Askari Metals verkauft Burracoppin-Projekt - Kurswechsel mit Fokus auf Afrika

Verkauf stärkt Finanzlage
First Western Gold verfügt über sieben Explorationslizenzen und eine weitere Lizenzanfrage, darunter das Burracoppin-Goldprojekt. Laut einer Ressourcenschätzung (JORC 2012) umfasst dieses 2,14 Millionen Tonnen Erz mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1,2 Gramm Gold pro Tonne, was insgesamt rund 82.700 Unzen entspricht. Der Kaufpreis beträgt 700.000 Australische Dollar. Davon werden 250.000 AUD in bar und 450.000 AUD in frei handelbaren Aktien von Forrestania Resources gezahlt. Die Abwicklung des Geschäfts soll bis Ende September 2025 erfolgen.
Fokus auf Nejo in Äthiopien
Das Management erklärte, der Verkauf sei Teil der Strategie, Askari als afrikanisch ausgerichteten Explorer und Entwickler zu definieren. Die Mittel sollten es dem Unternehmen ermöglichen, den Erwerb des Nejo-Gold- und Kupferprojekts in Äthiopien abzuschließen und dort mit den ersten Explorationsarbeiten zu beginnen. Geplant sei, die erste Bohrkampagne im November 2025 einzuleiten.
Nach Angaben des Executive Directors Gino D'Anna sei das Timing günstig, da der Goldpreis aktuell auf einem Rekordniveau liege. Mit dem Verkauf könne eine Kapitalerhöhung vermieden werden, sodass Askari die afrikanischen Projekte ohne Verwässerung der Aktionärsstruktur vorantreiben könne.
Afrikanisches Projektportfolio wächst
Das Projektportfolio von Askari Metals konzentriert sich künftig auf drei Kerngebiete in Afrika. In Äthiopien umfasst das Nejo-Gold- und Kupferprojekt eine Fläche von 1.174 Quadratkilometern auf dem arabisch-nubischen Schild, wo historische Daten auf hochgradige Vorkommen hinweisen, die nun durch moderne Exploration systematisch überprüft werden sollen. Ergänzend verfolgt das Unternehmen weitere Vorhaben im Adola-Greenstone-Belt, einer Region, die bereits mehrere Millionen Unzen Gold hervorgebracht hat und geologisch zu den bedeutendsten Goldgürteln Ostafrikas zählt. Darüber hinaus liegt in Namibia das Uis-Projekt, ein Gebiet mit mineralisierten Pegmatiten, in denen Zinn, Tantal, Rubidium und Lithium nachgewiesen wurden und für das weitere Erkundungsprogramme geplant sind.
Ausblick
Das Management stellte in Aussicht, dass sich Askari in den kommenden Monaten auf die Umsetzung der ersten Bohrungen im Nejo-Projekt konzentrieren werde. Parallel dazu solle ein luftgestütztes geophysikalisches Messprogramm durchgeführt werden, um weitere Bohrziele zu identifizieren. Zudem werde das Unternehmen die Arbeiten in Namibia und im Adola-Gürtel in Äthiopien schrittweise vorantreiben.
