1,6 Mio. AUD eingeworben: Frisches Kapital befeuert Goldexploration in Afrika

Starker Zuspruch bei Kapitalmaßnahme
Das Unternehmen teilte mit, dass die nicht handelbare Bezugsrechtsemission auf Basis einer Aktie je drei bestehende Aktien überzeichnet gewesen sei und etwa 1,6 Mio. AUD eingebracht habe. Executive Director Gino D'Anna und Chairman Robert Downey hätten ihr volles Bezugsrecht ausgeübt. Dies werte das Management als Ausdruck des Vertrauens in die strategische Ausrichtung und als Zeichen der Verbundenheit mit den Aktionären. Die Verarbeitung und Zuteilung der neuen Aktien und Optionen befinde sich nach Unternehmensangaben in der finalen Phase.
Fokus auf Afrika: Einsatz der neuen Mittel
Ein zentraler Schwerpunkt der finanzierten Maßnahmen sei das Nejo-Projekt, ein 1.174 km² großes Gebiet im zentralwestlichen Äthiopien. Es liegt auf dem Arabisch-Nubischen Schild, einer der weltweit ertragreichsten, jedoch bislang wenig erforschten geologischen Großregionen. Das Unternehmen erklärte, dass dort zehn Zielgebiete vorlägen, die in der Vergangenheit entweder angebohrt oder durch Gräben untersucht worden seien, ohne dass diese Arbeiten systematisch weitergeführt wurden. Zudem habe es in historischen Bohrungen im Nordwesten des Lizenzgebiets Hinweise auf eine hochgradige Kupfermineralisierung gegeben. Frühere Untersuchungen hätten laut Askari gezeigt, dass das Gebiet grundsätzlich für Gold- und Kupfervorkommen geeignet sei.
Askari wolle nun ein Erkundungsprogramm starten, um diese historischen Daten zu überprüfen. Vorgesehen sei ein Erstbohrprogramm von rund 3.000 Bohrmetern, das sich auf die Zielgebiete Guji, Komto 1 und Komto 2 konzentrieren solle. Nach Angaben des Unternehmens diene dieses Programm dazu, bekannte Strukturen genauer zu untersuchen und zugleich neue Bereiche zu erschließen.
Uis-Projekt in Namibia: Wiederaufnahme der Arbeiten
Parallel dazu sollen am Uis-Projekt in Namibia die Explorationsarbeiten wieder aufgenommen werden. Nach Angaben des Unternehmens hätten frühere Grabenproben Hinweise auf Zinn, Tantal und Rubidium ergeben. Die entsprechenden Ergebnisse sollen zeitnah veröffentlicht werden. Das Projektgebiet liegt entlang des Streichens der aktiven Uis-Zinnmine, betrieben von Andrada Mining. Dies unterstreiche die geologische Bedeutung der Region. Für die nächsten Schritte seien erneute Probenahmen und der Beginn eines strukturierten Explorationsprogramms vorgesehen.

Geologischer Rahmen und historische Datenbasis
Askari betont, dass die eigenen Lizenzgebiete auf denselben geologischen Strukturen liegen wie die Lagerstätten Kurmuk mit 3,4 Mio. Unzen Gold und Tulu Kapi mit 1,7 Mio. Unzen Gold. Beide Projekte zeigten nach Angaben des Unternehmens, wie bedeutend diese Region für die Goldexploration sein könne. Das Unternehmen verweist darauf, dass sogenannte Greenstone Belts Gesteinszonen seien, in denen sich über sehr lange Zeiträume goldhaltige Lösungen abgelagert hätten. Dadurch könnten heute große Goldlager entstehen, die für die Exploration besonders interessant seien.
Rund 60 Kilometer an aussichtsreicher Streichlänge seien in der Vergangenheit bereits durch Bohrungen, Gräben sowie Boden- und Gesteinsproben untersucht worden. Dieses historische Datenfundament ermögliche es Askari, gezielt und kosteneffizient weiterzuarbeiten und bislang unzureichend untersuchte Bereiche systematisch zu erfassen.
Ausblick: Bohrprogramm ab Ende 2025 geplant
Laut Executive Director Gino D'Anna wolle das Unternehmen die Erkundungsaktivitäten in den kommenden Monaten ausweiten. D'Anna betonte, Nejo könne sich als potenzielles „Flaggschiffprojekt" entwickeln, da es in einer wirtschaftlich vielversprechenden Zone mit positiven historischen Ergebnissen liege. Ziel sei es, die Voraussetzungen für eine künftige JORC-konforme Ressourcenschätzung zu schaffen. Auch das Uis-Projekt solle wieder in eine aktive Explorationsphase übergehen, um seine Bedeutung als polymetallischer Standort zu festigen. Das Management erklärte, dass die geplanten Bohrprogramme ab Ende 2025 entscheidend dafür sein könnten, wie sich die Projekte langfristig entwickeln würden.

