Aya Gold & Silver meldet Rekord Quartal

Produktion übertrifft Erwartungen
Das Unternehmen berichtete, im Schnitt 3.005 Tonnen Erz pro Tag verarbeitet zu haben, mehr als das Dreifache des Vorjahresniveaus. Die Silberausbeute habe bei durchschnittlich 86,5 % gelegen, im Juni sogar bei 92 % und damit über den Annahmen der Machbarkeitsstudie. Insgesamt seien 241.288 Tonnen Erz gefördert worden, wovon etwa zwei Drittel aus dem Tagebau stammten. CEO Benoit La Salle erklärte, man erwarte in der zweiten Jahreshälfte sinkende Stückkosten, da Maßnahmen gegen Verdünnungseffekte beim Erzabbau umgesetzt würden.
Starker Umsatz- und Gewinnanstieg
Der Umsatz habe um 182 % zugelegt, unterstützt von einem durchschnittlich realisierten Silberpreis von 33,86 US-Dollar pro Unze, was einem Plus von 29 % entspreche. Durch die gestiegene Produktion sei ein Nettogewinn von 8,6 Mio. US-Dollar (0,06 US-Dollar pro verwässerter Aktie) erzielt worden. Der operative Cashflow habe bei 7,8 Mio. US-Dollar gelegen. Die Stückkosten seien mit 21,26 US-Dollar pro Unze über dem Vorjahreswert geblieben, was laut Management auf den frühen Entwicklungsstand neuer Abbaubereiche zurückgeführt werde.
Eine im Quartal abgeschlossene Kapitalerhöhung habe brutto 144 Mio. CAD (Kanadische Dollar) eingebracht, sodass der Quartalsabschluss mit 114 Mio. US-Dollar Barmitteln erfolgt sei. Die Mittel sollen vor allem in die Erschließung des Entwicklungsprojekts Boumadine fließen, das nach Unternehmensangaben als künftiger Wachstumstreiber gelten könne.
Exploration und Projektfortschritt
Bei Boumadine seien im Quartal 33.510 Bohrmeter niedergebracht worden, um die Kontinuität der Mineralisierung zu bestätigen. Das Management erklärte, ein neu entdeckter Gold-Kupfer-Bereich ("Asirem") könne das Potenzial der Lagerstätte zusätzlich erhöhen. Das Lizenzgebiet sei auf 314,5 Quadratkilometer erweitert worden.
Im Umfeld von Zgounder seien 5.915 Bohrmeter durchgeführt und sechs zusätzliche Explorationsgenehmigungen erworben worden. Dadurch habe sich das regionale Landpaket auf 452,7 Quadratkilometer vergrößert. Ziel sei es, weitere hochgradige Satellitenlagerstätten zu identifizieren.
Ausblick
Für das zweite Halbjahr 2025 gab das Unternehmen an, eine stabile Verarbeitungskapazität mit hohen Ausbeutegraden anzustreben. Geplant sei die Vorlage einer vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA, Preliminary Economic Assessment) für Boumadine, die das Projekt als möglichen zweiten Produktionsstandort ausweisen könne. Parallel dazu wolle Aya weitere Bohrergebnisse aus beiden Kernprojekten präsentieren.
Das Management betonte, man sehe sich mit dem Hochfahren von Zgounder, den Fortschritten bei Boumadine und einer soliden Finanzbasis in der Lage, die Position als führender Produzent von hochgradigem Silber in Nordafrika ausbauen zu können.

