Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Canuc Resources erstellt.
Neben Bergbau-Giganten: Dieser Explorer sucht die große Gold-Kupfer-Quelle

Neben einem der wichtigsten Bergbaureviere Kanadas
Canuc Resources arbeitet in Ontario an einer Explorationsgeschichte, die deutlich größer gedacht ist als klassische Goldsuche rund um alte Minen. Das Unternehmen kontrolliert mit dem East Sudbury Project ein rund 20.078 Hektar großes Landpaket etwa 20 Kilometer nordöstlich des weltbekannten Sudbury Mining Districts. Sudbury ist im Rohstoffsektor ein großer Name. In dieser Region sind seit Jahrzehnten internationale Bergbaukonzerne aktiv, darunter Glencore, Vale und KGHM. Das Gebiet steht vor allem für Nickel, Kupfer und weitere strategische Metalle. Genau in diesem geologischen Umfeld sucht Canuc nach einem System, das bislang möglicherweise nur an der Oberfläche sichtbar wurde.

Sind die alten Goldminen nur der Anfang?
Auf dem East Sudbury Project befinden sich historische Gold- und Kupfervorkommen. Für Canuc sind diese alten Minen nicht nur Hinweise auf vergangene Produktion, sondern mögliche Spuren eines größeren mineralisierten Systems.
Die entscheidende Frage lautet: Waren diese historischen Minen isolierte Vorkommen – oder zeigen sie den Weg zu einer tieferliegenden Quelle, die Gold, Kupfer und weitere Metalle in das Gebiet gebracht hat? Genau hier setzt Canucs Strategie an. Das Unternehmen sucht nicht nur nach weiteren Goldlinsen. Es sucht nach dem Ursprung eines möglichen IOCG-Systems.
Was bedeutet IOCG?
Im Fokus steht ein sogenanntes IOCG-System. IOCG steht für Iron Oxide Copper Gold. Gemeint sind Lagerstätten, die typischerweise Eisenoxide, Kupfer und Gold enthalten. Je nach geologischem Umfeld können auch Uran, Silber, Kobalt, Nickel, seltene Erden oder Platingruppenmetalle auftreten.
Für Explorationsunternehmen ist dieser Lagerstättentyp besonders interessant, weil IOCG-Systeme im Erfolgsfall nicht nur groß, sondern oft gigantisch werden können. Es geht also nicht um eine einzelne kleine Goldader, sondern potenziell um riesige, großräumige mineralisierte Systeme mit mehreren Metallen, die ganze Bergbauregionen prägen können.
Warum IOCG-Systeme so begehrt sind
Das bekannteste IOCG-Beispiel ist Olympic Dam in Südaustralien. Die Lagerstätte gehört zu BHP und zählt zu den bedeutendsten Kupfer-Gold-Uran-Systemen der Welt. Olympic Dam wird in öffentlich genannten Größenordnungen mit Milliarden Tonnen Erz beschrieben. Häufig genannte Reserven liegen bei rund 2,95 Milliarden Tonnen Erz mit etwa 1,2 % Kupfer, 0,5 g/t Gold und 6 g/t Silber. Daraus ergeben sich rechnerisch mehr als 35 Millionen Tonnen Kupfer, rund 47 Millionen Unzen Gold und mehrere hundert Millionen Unzen Silber – zusätzlich zu Uran.
Canuc-CEO Christopher Berlet verweist genau auf diese Art von Lagerstätten und spricht bei Olympic Dam von einem enthaltenen Metallwert in der Größenordnung von rund einer Billion US-Dollar. Canuc behauptet damit nicht, bereits ein zweites Olympic Dam gefunden zu haben. Der Vergleich macht aber deutlich, warum IOCG-Systeme für Explorationsunternehmen so attraktiv sind: Solche Systeme können enorme Metallmengen enthalten und aus einzelnen Hinweisen an der Oberfläche eine Entdeckung von regionaler Bedeutung machen.
Vier große Störungszonen als Schlüssel?
East Sudbury wird laut dem Management von vier großen, parallel verlaufenden Störungszonen durchzogen: der Timmins Creek Fault Zone, der McLaren Lake Fault Zone, der Mount Aetna Fault Zone und der Washigami Lake Fault Zone. Eine Störung ist vereinfacht gesagt ein Bruch oder eine Verschiebung im Gestein der Erdkruste. Entlang solcher Bruchzonen können sich Gesteinsschichten gegeneinander bewegen. Für die Exploration sind diese Strukturen besonders wichtig, weil sie wie natürliche Leitbahnen wirken können.
Solche Strukturen sind laut Canuc entscheidend. Sie können als Wege dienen, über die mineralisierte Fluide aus der Tiefe aufsteigen und Metalle ablagern. Genau entlang solcher Strukturen liegen auf Canucs Projekt historische Gold- und Kupfervorkommen. Für Canuc sind diese alten Minen deshalb keine isolierten Punkte auf der Karte. Sie könnten Teil eines größeren geologischen Musters sein.

