Aya meldet neue Goldzone bei Boumadine und erweitert Lizenzfläche

Entdeckung neuer Goldtrends bei Asirem
Mehrere Bohrungen hätten laut Unternehmen Goldgehalte von über einem Gramm pro Tonne ergeben, darunter 4,53 Gramm pro Tonne über einen Meter in Bohrloch BOU-DD25-632. Ausgewählte Gesteinsproben hätten bis zu 12,2 Gramm Gold pro Tonne sowie Kupferanteile von bis zu 4,1 Prozent enthalten. Das geologische Umfeld der Zone bestehe aus vulkanischem Gestein in Kontakt mit älteren Schieferschichten, durchzogen von Erz führenden Quarz- und Baryt-Gängen.

Hochgradige Ergebnisse in Boumadine und Tizi
Parallel zur Entdeckung bei Asirem habe Aya weitere bedeutende Bohrergebnisse aus dem Boumadine-Haupttrend veröffentlicht. So habe Bohrloch BOU-DD25-584 eine Silber-Äquivalent-Konzentration von 535 Gramm pro Tonne über eine Länge von 4,2 Metern ergeben. Diese Analyse entspreche 5,98 Gramm Gold, 51 Gramm Silber sowie geringen Anteilen an Blei, Zink und Kupfer. Auch aus der Tizi-Zone habe das Unternehmen neue Resultate gemeldet, unter anderem 272 Gramm Silber-Äquivalent über 4,6 Meter in Bohrloch BOU-DD25-550. Diese Ergebnisse deuteten laut Explorationsabteilung auf eine kontinuierliche Mineralisierung entlang der bekannten Strukturen hin.
Bohrkampagne 2025 auf Rekordniveau
Das Management teilte mit, dass im bisherigen Jahresverlauf bereits über 102.000 Bohrmeter bei Boumadine abgeschlossen worden seien. Die Arbeiten konzentrierten sich auf den Boumadine-Haupttrend, die Tizi- und Imariren-Zonen sowie regionale Ziele wie Asirem. Die wichtigsten Lagerstätten blieben in alle Richtungen offen.
Die bei Boumadine beobachteten Erzstrukturen bestünden hauptsächlich aus Sulfidgängen mit hohem Pyritanteil, ergänzt durch weitere Erzminerale wie Zinkblende, Bleiglanz und Kupferkies. Diese Gänge seien meist steil einfallend und mehrere Meter mächtig. Die Gesteinsausbildung in Tizi und Imariren sei vergleichbar, jedoch strukturell unterschiedlich ausgerichtet.
Zusätzliche Explorationslizenzen gesichert
Im Rahmen ihrer Expansionsstrategie habe die Unternehmensführung zwei neue Explorationslizenzen erworben. Das zusammenhängende Gebiet umfasse nun 339,3 Quadratkilometer. Die neuen Lizenzen deckten unter anderem Abschnitte nördlich der Asirem-Zone ab, in denen erste Gesteinsproben vielversprechende Gold- und Kupferwerte gezeigt hätten.
Laut Unternehmensangaben bestehe entlang der Asirem-Struktur ein geophysikalisch auffälliges Muster, das sich mit den entnommenen Proben decke. Die damit verbundenen tektonischen Strukturen seien als bedeutende Erzführung zu interpretieren.
Ausblick: Boumadine als potenzielles Distriktprojekt
Das Management erklärte, Boumadine entwickle sich zunehmend zu einem Projekt mit mehreren mineralisierten Korridoren. Die Strukturen Tizi, Imariren und Asirem seien bislang nicht vollständig erkundet und könnten durch weitere Bohrungen erweitert werden. Eine vorläufige Wirtschaftlichkeitsbewertung (PEA, Preliminary Economic Assessment) werde laut Unternehmen bis Ende 2025 erwartet. Parallel dazu solle das Bohrprogramm auf bis zu 140.000 Meter ausgeweitet werden. Die Hälfte der Arbeiten werde sich auf bestehende Zonen konzentrieren, während die restlichen Bohrungen auf neue, bislang ungetestete Zielgebiete ausgerichtet seien. Künftige Entwicklungen hingen laut Management von den geologischen Ergebnissen der laufenden Kampagne ab.

