Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Canuc Resources erstellt.
Gold & Kupfer aus der Luft! Explorer startet großflächige Flugmessung

Messungen über rund 200 Quadratkilometern
Das zu 100 Prozent gehaltene Projekt umfasst 20.078 Hektar östlich des Bergbaugebiets von Sudbury in Ontario. Mit der Untersuchung hat Canuc Bell Geospace beauftragt. Zum Einsatz kämen ein Full Tensor Gradiometer (FTG), magnetische Messungen und LiDAR, ein Laserverfahren zur präzisen Erfassung der Geländeoberfläche. Das FTG misst kleine räumliche Veränderungen des Schwerefelds. Diese können auf Gesteinskörper mit abweichender Dichte hinweisen. Gemeinsam mit den Magnetik-Daten soll das Verfahren laut Canuc ein detaillierteres Bild des Untergrunds liefern. Im Mittelpunkt stünden die McLaren-Lake-Störung, drei annähernd parallel verlaufende Störungen und bislang nicht kartierte Strukturen in größerer Tiefe.

Seismik ergänzt die neuen Daten
Die Flugmessung knüpft an ein im Juli 2026 abgeschlossenes seismisches Programm entlang der McLaren-Lake-Störung an. Dieses sei von OptiSeis Solutions und Natural Resources Canada ausgeführt worden. Seismische Messungen nutzen Wellen im Gestein, um Strukturen unter der Oberfläche abzubilden. Canuc gehe davon aus, dass die Verbindung beider Datensätze die geologische Interpretation verbessern und mögliche Bohrziele präzisieren könne. Das Unternehmen sucht unter anderem nach Lagerstätten des IOCG-Typs. Die Abkürzung steht für Eisenoxid-Kupfer-Gold und bezeichnet Systeme, in denen Kupfer und Gold gemeinsam mit größeren Mengen an Eisenoxiden auftreten können. Zum Projekt gehören historische Gold- und Kupfer-Vorkommen einschließlich der früheren Scadding-Goldmine.

Historische Arbeiten blieben oberflächennah
Laut CEO und Director Christopher Berlet reicht der Gold- und Kupfer-Bergbau in dem Gebiet bis 1904 zurück. Rund um frühere Minen seien fast 45.000 Meter gebohrt worden. Auf den heute zum East-Sudbury-Projekt gehörenden Flächen habe es jedoch praktisch keine Bohrungen oder Erkundungsarbeiten unterhalb von 150 Metern gegeben. Im Juni 2026 berichtete Canuc aus dem Glade-Gebiet, rund einen Kilometer südlich der Scadding-Goldmine, unter anderem über 9,2 Meter mit 8,99 Gramm Gold je Tonne. In einem weiteren Bohrloch seien neben Gold auch Kupfer, Nickel und Kobalt festgestellt worden. Die aktuelle Untersuchung richtet den Blick über solche oberflächennahen Zonen hinaus auf mögliche größere Quellsysteme oder Zuführungsstrukturen in der Tiefe.

Anomalien sollen Bohrziele schärfen
Canuc will die neuen Schwerkraft- und Magnetik-Ergebnisse mit historischen geologischen Daten, früheren Minenstandorten und den Seismik-Daten zusammenführen. Eine KI-gestützte Analyse soll anschließend dazu dienen, mögliche Explorations- und Bohrziele weiter einzugrenzen. Nach Berlets Darstellung würde das Programm erstmals eine systematische Suche in größerer Tiefe über das gesamte Projektgebiet ermöglichen. Die Messungen selbst weisen noch keine Lagerstätte nach. Erst die Auswertung und spätere Bohrungen könnten zeigen, welche Anomalien tatsächlich mit einer Mineralisierung verbunden seien.
