Rekordquartal bei Aya: Produktion und Gewinn steigen deutlich

Produktionssprung durch neue Verarbeitungsanlage
Zwischen Juli und September 2025 verzeichnete Aya mit 1,35 Millionen Unzen Silber eine neue Bestmarke. Diese Produktionsmenge entspricht einem Anstieg um 278 Prozent im Jahresvergleich. Laut Angaben des Managements sei die Entwicklung vor allem auf die vollständige Inbetriebnahme des neuen Verarbeitungswerks in der Zgounder-Mine zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorquartal stieg der Ausstoß um 29 Prozent. Die Tagesverarbeitung erreichte im Quartal durchschnittlich 3.326 Tonnen, bei einem Silbergehalt von 146 Gramm pro Tonne. Die Silberrückgewinnung lag bei 92,5 Prozent. Das Werk verzeichnete eine technische Verfügbarkeit von 96 Prozent.
Fünffacher Umsatz, Gewinn auf Rekordniveau
Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen Einnahmen von 54,3 Millionen US-Dollar. Die Umsatzsteigerung um 393 Prozent gegenüber dem Vorjahr sei dem höheren Absatz sowie einem gestiegenen durchschnittlichen Silberpreis von 39,85 US-Dollar pro Unze zu verdanken. Das Management wies für den Zeitraum einen operativen Cashflow von 22,4 Millionen US-Dollar aus. Der Nettogewinn belief sich auf 12,4 Millionen US-Dollar. Dies entspricht einem verwässerten Ergebnis je Aktie von 0,09 US-Dollar - der höchste jemals erzielte Quartalsgewinn in der Unternehmensgeschichte.

Fortschritte beim Projekt Boumadine
Parallel zur Produktionssteigerung in Zgounder wurde das Explorationsprogramm im Entwicklungsprojekt Boumadine weitergeführt. Dort wurden im Berichtszeitraum insgesamt 29.524 Bohrmeter niedergebracht. Das Unternehmen bestätigte dabei die Kontinuität der Zonen Main und Tizi sowie eine Ausdehnung der Zone Imariren auf 1,2 Kilometer. Zusätzlich sei eine neue Goldmineralisierung in der Zone Asirem entdeckt worden.
Der im November vorgestellte Bewertungsbericht (PEA, Preliminary Economic Assessment) zeige laut Unternehmen, dass Boumadine ein Projekt mit großer Skalierung, niedrigen Investitionskosten und kurzen Amortisationszeiten sei. Der Ausbau könne zu einer Silberäquivalentproduktion führen, die etwa dem Sechsfachen der derzeitigen Kapazität von Zgounder entspräche.
Ausblick bleibt wachstumsorientiert
Das Unternehmen betonte, dass der Betrieb in Zgounder mittlerweile im stabilen Produktionsmodus laufe. Das Management kündigte an, durch gezielte Anpassungen die Kontrolle der Erzqualität zu verbessern und Verdünnungseffekte weiter zu minimieren. Die Mittel aus dem operativen Cashflow sollen in die weitere Entwicklung von Boumadine fließen.
Mit einem Barmittelbestand von 129 Millionen US-Dollar zum Quartalsende sehe sich Aya laut eigener Aussage in einer soliden Position, um die laufenden Projekte zügig voranzutreiben. Laut Einschätzung des Managements sei das Unternehmen gut aufgestellt, um langfristig eine führende Rolle im Silbersektor einzunehmen. Die Stabilisierung in Zgounder sowie das Skalierungspotenzial von Boumadine könnten demnach mittelfristig zur weiteren Wertsteigerung beitragen.

