Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Askari Metals erstellt.
Gold, Zinn, Lithium, Cäsium und sogar Tantal: Explorer zielt auf ein breites Rohstoffsystem

Bodenproben decken die Lizenz ab
Die Kampagne erfasst EPL 7626 systematisch mit geochemischen Bodenproben. Gesucht wird nach Spuren von Zinn, Lithium, Tantal, Cäsium und Rubidium. Diese Metalle können gemeinsam in Pegmatiten vorkommen, grobkörnigen Gesteinskörpern, die sich aus den letzten Resten einer abkühlenden Gesteinsschmelze bilden. Nach Angaben von Askari soll die Untersuchung sowohl Fortsetzungen bekannter mineralisierter Pegmatite als auch verdeckte Systeme sichtbar machen. In Bereichen mit wenig moderner Exploration können chemische Auffälligkeiten im Boden Hinweise auf Gesteinskörper im Untergrund liefern.

Nähe zur produzierenden Uis-Mine
EPL 7626 grenzt an die produzierende Uis-Zinnmine und gehört mit EPL 7345 und EPL 8535 zum größeren Uis-Projekt. Das Gebiet liegt im Cape-Cross-Uis-Pegmatitgürtel, einer Region mit zahlreichen Pegmatitkörpern. Askari will dort bekannte mineralisierte Strukturen weiterverfolgen und neue Systeme finden. Auf EPL 7345 hatten Kartierungen, Probenahmen, Grabungen und Bohrungen zuvor an den Zielen OP, DP, PS und K9 eine weitverbreitete polymetallische Mineralisierung angezeigt. Sie umfasst laut Unternehmen Zinn, Lithium, Tantal, Rubidium und Cäsium. Diese Arbeiten bilden den technischen Hintergrund für die Exploration weiterer Projektteile.

Gold rückt zusätzlich in den Fokus
Neben den Pegmatiten untersucht Askari EPL 7626 auf Gold. Die Lizenz liegt auf einer überregionalen geologischen Struktur, die mit der Okondeka-Störungszone verbunden ist. An dieser Zone befinden sich die Kokoseb-Goldlagerstätte von WIA Gold und die Manga-Goldentdeckung von Ongwe. Diese Lage ist noch kein Nachweis für Gold auf der Askari-Lizenz. Die Analyseergebnisse liegen laut Unternehmen noch nicht vor. Sie sollen zeigen, ob geochemische Anomalien vorhanden sind und welche Ziele für weitere Explorationsarbeiten priorisiert werden sollten. Ob auf EPL 7626 eine wirtschaftlich bedeutsame Mineralisierung vorhanden ist, lässt sich derzeit noch nicht beurteilen.
Mehrere Datensätze für die Zielauswahl
Askari will die geochemischen Ergebnisse mit geologischen Karten, der Auswertung von Störungszonen, geophysikalischen Messungen und hyperspektralen Satellitendaten verbinden. Letztere erfassen Unterschiede in der Lichtreflexion von Gesteinen und helfen, bestimmte Minerale oder Gesteinsarten an der Oberfläche abzugrenzen. Executive Director Gino D’Anna erklärte, das Programm sei ein wichtiger Schritt zur systematischen Bewertung des Uis-Gebiets. Die Arbeiten auf den drei Lizenzen könnten nach Einschätzung des Managements die Zahl der prüfbaren Ziele vergrößern. Zinn sei der wichtigste Suchrohstoff, ergänzt um weitere kritische Metalle und Gold.

Analysen bestimmen die nächsten Schritte
Als Nächstes würde Askari die Proben aufbereiten, analysieren und einer Qualitätskontrolle unterziehen. Danach würden die Datensätze zusammengeführt und Auffälligkeiten nach ihrer Bedeutung geordnet. Hoch priorisierte Ziele sollten durch Kartierungen, Gesteinsproben und Grabungen untersucht werden. Abhängig von den Ergebnissen könnten später Bohrungen folgen. Parallel würde das Unternehmen die geplanten Arbeiten auf EPL 7345 und EPL 8535 fortsetzen.
