Logo axinocapital

Portal für Minenaktien & mehr

Sitz
Deutschland
Branche
axinocapital Redaktion
Website
www.axinocapital.de

Merz versammelt Top-Manager: BlackRock, Siemens und Nouveau Monde Graphite

Zwei Tage, mächtige Gäste und große Investitionspläne: Erstmals versammelt die Bundesregierung internationale Top-Manager zu einem exklusiven Investoren-Gipfel in Berlin. BlackRock, Siemens und Nouveau Monde Graphite sind dabei. Im Mittelpunkt stehen neue Milliardenprojekte, moderne Technologien und die Rohstoffe, die über Europas industrielle Zukunft mitentscheiden.

Hier treffen Macht, Geld und Industrie aufeinander

Zum ersten Mal lädt die Bundesregierung internationale Investoren und Konzernchefs zum Invest in Germany Summit nach Berlin. Mit dabei sind BlackRock-Chef Larry Fink, Siemens-Chef Roland Busch, Commerzbank-Chefin Bettina Orlopp, Amundi-Chefin Valérie Baudson und Celonis-Mitgründer Bastian Nominacher. Auf politischer Seite stehen Bundeskanzler Friedrich Merz sowie mehrere Bundesminister. Hier treffen Kapital, Industrie und politische Macht direkt aufeinander.

Der erste Abend beginnt mit einem Empfang nur für geladene Gäste. Am nächsten Tag folgen Fachrunden, direkte Unternehmensgespräche und kurze Treffen mit Ministern. Große Teile des Gipfels bleiben für die Öffentlichkeit geschlossen. Zwischen all den bekannten Namen sitzt auch Charles-Olivier Tarte, Finanzchef von Nouveau Monde Graphite. Damit kommt ein Thema nach Berlin, das kaum jemand sieht, aber fast jede Lithium-Ionen-Batterie braucht: Graphit.

Europas Batteriepläne hängen an Chinas Graphit

Graphit steckt in der Anode fast jeder Lithium-Ionen-Batterie. Ohne diesen Rohstoff ist die Herstellung der meisten heute eingesetzten Lithium-Ionen-Akkus nicht möglich. Damit ist Graphit ein Schlüsselrohstoff für Elektroautos, große Stromspeicher und zahlreiche elektronische Geräte. Nach Angaben der Europäischen Kommission könnte der Graphitbedarf der EU bis 2030 auf rund 480.000 Tonnen steigen.

Das Problem: Die EU fördert weniger als 0,1 Prozent ihres Bedarfs selbst. China kontrolliert 81 Prozent der weltweiten Förderung von Naturgraphit. Bei der Verarbeitung zu batterietauglichem Graphit liegt der chinesische Anteil bei 94 Prozent. Beim Anodenmaterial für Elektroautobatterien sind es sogar mehr als 90 Prozent. Europas Batterieträume hängen damit an Lieferketten, die Peking jederzeit unter Druck setzen kann.

China dominiert Förderung, Verarbeitung und Anodenmaterial der globalen Graphit-Lieferkette.

China hat den Rohstoffhebel längst entdeckt

Seit Ende 2023 hat China seine Exportkontrollen für Graphit verschärft. Damit wird aus einem Industriematerial ein geopolitisches Druckmittel. Gerät der Handel ins Stocken, fehlen nicht nur Rohstoffe. Dann können ganze Produktionsketten ins Wanken geraten – von der Batteriefabrik bis zum deutschen Automobilwerk.

Die EU will diese Abhängigkeit mit dem Critical Raw Materials Act verringern. Bis 2030 sollen höchstens 65 Prozent eines strategisch wichtigen Rohstoffs aus einem einzigen Drittstaat kommen. Doch neue Minen und Verarbeitungsanlagen brauchen Jahre, Milliarden und politische Unterstützung. Genau an diesem Punkt wird der Berliner Gipfel plötzlich brisant.

