Testabbau in Wyoming erfolgreich beendet

Ablauf des Testabbaus
Das Unternehmen erklärte, dass die Tochtergesellschaft Wyoming Rare (USA) Inc. den Abbau unter einer staatlichen Erkundungslizenz durchgeführt habe. Zunächst sei verwittertes Oberflächenmaterial gesprengt und zwischengelagert worden, bevor das nicht verwitterte Erz aus tieferen Schichten gewonnen und gebrochen worden sei.
Von dem geförderten Erz seien laut Management vier Proben im Gesamtumfang von etwa 13,7 Tonnen an internationale Partner verschickt worden. Dazu gehörten Firmen aus den USA, Deutschland und Kanada, die unterschiedliche Verfahren der Zerkleinerung und Mahlung prüfen sollten, darunter Hochdruckwalzen und Vertikal-Rollenmühlen.

Optimierung der Aufbereitung
Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehe die sogenannte Komminution, also die mechanische Zerkleinerung des Erzes. Ziel sei es, den Anteil an Feinstmaterial zu reduzieren, da dieser die weitere Aufbereitung erschwere. Nach Darstellung des Unternehmens könnte eine geringere Menge an Feinanteilen die Rückgewinnung von Seltenen Erden deutlich verbessern und die Wirtschaftlichkeit des Projekts erhöhen. Diese Arbeiten seien Teil der Vorbereitungen für die laufende Machbarkeitsstudie (Pre-Feasibility Study, PFS).

Bedeutung für die geplante Demonstrationsanlag
Das restliche geförderte Erz verbleibe als Vorrat in Wyoming. Dieses Material solle laut American Rare Earths für eine geplante Demonstrationsanlage genutzt werden. Eine solche Anlage werde in der Bergbau-Industrie als zentraler Zwischenschritt bezeichnet, da sie nicht nur Produktmuster für mögliche Abnehmer liefere, sondern auch technische Risiken für eine spätere Großanlage verringern könne.

Umweltmaßnahmen
Parallel zu den technischen Arbeiten sei die Abbaufläche wieder verfüllt worden. Das Unternehmen betonte, dass lokale Auftragnehmer die erste Erdschicht zurückgebracht und mit einer Begrünung begonnen hätten. Damit wolle das Management unterstreichen, dass Eingriffe in Umwelt und Fläche so gering wie möglich gehalten würden.
Ausblick
American Rare Earths erklärte, dass die laufenden Mahl- und Aufbereitungstests bis Ende des Jahres abgeschlossen sein sollten. Im Anschluss sei eine erweiterte Aufbereitung der Proben vorgesehen. Die Ergebnisse würden in die Wirtschaftlichkeitsstudie einfließen, die die Grundlage für künftige Investitionsentscheidungen bilde. Zudem könnte die Testmine nach Angaben des Unternehmens als Basis für die geplante Demonstrationsanlage dienen, mit der Verfahren im industriellen Maßstab erprobt würden.
