Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Askari Metals erstellt.
Fünf Rohstoffe in einem System: Neue Proben zeigen mehr Zinn, Lithium und Tantal

Uis-Ressourcen gewinnen an Schärfe
Bei Askari Metals rückt das K9-Ziel auf dem Uis-Projekt stärker in den Mittelpunkt. Das Unternehmen habe dort flache Gräben geöffnet und Gesteinsproben im Labor untersuchen lassen. Diese Proben hätten mehrere gefragte Rohstoffe gleichzeitig nachgewiesen: Zinn, Lithium, Tantal, Rubidium und Cäsium. Askari nennt dabei Spitzenwerte von 4.050 ppm (parts per million, Teile pro Million) Zinn, 0,29 Prozent Li2O (Lithiumoxid), 215 ppm Tantal, 2.380 ppm Rubidium und 479 ppm Cäsium.
Zur Einordnung: Die benachbarte Uis-Zinnmine wird laut Unternehmensangaben mit durchschnittlich 0,15 Prozent Zinn und 82 ppm Tantal geführt. Der gemeldete Spitzenwert von K9 entspricht rund 0,405 Prozent Zinn und liegt damit deutlich über diesem Vergleichswert. Auch der Tantal-Wert von 215 ppm liegt über dem genannten Durchschnitt der Nachbarmine. Wichtig bleibt aber: Bei K9 handelt es sich bisher um einzelne Spitzenwerte aus Grabenproben, nicht um den Durchschnittswert einer Ressource. Die geplanten Bohrungen müssten deshalb zeigen, ob sich solche Gehalte auch über größere Bereiche und in der Tiefe fortsetzen würden.

Systematisches Programm liefert Datengrundlage
Askari berichtete, bei K9 seien 38 Gräben mit insgesamt 781,7 Metern Länge angelegt worden. Daraus seien 199 Kanalproben entnommen worden. Kanalproben stammen aus freigelegtem Gestein und zeigen, wie sich Metallgehalte an der Oberfläche verteilen. Im gesamten Phase-1-Programm seien 135 Gräben über 7.269 Meter fertiggestellt und 2.098 Proben genommen worden. Untersucht worden seien die Ziele OP, PS, DP und K9. Die Abstände zwischen den Gräben hätten meist rund 40 Meter betragen. Das Unternehmen teilte mit, diese engere Datengrundlage senke das technische Risiko bei der Auswahl von Bohrpunkten.

Lage im bekannten Uis-Gürtel
Das Uis-Projekt liegt direkt neben der aktiven Uis-Zinnmine. Askari verweist darauf, dass dieser Distrikt für Zinn, Lithium und Tantal bekannt sei. Die benachbarte Mine verfüge laut Unternehmensangaben über eine JORC (Joint Ore Reserves Committee) 2012 Mineralressource von 77,51 Millionen Tonnen mit 0,79 Prozent Li2O, 0,15 Prozent Zinn und 82 ppm Tantal. K9 liege zudem entlang einer geologischen Linie mit bereits bekannten Pegmatit-Zielen auf angrenzenden Flächen. Das Management erklärte, diese Lage erhöhe die Bedeutung des Zielgebiets, ersetze aber keine eigenen Bohrungen. Entscheidend werde sein, ob sich die an der Oberfläche gemessenen Gehalte auch in der Tiefe fortsetzen würden.
Executive Director sieht Bohrziele gestärkt
Executive Director Gino D’Anna sagte, K9 entwickle sich zu einer wichtigen polymetallischen Entdeckung innerhalb des Uis-Projekts. Die Ergebnisse hätten nach seiner Einschätzung eine breite, zusammenhängende Mineralisierung bestätigt und das Vertrauen in den Rohstoffkorridor gestärkt. Das Unternehmen ordnet K9 als Teil eines LCT (Lithium-Cäsium-Tantal) Systems ein. Solche Systeme können mehrere Spezialmetalle enthalten. Rubidium und Cäsium werden in kleineren Spezialmärkten genutzt, Tantal unter anderem in Elektronik, während Zinn und Lithium in Industrie und Energiespeicherung relevant sind.
Nächste Arbeiten bei Uis
Das Management erklärte, RC (Reverse Circulation) Bohrungen würden in der zweiten Jahreshälfte 2026 vorbereitet. Diese Bohrungen sollten K9 sowie weitere Ziele testen und zeigen, wie weit die Mineralisierung in die Tiefe reiche. Ergänzend würden nach Unternehmensangaben weitere Bodenproben, Kartierungen und Grabenprogramme auf den Uis-Lizenzen folgen. Askari teilte mit, K9 solle in die nächste Explorationsphase übergehen. Dabei würden die geplanten Bohrungen prüfen, ob aus den bisherigen Grabenresultaten ein belastbares geologisches Modell entstehen könnte. Die Ergebnisse aus K9, OP, DP und PS würden nach Einschätzung des Managements die Grundlage bilden, um das Uis-Projekt schrittweise in Richtung einer möglichen Ressourcendefinition weiterzuentwickeln.

