist das Unternehmen auf acht bereits produzierende, langlebige Erdgasbohrungen in West-Texas.
Hinzu kommt eine 4-prozentige Netzschmelzerlös-Royalty – eine Beteiligung an den Erlösen, die aus einer geplanten Wiederaufbereitung von rund 150.000 Tonnen goldhaltiger Tailings (Aufbereitungsrückstände) am Scadding-Claim in Sudbury entstehen soll. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen laut eigenen Angaben an einer eigenen hochgradigen Goldmine im sogenannten Bulk-Sample-Format – einem kleinmaßstäblichen Testabbau, mit dem eine Lagerstätte vor der eigentlichen Erschließung wirtschaftlich geprüft wird.
Ausblick
Laut Berlet stehen für die kommenden Monate mehrere Meilensteine an. Bereits im Juli sollen nach seinen Angaben eine Schwerkraft- (Gravitations-) sowie eine Magnetfeldmessung und eine seismische Untersuchung im Sudbury-Projekt starten – Verfahren, mit denen Geologen unterirdische Gesteinsstrukturen sichtbar machen, ohne bohren zu müssen.
Die Auswertung dieser Daten soll laut CEO drei bis vier Wochen dauern und im August oder September konkrete Bohrziele für das große IOCG-Potenzial liefern. Parallel dazu ist für September oder Oktober eine erste Ressourcenschätzung für das Goldprojekt geplant, gefolgt von den nötigen Genehmigungsschritten für den Bulk-Sample-Abbau. Laut Unternehmenspräsentation sollen zudem im weiteren Jahresverlauf 2026 Bohrungen auf den IOCG-Zielen in Sudbury beginnen sowie weitere Explorationsarbeiten in Sonora, Mexiko, folgen.


