Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Canuc Resources erstellt.
Gold, Kupfer, Palladium: Bohrung öffnet neues Suchfeld

Goldtreffer südlich von Scadding
Der auffälligste neue Goldabschnitt der Glade Area stammt aus dem Bohrloch SM-26-148. Canuc habe dort in der Zone Glade 2.1 über 9,2 Meter 8,99 Gramm Gold je Tonne gemessen. Darin enthalten seien 3,1 Meter mit 24,85 Gramm Gold je Tonne sowie 0,9 Meter mit 60,10 Gramm Gold je Tonne. Das Unternehmen wies darauf hin, dass die genaue Ausrichtung und wahre Mächtigkeit dieser Ader noch nicht bekannt seien. Weitere Bohrungen seien nötig, um die Bedeutung des Treffers besser einzuordnen.
Zusätzlich meldete Canuc im Bohrloch SM-26-146 weitere Metall-Hinweise. Dort seien zwei mineralisierte Bereiche durchschnitten worden. Die Zone Glade 2.1 habe über 7,9 Meter 1,79 Gramm Gold je Tonne geliefert, einschließlich 1 Meter mit 6,18 Gramm Gold je Tonne.
Die Zone Glade 2.2 habe über 23 Meter erhöhte Werte bei Kupfer, Nickel und Kobalt gezeigt. Darin enthalten sei ein Abschnitt von 1,4 Metern mit 0,60 Gramm Gold je Tonne, 0,73 Prozent Kupfer, 0,31 Prozent Nickel und 0,01 Prozent Kobalt. Auch Palladium sei dort auffällig gewesen. Palladium ist ein Edelmetall, das unter anderem in Industrieanwendungen genutzt wird. Canuc erklärte, diese Metall-Kombination sei für das Verständnis des Projekts wichtig. Sie könne zeigen, dass Gold nicht allein auftrete, sondern mit einem breiteren System aus mehreren Metallen verbunden sei.

Was ist ein IOCG-Modell?
Canuc ordnet das East-Sudbury-Projekt einem möglichen IOCG (Iron Oxide Copper Gold) Modell zu. IOCG steht für Lagerstätten-Typen, die weltweit zu den größeren Metall-Vorkommen zählen können. Vereinfacht beschreibt IOCG große Gesteinsbereiche, in denen Eisenminerale, Kupfer, Gold und weitere Metalle gemeinsam auftreten. Solche Systeme entstehen, wenn heiße Flüssigkeiten durch Risse im Gestein wandern und dabei Metalle über größere Bereiche ablagern.
Das Unternehmen nennt auf dem Projekt vier annähernd parallel verlaufende Störungszonen. Das sind Bruchlinien im Gestein, an denen mineralreiche Flüssigkeiten leichter aufsteigen konnten. Die Glade Area und die früheren Scadding Gold Mines lägen laut Canuc in der Timmins Creek Fault Zone.
Zusätzlich verweist das Management auf MIAC (Metasomatic Iron Alkali Calcic). Gemeint ist eine Gesteinsveränderung, bei der heiße Flüssigkeiten das ursprüngliche Gestein verändert und Metalle konzentriert haben könnten. Nach Einschätzung des Managements sei gerade die Kombination aus Gold, Kupfer, Nickel, Kobalt und Palladium deshalb ein wichtiger Hinweis darauf, dass Canuc nicht nur einzelne Adern, sondern ein größeres Metall-System prüfe.

Frühere Arbeiten liefern Kontext
Die Glade Area wurde bereits früher untersucht. Canuc berichtete, dass Wanapitei Basin Mines Limited zwischen 1933 und 1945 Schürfgräben, kleine Gruben und mindestens 20 Bohrlöcher mit zusammen 2.520 Metern angelegt habe. Ein Bericht aus 1972 habe für drei mineralisierte Zonen 42.000 Tonnen mit 0,36 Unzen Gold je Tonne genannt. Das entspreche 38.100 Tonnen mit 12,34 Gramm Gold je Tonne. Canuc betonte jedoch, dass diese historische Angabe nicht heutigen Standards nach NI 43-101 (National Instrument 43-101) entspreche und nicht als aktuelle Ressource zu verstehen sei.
Management will Bohrziele eingrenzen
Christopher J. Berlet, President und CEO von Canuc, erklärte, die Ergebnisse zeigten Hinweise auf eine Metall-Kombination nahe erhöhter Goldwerte in der Glade Area. Nach Einschätzung des Managements passten die Resultate zu den MIAC- und IOCG-Modellen, die Canuc beim East-Sudbury-Projekt verfolge.
Der CEO erklärte weiter, Canuc würde die neuen Daten zusammen mit Schwerkraft- und Magnetikmessungen nutzen, um weitere Bohrziele festzulegen. Solche Messungen würden helfen, schwere oder magnetische Gesteinskörper im Untergrund zu erkennen.
Canuc meldete außerdem, zwei weitere Bohrlöcher in der Glade Area seien bereits abgeschlossen, die Analyseergebnisse stünden aber noch aus. Das Unternehmen würde mit den kommenden Daten prüfen, ob sich die Gold- und Mehrmetall-Zonen räumlich weiterverfolgen ließen. Weitere Bohrungen würden zeigen, ob der starke Treffer Teil einer größeren zusammenhängenden Struktur wäre.
