Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aya Gold & Silver erstellt.
102.000 Bohrmeter geschafft: Silberproduzent treibt neues Minenprojekt voran

Bohrungen stärken die Ressourcenbasis
Aya erklärte, im Rahmen des 360.000 Meter umfassenden Bohrprogramms seien bereits 102.111 Meter abgeschlossen worden. Für 2026 habe das Management insgesamt 180.000 Meter vorgesehen. Die zusätzlichen Bohrungen sollen die Abstände zwischen bestehenden Bohrlöchern verringern und damit die Sicherheit der Ressourcen-Schätzung erhöhen. Nach Angaben des Unternehmens sollen bislang vermutete Ressourcen in die zuverlässigere Kategorie der angezeigten Ressourcen überführt werden. Diese Daten würden später als Grundlage für die Berechnung wirtschaftlich abbaubarer Reserven dienen. Weitere Bohrungen sollen zudem die bekannten Metall-Vorkommen in den Zonen Main, Tizi und Imariren erweitern.
Auftragnehmer für Tagebau und Anlage gesucht
Das Unternehmen habe nach einem umfangreichen Konsultationsprozess eine ausgewählte Gruppe von Bergbauunternehmen vorqualifiziert. Diese Unternehmen sollen zu einem wettbewerblichen Ausschreibungsverfahren für den künftigen Tagebauvertrag eingeladen werden. Der Auswahlprozess solle in der ersten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen werden. President und CEO Benoit La Salle habe erklärt, die Vorauswahl stelle einen wichtigen Schritt zum Aufbau langfristiger Betriebspartnerschaften für Boumadine dar. Für die Verarbeitungsanlage laufe ein vergleichbarer Prozess. Eine Auswahlliste geeigneter Unternehmen solle bis Ende 2026 feststehen. Anschließend sei ein Wettbewerbsverfahren zur Bestimmung des Baupartners für die Anlage vorgesehen.
Wasser, Strom und Verarbeitung schreiten voran
Für die Wasser-Infrastruktur habe Aya mit der Detailplanung begonnen. Das benötigte Prozesswasser solle vor allem aus gereinigtem kommunalem Abwasser nahe gelegener Städte stammen. Zusätzlich plane das Unternehmen Untersuchungen zu salzhaltigem Grundwasser. Diese Quelle könnte nach Einschätzung des Managements die langfristige Versorgung zusätzlich absichern. Auch die Planung der Stromleitung und der erforderlichen Netzanschlüsse laufe. Der Verlauf der Leitung sei weitgehend festgelegt. Die Gespräche mit dem Netzbetreiber verliefen laut Unternehmen planmäßig. Aya orientiere sich dabei an der bereits umgesetzten Stromversorgung der Zgounder-Mine.
Metall-Tests erreichen die letzte Phase
Das von SGS geleitete Untersuchungsprogramm zur Erzverarbeitung befinde sich nach Unternehmensangaben in der letzten Phase. Die Tests sollen zeigen, wie Gold, Silber, Zink und Blei möglichst effizient aus dem Gestein getrennt werden könnten. Zudem werde geprüft, wie stark sich das Erz aus verschiedenen Bereichen der Lagerstätte unterscheide. Das Verarbeitungs-Team sei mit den bisherigen Ergebnissen zufrieden. Die Resultate würden das geplante Verfahren bestätigen und weitere Verbesserungen ermöglichen. Sie sollen in die technische Auslegung der Anlage, die einzelnen Verarbeitungsstufen und die gewünschte Qualität der Metall-Konzentrate einfließen.
Transportwege und nächste Entwicklungsschritte
Aya führe Gespräche mit Hafenbetreibern, Logistik-Unternehmen und dem Eisenbahn-Betreiber. Geprüft würden geeignete Wege für Transport, Lagerung und Export der Konzentrate. Zu den möglichen Maßnahmen gehörten laut Unternehmen die Erneuerung bestehender Bahnstrecken sowie der Bau neuer Logistik-Terminals. Die aktualisierte PEA solle ein neues Ressourcen-Modell, einen überarbeiteten Minenplan sowie angepasste Annahmen zu Metallpreisen und Konzentraten enthalten. Die vollständige Machbarkeitsstudie würde nach Angaben des Managements in der zweiten Jahreshälfte 2027 abgeschlossen. Zuvor könnten erste Arbeiten an der Zufahrtsstraße beginnen.
