Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von American Rare Earths erstellt.
Seltene Erden: Explorer startet Machbarkeitsbohrungen

Daten für Machbarkeitsstudie
Das Unternehmen erklärte, das Programm umfasse rund 3.050 Meter Kernbohrungen in 19 Bohrlöchern am Red Mountain. Dabei werde Gestein aus dem Untergrund gewonnen, um den Verlauf mineralisierter Bereiche und die Stabilität des Gesteins besser zu verstehen. CEO Mark Wall sagte, das Unternehmen treibe die technische Entwicklung voran. Während die PFS (Pre-Feasibility Study, Vormachbarkeitsstudie) geprüft und optimiert werde, würden bereits Bohrungen auf Machbarkeitsniveau durchgeführt. Dadurch solle Zeit in der Projektentwicklung gespart werden.

Höherwertige Zonen im Fokus
Für die Bohrarbeiten habe das Unternehmen Boart Longyear beauftragt. Dahrouge Geological Consulting betreue das Programm und übernehme die Beschreibung der Bohrkerne sowie die Probenvorbereitung. Nach Unternehmensangaben hätten die Bohrungen am 13. Mai 2026 begonnen und sollten bis Mitte Juli abgeschlossen werden. Erwartet würden etwa 1.045 Kernproben für Analysen bei ALS Global. Weitere Bohrkerne blieben für Tests zur Gesteinsfestigkeit, zum Wasserhaushalt, zur Umweltbasis und zur Verarbeitung erhalten.
Neun Bohrungen lägen im oberen Bereich von Red Mountain. Sie zielten auf Zonen mit höheren Gehalten an Seltenen Erden, die in den ersten fünf Jahren eines möglichen Minenbetriebs wichtig sein könnten. Zehn weitere Bohrungen seien an der Basis von Red Mountain geplant. Dort wolle das Unternehmen zusätzliche höherwertige Mineralisierung untersuchen und Teile der Ressource in verlässlichere Kategorien überführen.
Technik und Logistik
Wegen des steilen Geländes werde Hubschrauberunterstützung eingesetzt. Die durchschnittliche Bohrtiefe solle bei rund 125 Metern liegen. Einzelne Bohrlöcher könnten 200 bis 300 Meter tief werden. Alle Bohrlöcher sollten geophysikalisch vermessen werden. Optische oder akustische Televiewer-Untersuchungen lieferten Bilder und Messdaten aus dem Bohrloch. Sie zeigten Risse, Schichtungen und die Stabilität des Gesteins. Für einen möglichen Tagebau wäre das wichtig, weil die Sicherheit der Grubenwände davon abhänge.

Weitere Schritte
Das Management erklärte, die Lagerstätte könne eine Rolle für Lieferketten kritischer Mineralien spielen. Seltene Erden würden unter anderem für Dauermagnete, Verteidigungstechnologien und moderne Industrieanwendungen benötigt. Als nächster Schritt wären die Laboranalysen entscheidend. Die Bohrkerne würden fotografiert, beschrieben, geteilt und an ALS Global geschickt. Die übrigen Kernstücke blieben für spätere Spezialtests im Rahmen der DFS erhalten. Die neuen Daten könnten laut Unternehmen die geologische Sicherheit erhöhen, die Planung der ersten Abbaujahre verbessern und die Grundlage für die nächste Studienphase stärken. Eine Produktionsentscheidung wäre damit noch nicht getroffen.
