Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Canuc Resources erstellt.
Gold und Kupfer: Canuc sichert Millionenfinanzierung

Kapital zu klaren Konditionen
Canuc gab 4,99 Millionen Einheiten zu je 1,20 CAD aus. Jede Einheit besteht aus einer Stammaktie und einem halben Optionsschein. Ein ganzer Optionsschein berechtigt während einer Laufzeit von zwei Jahren zum Erwerb einer weiteren Aktie für 1,80 CAD.
Das Unternehmen kann die Ausübung beschleunigen, falls der volumengewichtete Durchschnittskurs der Aktie über einen Zeitraum von zehn Handelstagen 2,40 CAD übersteigt. Nicht ausgeübte Optionsscheine würden dann 30 Tage später verfallen. Für die Wertpapiere gelte eine Haltefrist von vier Monaten und einem Tag. Die endgültige Annahme der Transaktion durch die TSX Venture Exchange stehe noch aus.
Goldproduktion als mögliche Finanzierungsquelle
Ein Teil des Kapitals soll laut CEO und Director Christopher Berlet in technische Studien und die Minenplanung entlang der Timmins-Creek-Störungszone fließen. Die Arbeiten würden die Grundlage für Genehmigungen einer Gold-Großprobe und einer möglichen Goldproduktion nahe der historischen Scadding-Goldmine schaffen. Einnahmen daraus könnten nach Darstellung Berlets die weitere Projektentwicklung finanzieren und den Bedarf an zusätzlichem Eigenkapital verringern.
Die jüngsten Arbeiten liefern geologischen Kontext. Canuc hatte im September über eine neue oberflächennahe Goldzone am East-West-Pit berichtet. Zehn Bohrungen durchschnitten dort eine mineralisierte Brekzie, also Gestein aus verfestigten Bruchstücken, über eine bislang verfolgte Streichlänge von rund 170 Metern. Die Goldgehalte fielen dabei unterschiedlich aus. Die Ergebnisse sollen nach früheren Angaben in eine erste Mineralressourcen-Schätzung einfließen.
Bohrziele für Kupfer und Gold
Parallel bereite Canuc Bohrungen auf sogenannte IOCG-Ziele vor. IOCG steht für Iron Oxide Copper Gold und bezeichnet Lagerstätten, in denen Kupfer und Gold häufig gemeinsam mit Eisenoxiden auftreten. Die Ziele würden aus einer seismischen Untersuchung entlang der McLaren-Lake-Störungszone und einer flugzeuggestützten Schwerkraftgradientenmessung abgeleitet, die auf dem größeren Projektgebiet abgeschlossen wurde. Die Daten sollen Strukturen in der Tiefe sichtbar machen und historische Kupfer- und Goldvorkommen regional einordnen.
Das East-Sudbury-Projekt umfasst 20.078 Hektar und liegt rund 20 Kilometer nordöstlich des Bergbaureviers Sudbury. Neben der Scadding-Goldmine gehört auch das Scadding-Goldhaldenprojekt zum Gebiet.
Was ist eine IOCG-Lagerstätte?
IOCG steht für „Iron Oxide Copper Gold“, auf Deutsch Eisenoxid-Kupfer-Gold. Als IOCG-Lagerstätten bezeichnet man geologische Erzvorkommen, die typischerweise Eisenoxide sowie Kupfer- und Goldmineralisierungen enthalten. Je nach geologischem Umfeld können weitere wertvolle Rohstoffe wie Silber, Kobalt, Uran oder Seltene Erden vorkommen.
Warum sind IOCG-Lagerstätten für Bergbauunternehmen so interessant? Einige dieser Lagerstätten zählen zu den größten metallhaltigen Erzvorkommen der Welt. Anders als bei einer einzelnen Goldader können sich die Mineralisierungen über große Gebiete und bis in erhebliche Tiefen erstrecken. Bekannte Beispiele wie die Olympic-Dam-Lagerstätte in Australien zeigen, welches wirtschaftliche Potenzial solche Systeme besitzen können.
Für Explorationsunternehmen sind IOCG-Systeme deshalb besonders spannend. Werden entsprechende geologische Strukturen entdeckt, könnten sich dahinter große Kupfer-Gold-Vorkommen mit mehreren wirtschaftlich nutzbaren Metallen verbergen. Allerdings ist nicht jedes IOCG-System automatisch groß oder wirtschaftlich abbaubar. Erst gezielte Bohrungen und weitere Untersuchungen können zeigen, ob tatsächlich eine bedeutende Lagerstätte vorhanden ist.
Weitere Vorhaben
Die Mittel sollen außerdem Explorationsstudien auf dem vollständig kontrollierten San-Javier-Silber-Gold-Projekt im mexikanischen Bundesstaat Sonora unterstützen. Das Gebiet umfasst 28 Claims mit zusammen 1.052 Hektar und weist nach Unternehmensangaben Silber-, Gold- und Kupfermineralisierung auf.
Zusätzliche Einnahmen erzielt Canuc aus Erdgasbohrungen des MidTex-Energy-Projekts in Texas. Zudem verfügt das Unternehmen über eine Netto-Schmelzerlösabgabe von 4 Prozent auf die Goldproduktion am Scadding-Goldhaldenprojekt. Als nächste Schritte würde das Unternehmen die technischen Arbeiten für die Genehmigung fortsetzen, die geophysikalischen Ziele bewerten und darauf aufbauend das Bohrprogramm festlegen. Dessen Ergebnisse sollten zeigen, ob sich die bekannten Mineralisierungen in der Tiefe fortsetzen.

