Nejo-Projekt rückt bei Askari in den Fokus

Strategische Lage in einem mineralisierten Gürtel
Das Nejo-Projekt liege im Westen Äthiopiens und erstrecke sich über eine Fläche von rund 1.200 Quadratkilometern. Es befinde sich entlang der Tulu-Dimtu-Scherzone, die Teil des sogenannten Arabian-Nubian Shield sei. Dabei handle es sich um einen sehr alten geologischen Bereich, der für das Vorkommen von Gold und Kupfer bekannt sei. In unmittelbarer Umgebung lägen mehrere große Lagerstätten, darunter die Kurmuk-Mine mit mehreren Millionen Unzen Gold sowie das Tulu-Kapi-Projekt. Das Unternehmen habe erläutert, dass diese Nachbarschaft die grundsätzliche Attraktivität des Projektgebiets unterstreiche.
Abstimmung mit staatlichen Stellen
Nach Angaben des Unternehmens habe sich der Executive Director Gino D’Anna persönlich vor Ort aufgehalten. Er habe Gespräche mit Vertretern der Bundesregierung und der Regionalverwaltung geführt, darunter mit dem Ministry of Mines and Petroleum, der Oromia Mineral Development Authority und weiteren zuständigen Institutionen. Ziel dieser Treffen sei es gewesen, die Explorationsstrategie des Unternehmens darzustellen und Unterstützung für die weiteren Schritte zu erhalten. Das Management habe erklärt, die Gespräche seien konstruktiv verlaufen und hätten eine Grundlage für eine langfristige Zusammenarbeit geschaffen.
Mehrstufiges Bohrprogramm in Vorbereitung
Im Zentrum der nächsten Projektphase stehe ein gestaffeltes Bohrprogramm. Insgesamt seien bis zu 20.000 Bohrmeter vorgesehen, die schrittweise umgesetzt werden sollten. Für die erste Kampagne rechne das Management mit einem Umfang von bis zu 5.000 Metern. Diese Bohrungen sollten sich zunächst auf oberflächennahe Goldziele konzentrieren, insbesondere in den Bereichen Guji, Komto 1 und Komto 2. Das Unternehmen habe ausgeführt, dass diese Zonen aus früheren Arbeiten bekannt seien und historisch vergleichsweise hohe Goldgehalte aufgewiesen hätten. Derzeit würden geeignete drilling contractors ausgewählt, während parallel Genehmigungen für Umweltauflagen, camp construction und die Bohrarbeiten beantragt würden.
Kupfer als zweiter Schwerpunkt
Neben Gold spiele auch Kupfer eine wichtige Rolle in der weiteren Exploration. Besonders das Katta-Zielgebiet im Nordwesten des Projektareals stehe im Fokus der Planungen. Frühere Untersuchungen hätten dort auf höhergradige Kupfervererzungen hingewiesen. Das Management habe mitgeteilt, dass diese Bereiche durch geophysics, detaillierte Kartierung und systematische Probenahmen weiter untersucht werden sollten. Ziel sei es, historische Daten zu überprüfen und daraus neue, belastbare Bohrziele abzuleiten.
Laufende Arbeiten und finanzielle Ausstattung
Parallel zu den Vorbereitungen für das Bohrprogramm liefen bereits umfangreiche Feldarbeiten. Diese umfassten systematische Untersuchungen entlang zweier Goldtrends mit einer Gesamtlänge von rund 19 Kilometern. Ergänzend dazu würden airborne und bodengestützte geophysikalische Messungen eingesetzt, um mineralisierte Zonen genauer abzugrenzen und Strukturen besser zu verstehen. Finanziell sehe sich das Unternehmen nach eigenen Angaben solide aufgestellt. Für die Fortführung der Explorationsprogramme in Äthiopien und Namibia stünden rund 3.200.000 US-Dollar an verfügbaren Barmitteln sowie Vermögenswerten zur Verfügung, die für einen Verkauf vorgesehen seien.
Ausblick
Das Management habe erklärt, das Unternehmen bereite sich auf ein arbeitsintensives Jahr 2026 vor. Mit dem geplanten Beginn der ersten Bohrungen und der schrittweisen Auswertung neuer Daten solle das Potenzial des Nejo-Projekts systematisch erfasst werden. Nach Einschätzung des Managements würde dieser Ansatz die Grundlage dafür schaffen, das Projekt weiterzuentwickeln und perspektivisch eine spätere Ressourcenschätzung zu ermöglichen.
