Seltene Erden auf US-Boden: Lagerstätte deutlich aufgewertet

Neue Ressourcenschätzung stärkt Planungsbasis
Die neue Schätzung umfasst nun 547,5 Millionen Tonnen mit durchschnittlich 3.344 ppm (parts per million) an gesamten Seltenerdoxiden (TREO - Total Rare Earth Oxides). Die Umklassifizierung beruht auf 102 neuen geologischen Proben, sogenannten Channelsamples, die im Jahr 2025 entnommen wurden. Diese wurden von der geologischen Beratungsfirma Odessa Resources Ltd. aus Perth (Australien) in das bestehende Modell integriert. Die zusätzliche Kartierung und Probenentnahme führten nicht nur zur Umstufung, sondern auch zu einem leichten Zuwachs der Gesamtressource um rund 4,5 Millionen Tonnen. Laut Unternehmen liegt der Fokus nun darauf, diese höherklassifizierten Ressourcen in die Grubenplanung und die Pre-Feasibility Study (PFS) einzuarbeiten.
Neue Höchstwerte bei Gesteinsproben
Besonders ins Auge fällt eine der Proben, CS25-RM111, mit einem außergewöhnlich hohen TREO-Gehalt von 13.816 ppm - laut Unternehmen der bislang höchste gemessene Wert im gesamten Halleck-Creek-Gebiet. Diese Probe stammt aus einer bandförmigen geologischen Struktur am Red Mountain. Dort wurden auch erhöhte Konzentrationen von Allanit festgestellt, einem Mineral, das für seinen Gehalt an Seltenerdelementen bekannt ist.

Genehmigungen für weitere Bohrungen erteilt
Neben der Ressourcenerweiterung erhielt American Rare Earths vom Wyoming Department of Environmental Quality Genehmigungen für 56 neue Bohrlöcher: 27 im Gebiet der Cowboy State Mine und weitere 29 im sogenannten Bluegrass-Gebiet. Letzteres gilt als potenzielles Explorationsziel für künftige Ressourcensteigerungen. Laut dem zuständigen Ingenieurbüro Stantec sollen die neuen Daten aus der aktualisierten Blockmodellierung in das Grubendesign und die weitere Prozessoptimierung einfließen. Damit werde der Grundstein für die geplante Machbarkeitsstudie gelegt, die Voraussetzung für eine spätere Wirtschaftlichkeitsbewertung und mögliche Produktion sei. Da bislang lediglich eine Ressourcenschätzung vorliegt, handelt es sich laut Unternehmen noch nicht um eine wirtschaftlich gesicherte Lagerstätte („Ore Reserve"). Es bestehe keine Garantie, dass sich die Ressourcen vollständig oder überhaupt in Reserven umwandeln lassen.
Ausblick
Laut dem zuständigen Ingenieurbüro Stantec sollen die neuen Daten aus der aktualisierten Blockmodellierung in das Grubendesign und die weitere Prozessoptimierung einfließen. Damit werde der Grundstein für die geplante Machbarkeitsstudie gelegt, die Voraussetzung für eine spätere Wirtschaftlichkeitsbewertung und mögliche Produktion sei. Da bislang lediglich eine Ressourcenschätzung vorliegt, handelt es sich laut Unternehmen noch nicht um eine wirtschaftlich gesicherte Lagerstätte („Ore Reserve"). Es bestehe keine Garantie, dass sich die Ressourcen vollständig oder überhaupt in Reserven umwandeln lassen. Mit dem Erhalt der Bohrgenehmigungen und der erfolgreichen Hochstufung großer Ressourcenmengen sieht sich American Rare Earths gut positioniert für den nächsten Entwicklungsschritt. Die in Vorbereitung befindliche Machbarkeitsstudie (PFS) dürfte entscheidend dafür sein, ob das Cowboy State Mine-Projekt in den kommenden Jahren zur Produktion gelangen kann. Die nächsten Schritte beinhalten zusätzliche Bohrungen zur geologischen Absicherung, weitere metallurgische Tests sowie den Ausbau der bestehenden Infrastruktur zur Verarbeitung der gewonnenen Daten.