Dieser Mann bringt eine mögliche Antwort nach Berlin

Unter den Gästen ist Charles-Olivier Tarte, Finanzvorstand von Nouveau Monde Graphite. Das kanadische Unternehmen will in Québec eine komplette westliche Graphit-Lieferkette aufbauen: von der Mine über die Reinigung bis zum einsatzfähigen Material für Batterieanoden. Tarte verfügt laut NMG über mehr als zehn Jahre operative Erfahrung in der Graphitindustrie.

Die Matawinie-Mine befindet sich bereits im Bau und soll bis Ende 2028 ihre volle Produktionskapazität von durchschnittlich 106.000 Tonnen Graphitkonzentrat pro Jahr erreichen. Ergänzend plant NMG in Bécancour eine Weiterverarbeitungsanlage für 13.000 Tonnen Anodenmaterial pro Jahr. Damit würde rund ein Viertel der Rohstoffförderung der Mine direkt zu hochwertigem Batteriematerial veredelt.

Charles-Olivier Tarte, CFO von Nouveau Monde

Deutschland darf jetzt keine Zeit verlieren

Deutschland muss bei kritischen Rohstoffen endlich schneller werden. Es braucht mehr Gipfel, mehr internationale Partnerschaften und vor allem konkrete Entscheidungen. Gespräche allein sichern noch keine Lieferketten. Aus Treffen wie diesem müssen Investitionen, Abnahmeverträge und neue Produktionsstandorte entstehen. Sonst droht die deutsche Industrie den Anschluss zu verlieren.

Graphit zeigt, was auf dem Spiel steht. Ohne sichere Versorgung geraten Elektroautos, Batteriespeicher und damit Tausende Arbeitsplätze unter Druck. Deutschland kann es sich nicht leisten, bei einem Schlüsselrohstoff dauerhaft von China abhängig zu bleiben.

Risikohinweis

Die AXINO Capital GmbH veröffentlicht auf https://axinocapital.de Kommentare, Analysen und Nachrichten. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information der Leser und stellen keine wie immer geartete Handlungsaufforderung dar, weder explizit noch implizit sind sie als Zusicherung etwaiger Kursentwicklungen zu verstehen. Des Weiteren ersetzen sie in keinster Weise eine individuelle fachkundige Anlageberatung und stellen weder ein Verkaufsangebot für die behandelte(n) Aktie(n) noch eine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar. Es handelt sich hier ausdrücklich nicht um eine Finanzanalyse, sondern um werbliche / journalistische Texte. Leser, die aufgrund der hier angebotenen Informationen Anlageentscheidungen treffen bzw. Transaktionen durchführen, handeln vollständig auf eigene Gefahr. Es kommt keine vertragliche Beziehung zwischen der AXINO Capital GmbH und ihren Lesern oder den Nutzern ihrer Angebote zustande, da unsere Informationen sich nur auf das Unternehmen beziehen, nicht aber auf die Anlageentscheidung des Lesers.

Der Erwerb von Wertpapieren birgt hohe Risiken, die bis zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals führen können. Die von der AXINO Capital GmbH und ihren Autoren veröffentlichten Informationen beruhen auf sorgfältiger Recherche, dennoch wird jedwede Haftung für Vermögensschäden oder die inhaltliche Garantie für Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der hier angebotenen Artikel ausdrücklich ausgeschlossen. Bitte beachten Sie auch unsere Nutzungshinweise.

Gemäß der Marktmissbrauchsverordnung (MiFiD II), dem §34b des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) und dem §48f Abs. 5 des österreichischen Börsengesetzes (BörseG) möchten wir darauf hinweisen, dass die AXINO Capital GmbH und/oder deren Mitarbeiter, verbundene Unternehmen, Partner oder Auftraggeber, Aktien der axinocapital halten oder halten können und somit ein möglicher Interessenskonflikt besteht. Die AXINO Capital GmbH und deren verbundenen Unternehmen behalten sich zudem vor, jederzeit Aktien des Unternehmens zu kaufen oder verkaufen. Darüber hinaus wird die AXINO Capital GmbH von axinocapital für die Berichterstattung entgeltlich entlohnt. Dies ist ein weiterer, eindeutiger Interessenkonflikt, der hiermit offengelegt wird.