Seltene Erden: Halleck Creek erreicht technischen Meilenstein

Erfolgreiche Oxid-Gewinnung im Labor
Laut American Rare Earths belegen aktuelle Laboranalysen, dass aus der sogenannten „Pregnant Leach Solution", einer mit seltenen Erden angereicherten Flüssigkeit, erfolgreich ein gemischtes Oxalat hergestellt und anschließend in ein oxidisches Produkt umgewandelt wurde. Die Versuche seien vom Aufbereitungsinstitut SGS in Lakefield durchgeführt worden.
Im Rahmen der Tests wurden drei Varianten mit unterschiedlichen Oxalsäure-Konzentrationen angewendet. Dieses Verfahren ermöglicht eine gezielte Ausfällung bestimmter Elemente wie Neodym, Praseodym, Terbium und Dysprosium. Diese Metalle werden als Magnet-Seltenerdmetalle bezeichnet und gelten als unverzichtbar für die Produktion von Hochleistungsmagneten, die unter anderem in Elektrofahrzeugen und Windkraftanlagen eingesetzt werden. Anschließend seien die gewonnenen Oxalate bei 1.000 °C erhitzt und dadurch in Oxide umgewandelt worden.

Bedeutung für die Wertschöpfungskette
Nach Angaben des Unternehmens stellt die Herstellung eines gemischten Oxids in der Prozesskette seltener Erden die technisch komplexeste Stufe dar. Die anschließende Trennung der einzelnen Elemente über Lösungsmittel-Extraktion sei industriell bewährt. Das Management bezeichnete die aktuelle Entwicklung als „bisher bedeutendstes technisches Etappenziel" für das Projekt Halleck Creek.
Nächste Schritte im Entwicklungsprogramm
American Rare Earths teilte mit, dass die erzielten Testergebnisse künftig in eine Computersimulation (MetSim) zur Modellierung der Lösungsmittel-Extraktion einfließen sollen. Diese Simulation könne als Grundlage für die Planung einer späteren Raffinerie dienen. Parallel dazu würden Prozessoptimierungen fortgesetzt - unter anderem durch Zerkleinerungsversuche (Comminution Tests) und magnetische Trennverfahren, um die Erzaufbereitung weiter zu verbessern.
Nach Angaben des Unternehmens erreichten die Tests Rückgewinnungsraten von bis zu 97 % für seltene Erden und 98 % für Magnetmetalle. Zudem sei der Uran-Gehalt im Material auf unter 0,05 ppm reduziert worden, was für die Einhaltung von Umweltauflagen und künftige Genehmigungen von Bedeutung sein könne.
Ausblick
Das Management erklärte, dass mit dem erfolgreichen Nachweis der Oxidgewinnung der nächste Meilenstein in Sicht sei: eine geplante Demonstrationsanlage. Diese Anlage würde im größeren Maßstab zeigen, dass der Prozess technisch umsetzbar sei und gleichzeitig Produktmuster für mögliche Abnehmer liefern können. Interim-CEO Joe Evers betonte, man wolle weiterhin einen technologiegestützten Ansatz verfolgen, um das Halleck-Creek-Projekt zu einem zentralen Baustein für eine stabile Versorgung der Vereinigten Staaten mit strategischen Rohstoffen zu machen.

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