Rekordfund bei Boumadine: Aya Gold & Silver entdeckt neue Hochgrad-Struktur

Rekordabschnitt bestätigt außergewöhnliche Silber-Zone
Nach Angaben des Unternehmens stammt der wichtigste Fund aus Bohrloch BOU-MP25-087. Dort seien 2.323 Gramm Silberäquivalent (AgEq) pro Tonne über eine Strecke von 15 Metern festgestellt worden. Das Management erklärte, dass es sich dabei um die bislang stärkste mineralisierte Zone des Projekts handle.
Im Kern dieser Zone seien sogar 3.858 g/t AgEq über 8,7 Meter erbohrt worden. Dies deute laut Unternehmensangaben auf ein besonders reichhaltiges Erzvorkommen hin, das sich über eine ungewöhnlich breite Zone erstrecke. Für die Bewertung des Projekts sei dieser Befund ein Hinweis auf ein potenziell großflächiges, hochgradiges Erzsystem.

Neue parallele Struktur könnte Ressourcenmodell verändern
Parallel zur bisherigen Hauptmineralisierung wurde eine weitere, bislang unbekannte Struktur identifiziert. Besonders hervorzuheben ist der Fund in Bohrloch BOU-DD25-623, wo 540 g/t AgEq über 47,3 Meter ermittelt wurden. Innerhalb dieses Abschnitts seien Spitzenwerte von 1.286 g/t AgEq über 11,7 Meter registriert worden.
Laut Präsident & CEO Benoit La Salle deute diese Entdeckung darauf hin, dass sich das Ressourcenmodell deutlich erweitern lasse. Da die neue Struktur innerhalb des sogenannten Main Trend liege, könne sie langfristig die Ausmaße des geplanten Abbaugebiets vergrößern.
Weitere hochgradige Treffer außerhalb der bestehenden Planung
Auch in Randbereichen des Projekts seien bemerkenswerte Ergebnisse erzielt worden. Das Bohrloch BOU-RC25-026, das südlich der aktuellen Grubenplanung liegt, habe 3.336 g/t AgEq über 6 Meter geliefert. Diese Ergebnisse befinden sich außerhalb der bestehenden technischen Studie (PEA – Preliminary Economic Assessment).
Das Management erklärte, dass solche Funde häufig auf eine künftig erweiterbare Lagerstätte hindeuten könnten. Eine mögliche Anpassung der bisherigen Grubenmodelle werde daher geprüft.
Bedeutung des Silberäquivalents für das Projekt
Da Boumadine mehrere Metalle gleichzeitig enthält, werden die Ergebnisse als Silberäquivalent (AgEq) angegeben. Dieser Wert fasst die unterschiedlichen Metallgehalte – insbesondere Silber (Ag), Gold (Au), Zink (Zn), Blei (Pb) und Kupfer (Cu) – in einer einheitlichen Vergleichsgröße zusammen.
Für Investoren sei relevant, dass ein hoher AgEq-Wert auf eine besonders wirtschaftliche Lagerstätte hinweisen könne. Je höher der Metallwert pro Tonne Gestein, desto größer sei das potenzielle Ertragspotenzial eines künftigen Abbaus.

Fortschritte im Explorationsprogramm und Pläne
Aya Gold & Silver berichtete, dass im laufenden Jahr bereits 133.003 Meter gebohrt wurden. Dies stelle eines der umfangreichsten Explorationsprogramme in der Unternehmensgeschichte dar.
CEO Benoit La Salle habe angekündigt, dass das Unternehmen ein noch größeres Infill-Bohrprogramm plane. Dieses solle bis zu 360.000 Meter umfassen und bis zu 16 Bohrgeräte gleichzeitig im Einsatz haben. Ziel sei es, bestehende Ressourcen zu bestätigen und das geologische Modell präziser zu definieren.
Ausblick: Boumadine könnte sich zu einem Weltklasse-Projekt entwickeln
Nach Einschätzung des Managements könne sich Boumadine zu einem der führenden Edelmetallprojekte Nordafrikas entwickeln. Dafür sprächen mehrere Faktoren:
Eine Ausweitung des mineralisierten Trends auf 5,4 Kilometer
- Hochgradige Treffer außerhalb der bisherigen Grubenmodelle
- Die Entdeckung einer neuen parallelen Struktur
- Ein ambitioniertes Bohrprogramm mit geplanter Ressourcenerweiterung
Das Unternehmen erklärte, die jüngsten Resultate würden die „weltklasseähnlichen Eigenschaften“ des Projekts weiter untermauern. Für die kommenden Monate stellte das Management in Aussicht, dass neue Ressourcenschätzungen und mögliche Anpassungen der bisherigen Wirtschaftsstudien veröffentlicht werden könnten.
