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Mit ihren Käufen treiben die Notenbanken den Goldpreis

Nicht nur die Privatanleger erwarben in den vergangenen beiden Jahren viel Gold. Die Notenbanken zählten ebenfalls zu den besonders eifrigen Käufern.

Viele Finanzexperten und auch viele Anleger rieben sich in den vergangenen Monaten oftmals verwundert die Augen, denn der Goldpreis stieg, obwohl der Realzins immer weiter anstieg. Nach der gängigen Theorie hätte das Gold auf diese Entwicklung mit Schwäche reagieren müssen. Es legte aber eine beeindruckende Stärke an den Tag.

Ein wesentlicher Grund, der den Goldpreis in den letzten beiden Jahren tendenziell ansteigen ließ, obwohl sich zeitgleich auch der Realzins erhöhte, waren die Goldkäufe der Notenbanken. Überall auf dem Globus treten diese inzwischen als Käufer auf. Zurückhaltung üben derzeit noch die großen westlichen Zentralbanken. Sie verändern ihre Goldbestände derzeit nicht sehr stark.

Doch abseits von ihnen beginnen auch die Zentralbanken kleinerer Länder, die bislang noch über keine oder keine großen Goldbestände verfügen, diese langsam aufzubauen. So haben beispielsweise die polnische und die ungarische Zentralbank ihren Goldbesitz in den letzten Jahren erhöht.

Zu den größten Goldkäufern zählen inzwischen die asiatischen Notenbanken. An vorderster Stelle steht hier die Peoples Bank of China. Sie hat ihre Goldkäufe in den letzten Jahren wieder deutlich verstärkt und zeitlich fällt das Preistief des Goldpreises in den letzten Jahren ausgerechnet mit jenem Moment zusammen, an dem sich die chinesische Zentralbank entschlossen hat, ihre Goldkäufe zu intensivieren.

Die Weltbank empfiehlt einen Goldanteil von bis zu 22 Prozent

Das mag Zufall sein, ist es aber vermutlich nicht. Denn bei allen Handelswaren ist eine erhöhte Nachfrage in der Regel auch gleichbedeutend mit einem steigenden Preis. Warum soll das beim Gold plötzlich anders sein? Gilt dieser Zusammenhang auch beim Gold, so ist zu erwarten, dass eine weiterhin hohe Goldnachfrage der Notenbanken, den Goldpreis auch in Zukunft stützen wird.

Dass das aktuelle Finanzsystem große Probleme mit sich bringt und die Problematik der immer höheren Schulden gewiss nicht als gelöst betrachtet werden kann, ist hinlänglich bekannt. Vor diesem Hintergrund ist es vollkommen natürlich, dass mit den wachsenden Schwierigkeiten auch die Suche nach möglichen Alternativen intensiviert wird.

Das Gold ist aufgrund seiner mittlerweile über vier Jahrtausende reichenden Erfolgsgeschichte zweifellos eine mögliche Alternative. Das sehen die Notenbanken inzwischen offenbar auch so und nicht nur sie. Für große kapitalkräftige Investoren hat die Weltbank erst im Februar 2024 ein Dossier zum Gold veröffentlicht. In ihm werden explizit mehrere Studien zitiert, welche das Gold als eine hervorragende Diversifikation beschreiben und bestätigen.

Den Notenbanken empfiehlt die Weltbank, den Anteil des Goldes an ihren Reserven auf bis zu 22 Prozent zu erhöhen. Dieser Rat ist nicht nur für staatliche Akteure wie Notenbanken und hoch kapitalisierte Investoren von Bedeutung. Jedem Privatanleger ist zu empfehlen, über die Frage, welche Rolle Gold und Silber in seinem persönlichen Vermögensmix spielen sollen, intensiv nachzudenken.

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