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Sitz
Australien
Branche
Rare-Earths-Developer
Website
www.americanrareearths.com.au

Neuer Aufbereitungsplan soll Halleck Creek wirtschaftlich stärken

American Rare Earths hat einen überarbeiteten technischen Plan zur Erzverarbeitung im Projektgebiet Halleck Creek vorgestellt. Jüngste Tests zeigen, dass künftig deutlich weniger Gestein verarbeitet werden müsste, um die gleiche oder sogar eine höhere Menge an Seltenen Erden zu gewinnen. Das Unternehmen sieht darin einen wichtigen Fortschritt auf dem Weg zu einer rentablen und nachhaltigen Produktion in den Vereinigten Staaten.

Effizienter durch neue Sortiertechnik

Im Mittelpunkt des neuen Verfahrens steht ein Gerät mit dem Namen Reflux Classifier Concentrator. Es trennt die mineralischen Bestandteile des Gesteins nach ihrer Dichte und Funktionsweise ähnlich wie ein sehr präziser Filter. Das schwere, mineralreiche Material bleibt zurück, während das leichtere und wertlose Gestein aussortiert wird.

Im Vergleich zur bisherigen Methode mit sogenannten Spiralen, bei denen das Material durch schraubenförmige Rinnen fließt, arbeitet der Reflux Classifier deutlich präziser. Nur rund vierzehn Prozent des Ausgangsmaterials müssen weiterverarbeitet werden, der Rest enthält kaum verwertbare Bestandteile und kann schon früh entfernt werden. Dadurch werden die folgenden Verarbeitungsschritte einfacher und kostengünstiger. Gleichzeitig steigt der Anteil der Seltenen Erden im verbleibenden Material, was den Energiebedarf und den Verbrauch an Chemikalien erheblich senken kann.

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Weniger feines Material für einen stabileren Prozess

Ein weiterer Schwerpunkt der Optimierung liegt auf der Zerkleinerung des Erzes. Dabei wird das Gestein so weit aufgebrochen, dass es sich gut verarbeiten lässt. Ziel ist es, möglichst wenig feines Pulver zu erzeugen, da dieses die Trennverfahren erschwert und in späteren Schritten den chemischen Prozess beeinträchtigen kann. American Rare Earths erprobt verschiedene Verfahren, um das Gestein gleichmäßig aufzuschließen, ohne zu viele dieser feinen Partikel zu erzeugen. Wenn das gelingt, wird der gesamte Ablauf stabiler, sparsamer und umweltfreundlicher. Gleichzeitig kann so die Qualität des Endprodukts gesteigert werden.

Vom Rohstoff zum verkaufsfähigen Zwischenprodukt

Im nächsten Schritt möchte das Unternehmen ein sogenanntes Mischoxalat herstellen. Dieses Zwischenprodukt ist ein feines Pulver, in dem die Seltenen Erden chemisch gebunden sind. Es entsteht, wenn die zuvor getrennten Bestandteile mit Oxalsäure behandelt werden. Das Mischoxalat dient anschließend als Ausgangsmaterial für die Gewinnung reiner Metalloxide, die in vielen Hightech-Anwendungen benötigt werden.

Diese Oxide, zu denen Metalle wie Neodym und Praseodym gehören, sind unverzichtbar für moderne Technologien. Sie werden unter anderem in Elektromotoren, Windkraftanlagen, Smartphones und leistungsstarken Magneten eingesetzt. Mit der Herstellung des Mischoxalats schafft American Rare Earths eine stabile Vorstufe, die leicht gelagert und weiterverarbeitet werden kann.

Halleck Creek auf dem Weg zur Produktion

Die bisherigen Ergebnisse zeigen, dass Halleck Creek dem Ziel einer kosteneffizienten und zugleich umweltverträglichen Gewinnung von Seltenen Erden deutlich nähergekommen ist. Der Anteil unbrauchbaren Materials wird verringert, während die Konzentration der wertvollen Metalle zunimmt. Die nächsten Schritte umfassen groß angelegte Praxistests mit höheren Erzvolumen. Sollte sich der Erfolg fortsetzen, könnte Halleck Creek zu einem zentralen Bestandteil einer eigenständigen amerikanischen Versorgung mit strategischen Rohstoffen werden.

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