Zgounder-Finanzierung abgeschlossen: Aya sichert sich volle Kreditfreigabe

EBWE bestätigt volle Konformität
Laut Unternehmensangaben sei die Freigabe des Kredits nach einer umfassenden technischen und finanziellen Prüfung durch unabhängige Gutachter im Auftrag der EBWE erfolgt. Diese Überprüfung habe sowohl den ordnungsgemäßen Produktionsbeginn als auch die Einhaltung der sogenannten Umwelt- und Sozialaktionspläne (Environmental and Social Action Plan, ESAP) bestätigt. Mit der formellen Anerkennung der finanziellen Fertigstellung gehe eine Reduzierung der Sicherheiten sowie des im Finanzbericht als „restricted cash“ ausgewiesenen Tilgungskontos einher. Diese Freisetzung gebundener Mittel erhöhe laut Management die finanzielle Beweglichkeit des Unternehmens.
Management sieht sich gestärkt für Wachstum
Chief Executive Officer Benoit La Salle hob hervor, dass das Erreichen der finanziellen Fertigstellung ein „zentraler Meilenstein“ für Aya sei. Es belege die operative Leistungsfähigkeit der Organisation, die derzeitige Produktion liege bereits oberhalb der ursprünglich geplanten Kapazität. Die dadurch generierten Mittel könnten künftig zur Finanzierung der nächsten Wachstumsinitiativen verwendet werden.
Zgounder-Erweiterung im Fokus der EBWE-Finanzierung
Der Projektkredit in Höhe von 100 Mio. US-Dollar war laut Unternehmensangaben zentral für die umfassende Erweiterung der Zgounder-Mine, deren kommerzielle Produktion im Dezember 2024 aufgenommen worden sei. Seitdem habe man die betriebliche Effizienz deutlich gesteigert und arbeite über dem vorgesehenen Durchsatz. Nach Einschätzung des Unternehmens ziele das Projekt auf eine jährliche Produktion von über 7 Mio. Unzen Silber ab. Die dafür notwendige Energie werde teilweise über eine neu errichtete 60-kV-Leitung aus erneuerbaren Quellen gedeckt. Diese Maßnahme solle sowohl ökologische Anforderungen als auch betriebliche Effizienz verbessern.
Perspektiven für 2026 und darüber hinaus
Mit Abschluss der Kreditfreigabe sehe sich das Unternehmen in einer starken Position, um weitere Schritte in Richtung langfristiger Wertschöpfung zu unternehmen. Laut Management könnten sich die kommenden Initiativen auf die kontinuierliche Optimierung des Betriebs und die Ressourcenerweiterung im Umfeld der Zgounder-Mine sowie im Projekt Boumadine konzentrieren. Darüber hinaus werde die vollständige Umsetzung der Vereinbarungen mit der EBWE als Signal für die Einhaltung internationaler Standards gewertet. Das Unternehmen gehe davon aus, dass dies zusätzliches Vertrauen bei Kapitalgebern schaffen könne.
