Diese redaktionelle Veröffentlichung wurde im bezahlten Auftrag von Aguia Resources erstellt.
Update zu Phosphatverkäufen und Umweltgenehmigung

Gespräche über 11.000 Tonnen
Die Gespräche betreffen landwirtschaftliche Betriebe und Händler in Südbrasilien. Rice Sepense, Cotrisel, Rice Pelotas und Planfer erwögen jeweils Bestellungen über rund 2.000 Tonnen. Bei Abdusal seien etwa 3.000 Tonnen im Gespräch.
Aguia weist darauf hin, dass bislang keine bindenden Verträge für diese Mengen geschlossen worden seien. Die Kunden sollten den Dünger passend zu ihren Aussaat- und Erntezeiten bezahlen können. Dafür benötigten sie jedoch entsprechende Kredite. Nach Angaben von Aguia habe die Regionalbank SICREDI den möglichen Käufern bereits Finanzierungen genehmigt. Aguia erhielt im Mai 2026 die behördliche Erlaubnis, den Dünger anzubieten und Rechnungen auszustellen. Im Juli meldete das Unternehmen erste Lieferungen und Verkäufe im Wert von mehr als 2,3 Mio. AUD. Kleinere Mengen würden weiterhin direkt gegen Bezahlung verkauft.
Gericht prüft Umweltgenehmigung
Der Streit über die Umweltgenehmigung begann bereits 2021. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft wollte damals erreichen, dass die 2019 erteilte vorläufige Genehmigung für Três Estradas ausgesetzt wird. Im Jahr 2024 entschied ein Gericht zunächst zugunsten von Aguia und der Umweltbehörde FEPAM.
Eine Berufungskammer gab den Gegnern des Projekts im September 2026 jedoch teilweise recht. Nach den bisher bekannten Informationen habe die Mehrheit der Richter angenommen, dass der Betrieb noch nicht begonnen habe. Auf dieser Grundlage sollte die Umweltgenehmigung für ungültig erklärt werden. Die ausführliche schriftliche Begründung lag bei Veröffentlichung der Unternehmensmeldung noch nicht vor.
Aguia widerspricht dieser Einschätzung. Das Unternehmen verweist darauf, dass bereits Gestein abgebaut worden sei, Betriebsgenehmigungen vorlägen und Arbeitsplätze geschaffen worden seien. Nach Erhalt der schriftlichen Entscheidung würde Aguia das Gericht um eine genauere Prüfung und Klarstellung bitten. Auch FEPAM habe einen solchen Schritt angekündigt. Die kommenden Anträge sollten klären, auf welcher rechtlichen Grundlage der Betrieb fortgesetzt werden könnte.
Erzvorrat soll Regenzeit überbrücken
Zur Vorbereitung auf die mit El Niño erwarteten starken Regenfälle habe Aguia rund 25.000 Tonnen Erz an einer Mischanlage 40 Kilometer von der Mine entfernt eingelagert. Den Brutto-Marktwert beziffert das Unternehmen auf 5 Mio. AUD. Weitere 1.600 Tonnen verarbeitetes Material stünden im Werk Caçapava zum Verkauf bereit.
Aguia verarbeitet derzeit etwa 4.000 Tonnen Material pro Monat. Der vorhandene Vorrat könne deshalb für ungefähr sechs Monate reichen. Das Verarbeitungswerk in Caçapava sei in Betrieb und verfüge über eine eigene Genehmigung, die nicht Teil des aktuellen Gerichtsverfahrens sei.
CEO Timothy Hosking erklärte, Aguia sehe eine anhaltende Nachfrage aus dem Soja- und Reismarkt in Südbrasilien und Uruguay. Eine Maschine für 25-Kilogramm-Säcke solle Mitte Oktober installiert werden. Damit könnte das Unternehmen künftig auch Rinderhalter, Tabakbetriebe und kleinere Agrarproduzenten beliefern, die keine Ein-Tonnen-Säcke verarbeiten können.
Verkauf in Uruguay vorbereitet
Neben Südbrasilien möchte Aguia Pampafos auch in Uruguay anbieten. Das Unternehmen habe dort bereits eine Niederlassung gegründet und drei Vertriebsmitarbeiter eingesetzt. Die erforderliche Registrierung durch das Landwirtschaftsministerium würde nach Einschätzung von Aguia bis Mitte Oktober 2026 erfolgen.
Anschließend könnte das Unternehmen mit dem Verkauf beginnen. Geplante Feldversuche sollten Landwirten zeigen, wie sich Pampafos auf ihren Böden und bei verschiedenen Nutzpflanzen einsetzen ließe.
