Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von American Rare Earths erstellt.
Kritische Rohstoffe: US-Forschung setzt auf dieses Seltene-Erden-Projekt

Erzlieferung aus der Cowboy State Mine
Nach Angaben des Unternehmens habe American Rare Earths bereits im Dezember 2025 rund 5 Tonnen Erz aus einer Testgrube der Cowboy State Mine geliefert. Das Material enthalte das Mineral Allanit, das seltene Erden enthält.
Die Proben sollen im Rahmen des Programms METALLIC (Minerals to Materials Supply Chain Research Facility) untersucht werden. Dieses Forschungsnetzwerk wird vom NETL (National Energy Technology Laboratory) koordiniert und vereint die Ressourcen von neun nationalen Laboren. Ziel sei es laut Programmbeschreibung, neue Technologien für die Verarbeitung kritischer Mineralien zu entwickeln, zu validieren und perspektivisch für industrielle Anwendungen nutzbar zu machen. Im Rahmen der Zusammenarbeit sollen die Wissenschaftler zunächst die von American Rare Earths entwickelten Aufbereitungsmethoden anwenden. Anschließend werden weitere neu entwickelte Verfahren getestet, um mögliche Verbesserungen bei der Gewinnung der Seltenen Erden zu untersuchen.
Forschung prüft Aufbereitungsprozesse
CEO Mark Wall erklärte laut Unternehmensangaben, die Teilnahme an einem Programm des Energieministeriums stelle einen wichtigen Schritt dar. Führende Wissenschaftler würden das Erz aus Halleck Creek im Rahmen der Bemühungen um eine sichere heimische Lieferkette für seltene Erden untersuchen. Das Unternehmen erhoffe sich von den Tests mehrere Vorteile. Einerseits könnten unabhängige Forschungseinrichtungen die eigenen Prozessabläufe bestätigen. Andererseits könnten neue, effizientere Methoden zur Gewinnung sogenannter magnetischer seltener Erden identifiziert werden. Zu diesen Metallen zählen unter anderem magnetische Seltene Erden. Sie werden insbesondere in Hochleistungsmagneten eingesetzt, etwa in Elektromotoren, Windkraftanlagen oder in Anwendungen der Verteidigungsindustrie.
Bedeutung für die US-Rohstoffstrategie
Die Kooperation erfolgt vor dem Hintergrund wachsender geopolitischer Spannungen im Markt für kritische Mineralien. Ein Großteil der globalen Verarbeitungskapazitäten für seltene Erden befindet sich derzeit in China. Mit Programmen wie METALLIC will die US-Regierung neue Technologien entwickeln und eine inländische Lieferkette für kritische Rohstoffe aufbauen. Das Halleck-Creek-Projekt zählt nach Angaben des Unternehmens zu den größten bekannten Vorkommen seltener Erden in den Vereinigten Staaten. Die Beteiligung an dem Forschungsprogramm ermögliche es daher, das Material aus dem Projekt frühzeitig in neue technologische Ansätze einzubinden.
Netzwerk aus nationalen Laboren
American Rare Earths arbeitet nach eigenen Angaben bereits seit einiger Zeit mit mehreren US-Forschungseinrichtungen zusammen. Dazu gehören unter anderem das Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL), das Idaho National Laboratory (INL) sowie das Oak Ridge National Laboratory (ORNL). Das METALLIC-Konsortium bringe diese und weitere Einrichtungen zusammen, um Forschungskapazitäten zu bündeln und neue Technologien schneller zu entwickeln.
Weitere Forschungsergebnisse erwartet
Das Unternehmen kündigte an, Investoren über Fortschritte aus der Zusammenarbeit informieren zu wollen. Die Forschungsarbeiten sollen neue Erkenntnisse darüber liefern, wie sich seltene Erden aus dem Erz effizienter gewinnen und verarbeiten lassen. Parallel arbeite American Rare Earths weiter an der Entwicklung des Halleck-Creek-Projekts. Dazu gehörten unter anderem technische Studien und weitere Prozessoptimierungen, die den Weg für eine mögliche spätere Produktion ebnen könnten.
