Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Canuc Resources erstellt.
Gold direkt unter der Oberfläche entdeckt: Wie groß wird diese Zone noch?

Bohrungen treffen breite Goldabschnitte
Die neue East-West Pit Area Zone 2 liegt unmittelbar neben dem historisch abgebauten East-West Pit. Nach Angaben des Unternehmens trafen alle zehn Bohrungen die anvisierte Brekzienzone. Dabei handelt es sich um zerbrochenes und wieder verfestigtes Gestein, in dem sich Mineralien ablagern können. Canuc schätze die tatsächliche Mächtigkeit der Zone auf drei bis 15 Meter. Zu den stärkeren Ergebnissen zählt Bohrloch SM-26-153 mit 20,0 Metern und durchschnittlich 1,51 Gramm Gold je Tonne. Darin enthalten seien fünf Meter mit 3,78 Gramm pro Tonne. SM-26-151 habe acht Meter mit 1,21 Gramm pro Tonne geliefert, einschließlich eines Meters mit 7,58 Gramm. In SM-26-152 seien 19,9 Meter mit 0,56 Gramm pro Tonne gemessen worden. Vier Bohrungen erbrachten dagegen nur schwach erhöhte Goldwerte, eine weitere 14 Meter mit 0,102 Gramm pro Tonne. Die Abschnitte entsprechen Bohrkernlängen und nicht automatisch der tatsächlichen Mächtigkeit.

Struktur über 170 Meter verfolgt
Die Bohrungen lagen ungefähr 25 Meter auseinander und waren 48 bis 107 Meter lang. Canuc werte die Treffer als Hinweis auf eine seitlich zusammenhängende, nach Norden abfallende Struktur. CEO Christopher Berlet erklärte, die Ausdehnung sei größer als bei zuvor erkannten Strukturen im Umfeld der Scadding-Goldmine. Im Osten scheine sich die Zone zu verengen. Im Westen könne sie durch ein regionales Störungssystem versetzt sein. Fünf selektiv entnommene Oberflächenproben aus dem Jahr 2025 enthielten im Mittel 6,72 Gramm Gold pro Tonne, bei Einzelwerten von 0,738 bis 14,3 Gramm. Solche Stichproben bilden den durchschnittlichen Gehalt einer Zone jedoch nicht verlässlich ab.
Historische Arbeiten als Orientierung
Zone 2 könnte nach Einschätzung des Unternehmens die Fortsetzung einer 1973 erkannten Mineralisierung in größerer Tiefe sein. Eine historische Schätzung aus dem Jahr 1983 nannte für den East-West Pit rund 23.224 Tonnen mit 7,03 Gramm Gold pro Tonne. Sie entspricht nicht heutigen Standards, wird von Canuc nicht als aktuelle Mineralressource behandelt und könnte durch früheren Abbau verringert worden sein.
Das 20.078 Hektar große East Sudbury Project umfasst vier annähernd parallele Störungszonen mit historischen Gold- und Kupfervorkommen. Frühere Canuc-Arbeiten hatten rund einen Kilometer südlich der Scadding-Mine ebenfalls Gold sowie Kupfer, Nickel und Kobalt nachgewiesen. Im August begann zudem eine luftgestützte Schwerkraft-, Magnetik- und LiDAR-Untersuchung, die nach Unternehmensangaben tiefere geologische Strukturen erfassen solle.

Weitere Ergebnisse stehen aus
Vier zusätzliche Bohrungen am westlichen Ende des Grubenbereichs befinden sich nach Unternehmensangaben in der Auswertung. Die Ergebnisse würden nach Abschluss der Qualitätskontrolle veröffentlicht. Berlet zufolge möchte Canuc Zone 2 weiterverfolgen, solange sich ihre Ausdehnung nachvollziehen ließe. Das Unternehmen beabsichtigt die neue Zone zudem in die erste Mineralressourcen-Schätzung für East Sudbury einbeziehen, deren Veröffentlichung weiterhin für später im Jahr 2026 vorgesehen sei.