Der nächste Schritt: Aus Hinweisen soll ein Zielbild werden
Canuc arbeitet derzeit daran, historische Minen, neue Bohrergebnisse und laufende geophysikalische Untersuchungen zu einem klareren Zielbild für East Sudbury zusammenzuführen. Nach Angaben des Managements sollen dabei vor allem die Schwerkraftmessungen von Bell Geospace und die seismischen Daten von OptiSeis und Natural Resources Canada helfen, die nächsten Bohrziele genauer zu bestimmen. Genau darum geht es in dieser Phase: Canuc sammelt weitere Hinweise, wertet neue Daten aus und versucht, Schritt für Schritt die mögliche Quelle hinter den Gold- und Kupfervorkommen einzugrenzen. Gerade bei der Suche nach einem IOCG-System können solche Messungen wichtig sein, weil sie Hinweise auf große Störungszonen, tiefere Strukturen sowie eisenreiche und dichtere Bereiche im Untergrund liefern können.
Weitere Projekte
Canuc Resources setzt nicht nur auf das East Sudbury Project in Ontario. Zum Portfolio gehört auch das San Javier Silver-Gold Project im mexikanischen Bundesstaat Sonora. Nach Unternehmensangaben umfasst das Projekt 28 Claims mit 1.052 Hektar. Dort beschreibt Canuc Silber-, Gold- und Kupfermineralisierung, die das Unternehmen einem silberbetonten IOCG-Modell zuordnet. IOCG steht für Eisenoxid-Kupfer-Gold und bezeichnet große mineralisierte Systeme, in denen mehrere Metalle gemeinsam auftreten können.
Parallel verfolgt Canuc nach Angaben von CEO Christopher J. Berlet eine Strategie, die Exploration mit möglichen Einnahmequellen verbinden soll. Dazu gehören Beteiligungen am MidTex Energy Project in West Texas, wo Canuc an acht produzierenden Erdgasbohrungen beteiligt ist. Hinzu kommt eine 4-prozentige Net-Smelter-Royalty aus dem Scadding Gold Tailings Project innerhalb des East-Sudbury-Gebiets. Eine solche Royalty ist eine Beteiligung an Erlösen aus der Metallproduktion nach bestimmten Abzügen.
Ein weiterer Baustein könnten kleinere Goldaktivitäten im Umfeld der früheren Scadding Gold Mine sein. Im Mittelpunkt steht dabei Gold Lens 1, wo Canuc laut Präsentation unter anderem eine Ressourcenberechnung, technische Planung und Genehmigungsschritte vorbereitet. Das Management wolle damit mögliche Cashflow-Quellen aufbauen und die Ausgabe neuer Aktien möglichst begrenzen. East Sudbury bleibt damit der operative Schwerpunkt, wird aber durch San Javier, Erdgasproduktion, Tailings-Royalty und mögliche kleinere Goldaktivitäten ergänzt.
