Askari Metals startet Bohrprogramm und stärkt Afrika-Strategie

Neue Finanzierung stärkt Wachstumsstrategie
Das Unternehmen teilte mit, dass es sowohl neue als auch bestehende Investoren für eine Kapitalerhöhung gewonnen habe. Insgesamt flössen rund 1,15 Mio. A$, wobei auch Mitglieder des Managements - darunter Non-Executive Director Martin Holland (100.000 A$) und Tim Morrison (50.000 A$) - beteiligt seien. Die Platzierung sei zu einem Ausgabepreis von 0,01 A$ pro Aktie erfolgt. Zusätzlich würden zwei Optionsserien ausgegeben, die den Investoren künftig weitere Beteiligungsmöglichkeiten eröffnen könnten. CPS Capital habe als Lead Manager fungiert. Das Management betonte, die Finanzierung unterstreiche das Vertrauen in die laufende Explorationsstrategie.
Schwerpunkt: Erstes Bohrprogramm in Äthiopien
Der Kern der neuen Mittelverwendung liege laut Unternehmen im Start des ersten größeren Bohrprogramms auf dem Nejo-Projekt im Westen Äthiopiens. Geplant seien zunächst 3.000 bis 5.000 Bohrmeter, die bei Erfolg auf eine größere Kampagne ausgeweitet werden könnten. Das Programm konzentriere sich auf die Goldziele Guji, Komto 1 und Komto 2, wo frühere Arbeiten bereits mineralisierte Strukturen aufgezeigt hätten. Ziel sei es, historische Daten zu überprüfen, die Ausdehnung der Zonen zu bestimmen und neue Bohrpunkte systematisch festzulegen.
Darüber hinaus wolle Askari seine Afrika-Strategie festigen und langfristig ein Portfolio aussichtsreicher Goldprojekte in West- und Ostafrika aufbauen. Laut Unternehmensangaben habe die Auswertung historischer Bohrungen sowie die Digitalisierung alter Datenbestände dem Team ermöglicht, frühzeitig ein fundiertes Bohrdesign zu entwickeln.
Fortschritte am Uis-Projekt in Namibia
Auch in Namibia arbeite Askari an mehreren parallelen Programmen. Am Uis-Projekt im Norden des Landes sollen zunächst die Ergebnisse früherer Schürfgräben veröffentlicht werden, bevor erneute Explorationen auf Zinn, Tantal und Rubidium folgen. Das Projekt befinde sich entlang des Streichens der produzierenden Uis-Zinnmine von Andrada Mining, was auf ein geologisch bedeutsames Umfeld hindeute. Darüber hinaus umfasse das Explorationsprogramm die systematische Untersuchung zweier Haupttrends - des Guji-Gudeya-Trends und des Guliso-Trends - die zusammen mehr als 18 km lang seien.
Hier würden Boden- und Gesteinsproben, geologische Kartierungen und neue Schürfgräben durchgeführt, um die Grundlage für künftige Bohrungen zu schaffen. Im Kupferfokus stehe das Katta-Ziel, wo historische Bohrungen der UNDP in den 1960er- und 1970er-Jahren hohe Kupfergehalte über wirtschaftlich relevante Mächtigkeiten aufgezeigt hätten. Askari beabsichtige, diese Ergebnisse mit modernen Methoden zu überprüfen und zu erweitern. Nach Angaben des Unternehmens deute das geologische Umfeld zudem auf potenziell vulkanogene Massivsulfid-Lagerstätten (VMS - Volcanogenic Massive Sulphide) hin, die für Kupfer- und Zinkvorkommen bekannt seien.
Geophysik und solide Finanzbasis
Um die Strukturverläufe der mineralisierten Scherzonen besser zu verstehen, setze Askari sowohl auf luftgestützte als auch auf bodengestützte geophysikalische Untersuchungen. Diese Methoden sollen helfen, Leitstrukturen im Untergrund zu identifizieren und Bohrpunkte präziser festzulegen. Das Unternehmen verfüge laut eigener Aussage nach der Kapitalerhöhung und unter Berücksichtigung vorhandener liquider Mittel sowie veräußerbarer Vermögenswerte über rund 3,2 Mio. A$. Damit sehe sich Askari in einer stabilen Position, die geplanten Explorationsprogramme in Äthiopien und Namibia fortzusetzen.

Ausblick
Das Management erklärte, es bereite sich darauf vor, in den kommenden Monaten wesentliche Fortschritte zu erzielen. Dazu zählten der Beginn des Bohrprogramms an den Goldzielen Guji, Komto 1 und Komto 2, die fortlaufende Kartierung und Probenahme entlang der großen mineralisierten Trends sowie die Veröffentlichung der Ergebnisse früherer Arbeiten am Uis-Projekt. Darüber hinaus wolle das Unternehmen ein umfassendes geophysikalisches Modell erstellen, das die Grundlage für weitere Bohrungen bilden solle. Sollte die Explorationsphase erfolgreich verlaufen, könnte dies erstmals das volle Potenzial des Nejo-Distrikts sichtbar machen.
