Silberboom in Zgounder: Rekordjahr für Aya Gold & Silver

Zgounder-Mine erreicht Rekordwerte im vierten Quartal
Laut Unternehmensangaben sei die Silberproduktion im vierten Quartal 2025 auf 1,37 Millionen Unzen gestiegen. Dies entspreche einem Zuwachs von 2 % im Vergleich zum Vorquartal. Das Management führte diesen Anstieg auf die erfolgreiche Inbetriebnahme des erweiterten Verarbeitungswerks zurück. Im Dezember habe die durchschnittliche Verarbeitung bei 4.107 Tonnen Erz pro Tag gelegen, womit die Kapazität um 41 % über dem ursprünglich vorgesehenen Niveau gelegen habe.
Verbesserte Effizienz in allen Bereichen
Wie das Unternehmen mitteilte, habe der durchschnittliche Erzgehalt im Quartal bei 134 Gramm Silber pro Tonne gelegen. Die Rückgewinnungsrate sei bei stabilen 91,2 % verblieben. Die Anlagenverfügbarkeit sei mit 99,0 % außergewöhnlich hoch gewesen. Der untertägige Betrieb habe 1.387 Tonnen pro Tag bei 161 g/t geliefert, während der Tagebau 2.800 Tonnen täglich bei 115 g/t beigetragen habe. Insgesamt seien somit 4.187 Tonnen Erz pro Tag gefördert worden.
Erzvorräte für 2026 erheblich ausgebaut
Nach Angaben des Unternehmens seien zum Jahresende über 194.000 Tonnen Erz eingelagert worden. Das Management erklärte, dass diese Bestände eine stabile Versorgung des Werks sicherstellen und als Grundlage für die geplante Produktionsstabilität im Jahr 2026 dienen könnten. Durch Maßnahmen wie gezielte Sprengkontrollen und eine detaillierte Abbauplanung solle zudem die Verdünnung weiter reduziert und die Ausbeute erhöht werden.
Jahresleistung fast verdreifacht
Wie das Unternehmen bekannt gab, sei die Silberproduktion im Vergleich zum Vorjahr um 193 % gestiegen - von 1,65 Millionen auf 4,83 Millionen Unzen. Die verarbeitete Erzmenge habe sich dabei mehr als verdreifacht. Trotz eines Rückgangs des durchschnittlichen Erzgehalts von 171 g/t im Jahr 2024 auf 145 g/t im Jahr 2025 habe Aya die Produktivität durch höhere Rückgewinnung und gesteigerte Anlageneffizienz deutlich verbessern können.
Strategische Schwerpunkte für 2026
Das Management erklärte, dass der Produktionshochlauf nun abgeschlossen sei. Künftig wolle man sich auf operative Disziplin, kontinuierliche Optimierung und eine verlässliche Umsetzung der Produktionspläne konzentrieren. Ziel sei es, die operative Effizienz weiter zu steigern und dadurch einen höheren Cashflow zu erzielen.
