Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aya Gold & Silver erstellt.
Starker Silberpreis beschert Aya Rekordquartal

Preise und Verkäufe treiben Gewinn
Nach Angaben des Unternehmens habe Aya im Quartal 1,4 Mio. Unzen AgEq verkauft. AgEq (Silberäquivalent) rechnet Silber und weitere enthaltene Metalle in eine vergleichbare Silbermenge um. Der durchschnittlich realisierte Preis lag bei 82,22 US-Dollar je Unze. Damit habe das Unternehmen vom höheren Preisniveau und von größeren Verkaufsvolumen profitiert. Der Nettogewinn erreichte 49 Mio. US-Dollar. Im Vorjahresquartal hatte Aya 7 Mio. US-Dollar verdient. Das verwässerte Ergebnis je Aktie lag bei 0,33 US-Dollar. Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über 172 Mio. US-Dollar an Barmitteln.
Zgounder bleibt Kern der Produktion
Operativ meldete Aya eine konsolidierte Produktion von 1,5 Mio. Unzen AgEq. Davon entfielen 1,3 Mio. Unzen Silber auf die Zgounder-Mine. Weitere 0,2 Mio. Unzen AgEq stammten aus der Pyrit-Rückgewinnung bei Boumadine. Pyrit ist ein schwefelhaltiges Mineral, das in bestimmten Lagerstätten zusätzliche verwertbare Metalle enthalten kann.
Das Management erklärte, die Produktion in Zgounder sei gegenüber dem Vorquartal um 8 % gesunken. Schlechtes Wetter habe zeitweise die Verarbeitung und die Metallausbeute belastet. Laut Unternehmen habe sich die Produktion inzwischen wieder normalisiert.
Kosten sinken trotz Wetterbelastung
Die Cash Costs lagen bei 18,40 US-Dollar je Unze AgEq und damit 8 % unter dem Vorquartal. Cash Costs bezeichnen die direkten Betriebskosten je produzierter Einheit und gelten im Bergbau als wichtige Kennzahl für die Kosteneffizienz. Aya berichtete außerdem von einer Rekord-Förderrate aus Tagebau und Untertagebau von insgesamt 4.575 Tonnen pro Tag. Die Silberausbeute lag im Quartal bei durchschnittlich 89,4 %. Nach Einschätzung des Unternehmens dürfte sie sich im zweiten Quartal stabilisieren.
Boumadine gewinnt an Bedeutung
Ein Teil des Cashflows soll nach Unternehmensangaben die Entwicklung von Boumadine unterstützen. Dort habe Aya im ersten Quartal rund 42.827 Meter gebohrt. Bei Zgounder seien weitere 5.838 Meter hinzugekommen. Die Bohrungen bei Boumadine hätten laut Unternehmen die Fortsetzung der Hauptzone bestätigt und eine neue parallele mineralisierte Struktur aufgezeigt.
CEO Benoit La Salle erklärte sinngemäß, das Quartal zeige eine Kombination aus disziplinierter Umsetzung, höheren Metallpreisen und niedrigeren Kosten. Die jüngste Nasdaq-Notierung habe zudem die Sichtbarkeit an internationalen Kapitalmärkten erhöht.
Nächste Schritte
Aya bestätigte seine Jahresprognose. Das Management gehe davon aus, dass Zgounder weiter an Stabilität gewinnen und Boumadine als Wachstumsprojekt vorankommen könne. Zur Jahresmitte solle eine aktualisierte PEA (Preliminary Economic Assessment, vorläufige Wirtschaftlichkeitsstudie) für Boumadine vorgelegt werden. Diese Studie würde eine erste wirtschaftliche Einschätzung liefern, aber noch keine endgültige Machbarkeitsstudie ersetzen.
