Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Askari Metals erstellt.
Neue Rohstoffsuche in Namibia: Satellitendaten liefern erste Hinweise

Feldarbeiten auf EPL 7626 angelaufen
Das Unternehmen berichtet, dass die Arbeiten auf EPL 7626 begonnen hätten. Die Lizenz gehört zum Uis-Projekt und soll nach Angaben von Askari auf mehrere Metalle untersucht werden. Im Fokus stünden Zinn und Tantal, ergänzt durch Rubidium, Cäsium und Lithium.
Das Programm umfasse geologische Kartierung, Gesteinsproben und eine flächendeckende Bodenproben-Kampagne. Die Arbeiten würden vom Explorationsteam des Unternehmens unter Leitung von Boniface Katanga, Senior Exploration Geologist, durchgeführt. Askari verweist darauf, dass EPL 7626 an ein bereits produzierendes Bergbaugebiet anschließe. Diese Nähe sei für die geologische Bewertung wichtig, weil benachbarte Gesteinszonen ähnliche Rohstoff-Merkmale zeigen könnten. Solche Annahmen müssten jedoch durch Proben, Schürfgräben und spätere Bohrungen überprüft werden.
Bodenproben sollen verdeckte Ziele finden
Das Unternehmen setze zunächst auf ein Bodenproben-Raster von 400 mal 40 Metern. Insgesamt solle das Programm rund 68 Quadratkilometer abdecken und 4.258 Proben umfassen. Ziel sei es, chemische Auffälligkeiten im Boden zu erkennen, die auf verdeckte Pegmatite hinweisen könnten. Pegmatite sind grobkörnige Gesteinskörper, die wichtige Rohstoffe enthalten können. Bei Askari gehe es insbesondere um LCT (Lithium, Cäsium und Tantal) Pegmatite. Diese Gesteine können Metalle enthalten, die unter anderem in Elektronik, Speziallegierungen und Batterietechnik verwendet werden.
Nach Angaben des Unternehmens sollten die Bodenproben helfen, aussichtsreiche Bereiche genauer einzugrenzen. Wenn sich auffällige Zonen zeigen würden, könnte Askari diese anschließend mit engeren Probenrastern und Schürfgräben weiter untersuchen.
Satellitendaten unterstützen Zielsuche
Askari habe vor dem Feldstart eine interne Fernerkundungsstudie über EPL 7626 durchgeführt. Dabei seien Satellitendaten und PCA (Principal Component Analysis) genutzt worden. Diese Methode hilft dabei, Bilddaten so zu verarbeiten, dass Unterschiede zwischen Gesteinen, Bodenarten und oberflächennahen Veränderungen besser sichtbar werden. Nach Angaben des Unternehmens hätten die Auswertungen Zonen gezeigt, deren Merkmale mit zinn- und tantalführenden Glimmerschiefern auf der benachbarten Lizenz EPL 7345 übereinstimmten. Glimmerschiefer sind geschieferte Gesteine mit sichtbaren Glimmermineralen. Askari interpretiere, dass diese Gesteinseinheiten von EPL 7345 über die Uis-Zinnmine weiter nach Nordosten bis auf EPL 7626 verlaufen könnten, dort aber teilweise von jüngeren Bodenschichten bedeckt seien.
Executive Director Gino D’Anna erklärte laut Unternehmen, die interne Aufbereitung hochauflösender Satellitendaten und die hyperspektrale Methode hätten die Zielsuche im Uis-Projekt verbessert. Dadurch habe Askari oberflächennahe Pegmatite und verschiedene Bodenbereiche genauer unterscheiden können.

Eigene Analysegeräte vor Ort
Askari berichtet, dass Proben vor Ort mit einer Pelletpresse und LIBS (Laser-Induced Breakdown Spectroscopy) untersucht werden sollen. Bei LIBS wird Material mit einem Laser angeregt, um Hinweise auf enthaltene chemische Elemente zu erhalten. Das Management erklärte, diese Geräte könnten die erste Auswertung der Proben beschleunigen und die Kosten der Feldarbeit senken. Solche Vor-Ort-Analysen könnten schnelle Hinweise liefern, ersetzten aber nicht zwangsläufig eine endgültige Laborprüfung.
Die Abbildungen im Bericht zeigen die praktische Umsetzung des Programms. Eine Karte zeigt das geplante Bodenproben-Raster. Weitere Bilder zeigen Teammitglieder beim Sammeln, Sieben, Wiegen und Dokumentieren von Bodenproben. Damit wird deutlich, dass Askari die Lizenz systematisch erfassen will, bevor größere Folgearbeiten beginnen könnten.
Weitere Arbeiten am Uis-Projekt
Askari gibt an, das vollständige Feldprogramm einschließlich Eingang der Explorationsdaten solle innerhalb von etwa drei Monaten abgeschlossen werden. Danach würde das Unternehmen die Ergebnisse der Phase-1-Bodenproben auswerten. Bei auffälligen Bereichen würde Askari ein engeres Infill-Programm planen. Infill bedeutet, dass Proben dichter gesetzt werden, um ein Zielgebiet genauer einzugrenzen. Als nächste mögliche Schritte nennt das Unternehmen eine zweite Phase engerer Bodenproben auf EPL 7626, ein erstes Schürfgrabenprogramm auf EPL 7626, ein weiteres Schürfgrabenprogramm auf EPL 8535, ein RC (Reverse Circulation) Bohrprogramm auf EPL 7345 sowie eine zweite Schürfgrabenphase auf EPL 7345.
Die Mitteilung enthalte keine neuen Bohrergebnisse für EPL 7626. Das laufende Programm würde zunächst Hinweise darauf liefern, ob unter der Oberfläche mineralisierte Pegmatite vorhanden sein könnten. Ob daraus wirtschaftlich relevante Zonen entstehen würden, ließe sich erst nach weiteren Schürfgräben, Bohrungen und belastbaren Analysen beurteilen.
