Silber-Schub in Zgounder: Aya meldet neue Top-Funde

Silbergehalte in mehreren Bereichen deutlich über 1.000 g/t
Nach Unternehmensangaben seien im laufenden Bohrprogramm verschiedene mineralisierte Strukturen mit Silbergehalten von deutlich über 1.000 Gramm pro Tonne (g/t) erschlossen worden. Besonders hervorzuheben sei laut CEO Benoit La Salle eine Probe aus Bohrloch ZG-SF-25-336, die in der Tiefe nahe der westlichen Verwerfungszone auf 2.718 g/t Silber über 1,3 Meter gestoßen sei. In der zentralen Zone habe Bohrloch T28-25-904 eine Mineralisierung von 3.100 g/t Silber über 3,6 Meter gezeigt. Auch aus dem Tagebaugebiet meldet das Unternehmen laut eigener Darstellung beachtliche Resultate: So habe ZG-RC-25-478 einen Gehalt von 677 g/t Silber über 15 Meter erzielt, wobei ein Abschnitt von 3 Metern sogar 2.138 g/t erreicht habe.
Fortschritt im Bohrprogramm: 85 % der Jahresplanung bereits abgeschlossen
Wie das Unternehmen weiter mitteilt, seien bislang 21.314 Bohrmeter durchgeführt worden, was 85 % des Explorationsprogramms für 2025 entspreche. Die Resultate stammten aus insgesamt 169 Bohrlöchern, darunter 54 unterirdische Diamantkernbohrungen (DDH), 48 Rückspülbohrungen (RC), 40 T28- sowie 22 YAK-Bohrungen mit Drucklufttechnik. Die Proben seien in zertifizierten Labors vor Ort und in Marrakesch auf Silber sowie Begleitmetalle wie Kupfer, Zink und Blei analysiert worden. Bei Silberwerten über 200 g/t sei zusätzlich eine Feuerprobe durchgeführt worden, so das Unternehmen weiter.
Zgounder-Mine vor Produktionshochlauf
Die Zgounder-Silbermine, laut Unternehmensangaben das Kernprojekt von Aya, befindet sich aktuell in der finalen Phase der Erweiterung. Ziel des Managements sei es, die Kapazität mittelfristig auf über 8 Millionen Unzen Silber pro Jahr zu steigern. Nach letzten Angaben verarbeite das neue Werk derzeit über 3.300 Tonnen Erz pro Tag, bei einer durchschnittlichen Silberausbeute von 92,5 %. Der Produktionsstart auf kommerziellem Niveau werde laut Unternehmen bis Ende 2025 angestrebt.

Weitere Exploration in Vorbereitung
Die Geschäftsführung kündigte an, dass zusätzliche Bohrungen geplant seien, um die neu entdeckten Strukturen weiter zu erkunden. Insbesondere die Ausdehnung der Mineralisierung in westlicher Richtung sei von Interesse, da diese potenziell über das aktuelle Ressourcenmodell hinausreiche. Laut CEO La Salle könnten die neuen Zonen künftig in die Ressourcenschätzungen aufgenommen werden.

